Sep 27 2010

Den Energiefressern auf der Spur

zws | Kategorie: Aktuelles | 0 Kommentare

Während viele Bundesbürger mit Energiesparlampen erfolgreich Strom sparen, unterschätzen die meisten Verbraucher bislang die Kosten des Warmwasserverbrauchs. Dabei verursacht die Warmwasserbereitung im Schnitt zwölf Prozent des gesamten Energieverbrauchs in deutschen Haushalten – Tendenz steigend. Für die Beleuchtung wird beispielsweise nur ein Prozent der Gesamtenergie aufgewendet. Für wohligwarmes Dusch- und Badewasser verbrauchen wir mehr Energie als nötig ist. Im Schnitt bezahlt jeder Haushalt jährlich zwischen 100 und 200 Euro allein für die Erwärmung von Wasser. Ein Viertel davon lässt sich ohne Komfortverlust mit einfachen technischen Lösungen und Verhaltensänderungen sparen. Hier ein paar leicht umsetzbare Tipps.  

Duschen und Körperpflege: Mit Sparduschköpfen und Durchlaufbegrenzern wird warmes Wasser effizienter genutzt. Die einfach zu installierende Technik optimiert den Wasserstrahl, ganz ohne Komfortverlust. Bei täglich zehn Minuten Duschen können im Jahr bis zu 36.500 Liter Wasser und 100 Euro gespart werden.  

Sparsamer Umgang mit Wasser: Duschen statt Baden, Abdrehen des Wasserhahns beim Zähneputzen und Händewaschen sowie die Reparatur von tropfenden Wasserhähnen bringen große Einsparungen. Das ist auch gut für die Umwelt: Alleine ein Vollbad sorgt nämlich für rund 3,3 Kilogramm klimafeindliche CO2-Emissionen.

Wäschewaschen und Geschirrspülen: Neugeräte weisen teilweise erhebliche Unterschiede bei Wasser- und Stromverbrauch auf. Sich vor dem Kauf zu informieren, zahlt sich aus.

Warmwasserbereitung: Generell muss warmes Wasser nicht höher als auf 60 Grad erwärmt werden. Wer die Temperatur an Boiler und Durchlauferhitzer reguliert, kann so einfach sparen. Wer einen neuen Durchlauferhitzer benötigt, sollte auf ein elektronisch gesteuertes Gerät zurückgreifen. Mit diesen kann die Temperatur des Wassers genau gesteuert werden.

Warmwasser mit Solarenergie: Am umweltfreundlichsten ist das Warmwasser vom Dach. Mithilfe einer Solaranlage kann die kostenlose und CO2-freie Sonnenwärme für Warmwasser und zur Heizungsunterstützung genutzt werden.

Aug 13 2010

Photovoltaikmarkt ist eingebrochen

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles | 0 Kommentare

In einer Pressemitteilung berichtet die Quotatis GmbH von einem starken Anfragerückgang im Photovoltaikmarkt. Deren Vermittlungsportal verzeichnete seit 1. Juli 2010 einen Einbruch von PV-Anfragen von über 30 Prozent.

Die Pressemitteilung

(Quotatis, 28.7.2010) – Einen starken Anfragerückgang im Bereich Photovoltaik verzeichnet die Quotatis GmbH, Europas größtes Portal zur Vermittlung von Handwerker- und Dienstleistungen, seit dem 1. Juli 2010 auf dem deutschen Markt. Im Vergleich zum ersten Halbjahr ist der Markt um 33,3 Prozent eingebrochen. Verglichen mit dem Vorjahr gingen die Anfragen im Juli 2010 sogar um 40,1 Prozent zurück.

Käufer wurden von der Politik verunsichert

„Während die Auftragsbücher der Solarteure im ersten Halbjahr gut gefüllt waren, können wir jetzt deutlich weniger Anfragen für Photovoltaikanlagen an sie vermitteln“, berichtet Jens Oenicke, Geschäftsführer der deutschen Niederlassung von Quotatis. „Einen weiteren Anfragerückgang erwarten wir ab Oktober und besonders ab dem Jahreswechsel, wenn die Einspeisevergütung für Solarstrom erneut deutlich abgesenkt wird.“ Zwar würden auch die Preise für Solarstromanlagen voraussichtlich weiter fallen, Verbraucher seien durch die EEG-Novelle jedoch verunsichert. Die beschlossene Reduzierung der Einspeisevergütung um insgesamt 16 Prozent im Jahr 2010 und die geplante Förderabsenkung um bis zu 13 Prozent zum Jahreswechsel sorge auch für verhaltene Stimmung beim Fachhandwerk.

Marktführer am Puls der Kunden

Die Quotatis GmbH mit Sitz in Köln vermittelt monatlich rund 8.000 Aufträge mit einem Volumen von insgesamt 300 Millionen Euro, insbesondere in den Bereichen Photovoltaik, Solarthermie und Wärmepumpen. Privatpersonen und Unternehmen stellen online Anfragen ein und erhalten Angebote von geprüften Handwerkern und Dienstleistern. Während das Portal über 100.000 registrierte Nutzer hat, wird es von rund 10.000 Handwerkern sowie Dienstleistern zur Auftragsakquise genutzt.

Weitere Infos zur Quotatis GmbH

Aug 07 2009

Solaranlage wird in Österreich zum Standard

zws | Kategorie: Aktuelles, Partner | 0 Kommentare

Wie der Solar-Verband “Austria Solar” mitteilte, sieht die Art. 15a-BVG-Vereinbarung von Bund und Ländern in Österreich für alle Wohnbauförderungen ab spätestens 2010 eine verpflichtende Solaranlagen-Installation bei Öl- oder Gasbrennwertkessel im Neubau vor. Die Bundesländer Wien, Tirol und Vorarlberg haben die Verpflichtung auch auf umfassende Sanierungsfälle und Kesseltauschförderungen ausgeweitet. Auch im Burgenland ist eine Solaranlage bei der umfassenden Sanierung Fördervoraussetzung.

Hier finden Sie allgemeine Informationen zum Thema Thermische Solaranlage.

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