Feb 22 2011

Wärmepumpe – Funktionsweise und Typen

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, moderne Heizung | 0 Kommentare

Wärmepumpe – nutzen, was die Natur uns gibt

Wärmepumpen nutzen die Wärme der Umwelt für das Beheizen eines Hauses. Sie nehmen also Wärme aus der Luft, aus dem Wasser oder aus dem Erdreich und steigern deren Temperaturniveau, bevor die Wärme dann dem Hausinneren etwa über eine Fußbodenheizung zur Verfügung gestellt wird. Es gibt unterschiedliche Arten von Wärmepumpen, die beispielsweise Namen wie Luft/Wasser-Wärmepumpe oder Sole/Wasser-Wärmepumpe tragen. Das erste Element steht dabei für dasjenige Element, aus dem die Wärme gewonnen wird: bei der Luft/Wasser-Wärmepumpe wäre das also die Luft. Das zweite Element – in diesem Fall also das Wasser – dient als Medium, das die Wärme transportiert. In der Regel handelt es sich nicht um reines Wasser, sondern um eine mit Frostschutz versehene Flüssigkeit.

Wärmepumpe – Funktionsweise

Die Wärmeträgerflüssigkeit (Kältemittel) im geschlossenen Heizkreislauf nimmt die Umweltwärme – etwa aus der Erde – auf und wechselt im so genannten Verdampfer der Wärmepumpe vom flüssigen in den gasförmigen Zustand.

Im Verdichter der Wärmepumpe wird das Kältemittel verdichtet, was seine Temperatur deutlich erhöht.

Im Verflüssiger gibt das nun deutlich wärmer gewordene Kältemittel seine Wärme ans Heizsystem des Hauses ab und wird wieder flüssig. Es fließt zurück in den Verdampfer und der Kreislauf beginnt erneut.

Die richtige Wärmepumpe finden: Wärmepumpen-Konfigurator

Okt 14 2010

Heizsystem mit besonders hohem Wirkungsgrad

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, moderne Heizung | 2 Kommentare

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Moderne Heiztechnik ist der Schlüssel

Moderne Heizungen braucht das Land – darin sind sich Regierung, Umweltverbände und auch die meisten Hauseigentümer einig. Das hochgesteckte Ziel: eine ausgeglichene Energiebilanz bei Neu- und Bestandsbauten bis zum Jahr 2020. Doch zwei Fragen bleiben dabei offen: Wird es auch künftig noch staatliche Fördermittel für den Neu- und Umbau von Heizanlagen geben? Und: Mit welchem Anlagentyp lohnt sich die Investition wirklich?

Neu ist der SolarEis-Speicher

Zumindest auf die zweite Frage haben Wissenschaftler nun eine Antwort gefunden. Im Wirrwarr der zahlreichen Angebote umweltschonender Heizsysteme wie Pelletkessel, herkömmlicher Wärmepumpen oder sogenannter Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen kristallisiert sich eine besonders innovative Technologie als möglicher Favorit heraus: der SolarEis-Speicher.

Speicher für regenerativen Energiequellen

Dabei handelt es sich um einen unterirdischen Wassertank, der Energie gleich aus mehreren regenerativen Energiequellen speichert: aus Sonnenkraft, Lufttemperatur und Erdwärme. Gewonnen werden diese Energien durch einen auf dem Dach montierten Luft-/Sonnenkollektor und über die Erdwärme in unmittelbarer Umgebung des – meist unter der Garage versenkten – Eisspeichertanks. Schließlich wird die auch über längere Zeit speicherfähige Energie durch einen Wärmetauscher in einer Art „umgekehrter Kühlschrankfunktion“ in Heizwärme verwandelt und über eine Wärmepumpe an das Gebäude abgegeben.

Wärmepumpe hat nur geringen Bedarf an Energie

Die Wärmepumpe selbst wird – bei äußerst geringem Bedarf an Betriebsenergie – mit Gas (zum Beispiel Biogas) betrieben. Um die übrigen natürlichen Energiequellen Sonne, Luft und Erdwärme besonders effizient nutzen zu können, greift das SolarEis-System auf den physikalischen Effekt der sogenannten Kristallisationswärme zurück, der beim Gefrieren von Wasser auftritt: Bei diesem Prozess wird eben soviel Energie frei wie sie auch dann entsteht, wenn man 80 Grad heißem Wasser die Wärme bis auf Null Grad entzieht. Auf diese Weise können die Heizkosten für Einfamilienhäuser auf circa 30 Euro pro Monat gesenkt werden. Im Sommer fungiert der SolarEis-Speicher zusätzlich als nahezu kostenneutrale „Klimaanlage“. Damit gelang dem Erfinder Alexander von Rohr ein Durchbruch auf dem Gebiet der Heiz- und Klimatechnik. Mit seiner Firma isocal HeizKühlsysteme GmbH aus Friedrichshafen kann sich einmal mehr ein deutsches Unternehmen in der Welt als Technologieführer in Sachen nachhaltiges Bauen und energieeffiziente Gebäudetechnik präsentieren.

Eisspeicherheizung wird im ARD-Ratgeber „Bauen und Wohnen“ vorgestellt

Auch für Dr. Sylvia Schädlich vom Institut für Energie-, Kälte- und Klimatechnik (InEKK) in Gladbeck gehört die Eisspeicher-Heizung zu den wichtigsten Entwicklungen auf dem Gebiet der CO2-neutralen Gebäudetechnik: „Bei normalen Solaranlagen wird Wärme mit hoher Temperatur genutzt … aber die Solaranlage liefert auch noch Wärme, wenn die Temperatur zu niedrig ist für eine direkte Nutzung im Heizsystem. Der Vorteil der Eisheizung liegt einfach darin, dass man diese geringe Wärme durch einen Eisspeicher in Verbindung mit einer Wärmepumpe auch noch ausnutzen kann,“ so Institutsleiterin Sylvia Schädlich im ARD-Ratgeber „Bauen und Wohnen“.

DBU macht gerade Praxistest

Im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) untersucht das InEKK derzeit die Wirkungsweise und Effizienz des Eisspeicher- Systems in der Praxis. Als Untersuchungsobjekt für die auf 30 Monate angelegte Feldstudie dient den Wissenschaftlern dabei ein 4-Sterne-Hotel am Bodensee: Der Heiz- und Kühlbedarf der 55 Zimmer, drei Konferenzräume, einer Bar, zwei Restaurants, zwei Küchen und eines Wellnessbereichs mit Swimmingpool wird vollständig durch einen SolarEis-Speicher der Firma isocal abgedeckt – insgesamt 500 Kilowatt.In einer ersten Zwischenbilanz stellte das Team um Dr. Sylvia Schädlich dabei eine erstaunliche Energieeffizienz des SolarEis-Speichersystems fest: „Durch die Kombination aus Gas-Absorptionswärmepumpe und saisonalem Eisspeicher kann aufgrund der gleichzeitigen Nutzung von Wärme und Kälte eine Gesamteffizienz von über 200 Prozent, bezogen auf die eingesetzte Primärenergie, erreicht werden,“ so das InEKK in einer Stellungnahme.

Bessere Jahresarbeitszahl

Ein weiteres unabhängiges Institut bescheinigte dem SolarEis-Speicher unterdessen ebenfalls einen besonders hohen Wirkungsgrad: Demnach liegt die am kompletten System ermittelte Jahresarbeitszahl – vor allem dank der angeschlossenen Solaranlage – mit einem Wert von 5,46 deutlich über dem Wirkungsgrad einer herkömmlichen Erdsonden-Wärmepumpe. Errechnet wurde dieser bislang unerreichte Wert auf Basis der Richtlinie 4650 des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). Damit stößt der SolarEis-Speicher nun auch die bisherige Nummer eins in Sachen energieeffizientes Heizen vom Thron – und kann zugleich mit weiteren Vorteilen aufwarten: „Von einem unterirdischen Wasserspeicher gehen keine Gefahren für das Grundwasser aus, ein Genehmigungsverfahren wie bei Erdbohrungen entfällt,“ so isocal-Geschäftsführer Alexander von Rohr.

Öffentliche Einrichtungen interessiert

Kein Wunder, dass nicht nur zahlreiche Unternehmen auf den SolarEis-Speicher setzen, sondern auch öffentliche Einrichtungen wie etwa das „Kompetenzzentrum für Erdgasgewinnung“ der Handwerkskammer Hamburg oder das in einem Wasserschutzgebiet gelegene neue Stuttgarter Stadtarchiv. Neben solchen Großprojekten kommt der SolarEis-Speicher jedoch hauptsächlich in Eigenheimen zum Einsatz.

Weitere Infos: isocal.de

 

 

Sep 17 2010

Heizungsmodernisierung mit innovativer Technologie

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, moderne Heizung | 1 Kommentar

Energie sparen und die Umwelt schonen mit innovativer Nachrüst-Technologie für Heizkessel

Die Energiequellen Öl und Gas werden immer teurer und entwickeln sich mehr denn je zur Kostenfalle. So sind die im ersten Halbjahr 2010 gestiegenen Verbraucherpreise laut Institut der deutschen Wirtschaft zu einem großen Teil auf die wieder stärker steigenden Heizöl- und Kraftstoffpreise zurückzuführen.

Heizöl kann um 20 Prozent teurer werden

Für den kommenden Winter sind Preiserhöhungen von etwa 20 Prozent zu erwarten. Heizkosten spürbar zu senken ist der Anspruch von Accuramics 1100. Besonders im Hinblick auf den nächsten Winter attraktiv: Mit der wärmespeichernden Hochleistungskeramik kann der Energieverbrauch einer Heizungsanlage um 10 bis 30 Prozent gesenkt werden. Entsprechend mindern sich auch CO2-Emmissionen und Feinstaubbelastung.

Heizkosten senken

Accuramics 1100, der HighTech-Keramik-Speicher zur Heizkosten- und Schadstoffreduzierung, wird in den Heizkessel eingebaut und durch die Flammenergie während der Brennerlaufzeit aufgeheizt. Der Vorteil von Accuramics 1100: Ohne Keramik geht ein erheblicher Teil dieser Energie im Kamin verloren und sofort nach dem Abschalten des Brenners sinkt die Kesseltemperatur. Verfügt die Heizungsanlage über die innovative Keramik-Technologie, so wird die gespeicherte Flamm- und Wärmeenergie kontinuierlich an den Heizkessel abgegeben. Dadurch werden das erneute Zuschalten des Brenners verzögert und seine Stillstandszeiten erheblich verlängert. Die Heizkosten können somit um bis zu einem Drittel gesenkt werden.

Aktiven Beitrag zum Umweltschutz

„Die heizfreie Periode in den Sommermonaten eignet sich besonders gut, um die Heizungsanlage auf einen energiesparenden Betriebumzurüsten“, erklärt Olaf Ernst Tinzmann, Geschäftsführer der Münchener Accuramics GmbH. „In Deutschland sind rund acht Millionen Heizkessel für die Accuramics-Technologie geeignet. Wir sind überzeugt, dass sich das sehr gute Preis-/Leistungsverhältnis unserer Produkte auszahlt: durch eine sehr hohe Fertigungsqualität, eine garantierte Energieersparnis und einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz“, so Tinzmann.

Über Accuramics 1100

Die Accuramics GmbH ist ein innovativer Anbieter effizienter Energiesysteme. Die Marke Accuramics steht für neue, starke Impulse für die bestmögliche Energieausnutzung – zugunsten spürbarer Kostenreduzierung und dem Schutz der Umwelt. Alle Produkte sind qualitativ hochwertig und sorgen für mehr Effizienz beim Betrieb von Heizungsanlagen. Accuramics 1100 wird in Kooperation mit Saint Gobain, dem weltweit führenden Hersteller von Hochleistungskeramik, gefertigt.

Jul 08 2010

Wärmepumpen werden wieder gefördert

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, moderne Heizung | 0 Kommentare

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Umweltministerium hebt Haushaltssperre auf

Soeben hat das Umweltministerium die Aufhebung der Haushaltssperre bekannt gegeben. Um möglichst viele Anträge mit dem verbliebenen Geld von 380 Millionen Euro bedienen zu können, wird die Förderung mit einer neuen Förderrichtlinie fortgesetzt. Diese tritt voraussichtlich am 12. Juli 2010 in Kraft und gilt bis Ende 2011. Neue Anträge können nur noch nach den neuen Förderrichtlinien gestellt werden.

Nicht mehr gefördert werden in Zukunft Anlagen im Neubau

Außerdem gelten für Wärmepumpen neue höhere Effizienzanforderungen. Sie werden nur noch dann gefördert, wenn sie eine bestimmte Jahresarbeitszahl erreichen.

JAZ von mindestens 3,7 bei Luft-Wasser-Wärmepumpen
JAZ von mindestens 4,3 bei Wasser/Wasser-Wärmepumpen sowie Sole-Wasser-Wärmepumpen

Alle bis zur Verkündung des Programmstopps am 3. Mai 2010 beim BAFA eingegangene Anträge erhalten die volle Förderung nach den alten Konditionen.

Im Zeitraum vom 4. Mai 2010 bis zum 11. Juli 2010 beim BAFA eingegangene Anträge werden abgelehnt. Für nach den neuen Förderrichtlinien förderbare Anlagen ist eine erneute Antragstellung möglich und erforderlich.

Weitere Informationen zum Thema Marktanreizprogramm

 

Apr 15 2010

Keine Fördermittel für die Wärmepumpe

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, moderne Heizung | 0 Kommentare

Bundestag verhängt Haushaltssperre

Die im Haushalt vorgesehenen Mittel für das Marktanreizprogramm (MAP)  in Höhe von 468 Millionen Euro wurden zunächst um 19,5 Millionen Euro gekürzt. Der Bundestag hat zudem noch eine Haushaltssperre von 115 Millionen Euro verhängt.

Wärmepumpenförderung jetzt beantragen

Es kann nur jedem Wärmepumpenkäufer empfohlen werden, die Förderanträge möglichst schnell bei der BAFA einzureichen. Ob oder in welcher Höhe die Wärmepumpenförderung bewilligt wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Allerdings erhöhen sich bei rechtzeitiger Beantragung die Chancen, wenigstens einen Teil der Fördersumme zubekommen.

Anträge aus dem Vorjahr noch nicht ausgezahlt

Da viele Anträge aus dem Vorjahr bereits bewilligt, aber noch nicht ausgezahlt wurden, droht den neuen Anträgen aus 2010 bereits in wenigen Wochen ein Förderstopp. Beachtet man, dass wir uns erst im Frühjahr befinden und sich die Wärmepumpenbranche sowie die Baubrache von einem sehr harten Winter erholen müssen, hat in dieser Situation ein Förderstopp katastrophale Auswirkungen auf die durch die Wirtschaftskrise stark gebeutelten Unternehmen.

 

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