Feb 02 2012

Das Passivhaus

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Bauen | 0 Kommentare

СВЕТИ ГЕОРГИ

Mit einem Passivhaus, kann man nicht nur den steigenden Energiepreisen aus dem Weg gehen, sondern auch gleichzeitig einen aktiven Beitrag gegen den anstehenden Klimawandel leisten. Langfristig Kosten sparen und die Welt retten – wer will das nicht?

Je nach den individuellen Ansprüchen und Vorstellungen, kann ein Passivhaus auf Ihrem Grundstück errichtet werden. Eine optimale Wärmeisolation ist hier der Schlüssel. Ein sehr gut gedämmtes Gebäude und Fenster, welche über eine zusätzliche Dreifach-Wärmeschutzverglasung verfügen, sorgen dafür, dass die Wärme im Haus bleibt. Der Wohnkomfort wird durch integrierte Lüftungsanlagen erhöht, bei welchen meistens ein Feinstaubfilter bereits eingebaut ist. Alle Räume werden gleichermaßen belüftet, so dass ein ständiges Fensteröffnen, um Frischluft zu bekommen, nicht nötig ist. Vom Dach bis zum Kellergeschoss herrschen gleichbleibende Temperaturen. Es gibt auch keine Wärmeunterschiede zwischen Räumen, die viele Außerwände haben oder eher im Inneren des Gebäudes liegen. Viele Häuser sind autark und haben ihre eigenen Energiegewinnungssysteme, wie z.B. verschiedene solartechnische Lösungen auf dem Dach oder an den Hauswänden. Im Winter ist es immer angenehm warm und sollte ein Restheizbedarf bestehen, so kann man über übliche Heizsysteme, wie z.B. Gas-/ Ölheizung oder auch Fernwärme, die gewünschte Temperatur erreichen. Im Sommer lässt sich das Haus hinreichend durch das bestehende Lüftungssystem herunterkühlen, jedoch lässt es sich auch hervorragend durch Balkone, Terrassen oder Jalousien abkühlen.

Passivhäuser gibt es in allen möglichen Ausführungen, egal ob Sie nun ein Massiv- oder Holzhaus vorziehen, sogar Fertighäuser gibt es mit Passivhausstandard. Der Traum vom energiesparenden Eigenheim kann wahr werden. Jeder kann ein Passivhaus bauen lassen, dies ist nicht nur gut verdienenden Leuten vorbehalten. Die Mehrkosten, die beim Bau eines solchen Passivhauses auftreten, können durch verschiedene regionale Förderungsprogramme ausgeglichen werden. Auch Banken fördern solch ein Vorhaben.

Das Passivhaus: Energie und Geld sparen, doch trotzdem nicht auf Wohnkomfort verzichten.

Jan 01 2012

Passivhaus als Bungalow oder Stadtvilla

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Bauen | 1 Kommentar

Der Traum vom Haus ohne Heizkosten

Alle Menschen träumen von einem Einfamilienhaus ohne Heizkosten. Einige Bauherren setzen auf ein Passivhaus mit geringem Energiebedarf und angemessener Wohnqualität. Auf Letztere musste in der Vergangenheit bei Passivhäusern oft verzichtet werden, da sich die Hausgrundrisse und die Bauformen der Energieeffizienz unterordnen mussten. In Zukunft sollen mit Passivhäusern fast alle architektonischen Wünsche der neuen Besitzer umgesetzt werden. Dies wird erreicht, durch den Einsatz neuer moderner Baustoffe, sowie spezieller Fenster und effizienter Haustechnik.

Passivhäuser sind  Einzelstücke im Straßenbild

In der Vergangenheit setzten Architekten auf moderne Bauformen mit klaren Linien und flachen Dächern. Der Betrachter sollte sofort erkennen, dass es sich bei dem Gebäude um ein Passivhaus handelt. Sicher ein interessanter Ansatz, nur leider haben nicht alle Bauherren den gleichen Geschmack. Mediterrane Formen, dänischer Baustil oder villenartige Hauskörper wurden nicht angeboten und so konnten Passivhäuser nicht zu einem Massentrend werden.

Passivhaus als Architektenhaus zu teuer

Die Baukosten stiegen für Passivhäuser trotz ihrem sehr einfachen Design für viele Bauherren ins Unerschwingliche.  Die Bauinteressenten akzeptierten Baukosten pro m² zwischen 2.500 bis 3.300 Euro nicht. Da bei einem Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 140 m², Preise von  400.000 Euro verlangt wurden stiegen auch viele Banken bei der Finanzierung aus. Passivhäuser bekamen den Ruf sehr teuer zu sein.

Typenhaus mit standardisiertem Grundriss

Sicher müssen sich erst Fertighaushersteller und Massivhaushersteller dieses Problems annehmen, bevor die Passivhäuser in großen Stückzahlen verkauft werden.  Die Standardisierung  der Hausgrundrisse, der Einsatz von neuen Baustoffen und der Bau von bekannten und beliebten Bauformen lassen die Akzeptanz der Passivhäuser steigen.

Passivarchitektur muss sich ändern

Es müssen natürlich Grundregeln beachtet werden, wie z.B. „So wenig wie möglich Fenster in Richtung Norden und so viele wie möglich Fenster in Richtung Süden“, aber dass Passivhaus nur mit einer Art nicht individueller Würfelbau-Architektur anzubieten, ist in der Zukunft nicht mehr zu machen.   Erst wenn Bungalow und Stadtvilla als Passivhaus zu angemessenen Preisen und in großer Stückzahl  errichtet werden,  wird für viele Bauherren der Traum vom Einfamilienhaus  ohne Heizkosten real.

Mai 18 2011

Energiesparhaus mit Haus-Konfigurator finden

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Bauen | 0 Kommentare

Energiesparhaus vom Gesetzgeber vorgeschrieben

Als Energiesparhaus bezeichnet man neu gebaute oder sanierte Häuser, die deutlich weniger Energie benötigen, als vom Gesetzgeber vorgeschrieben.  Diese, auch unter dem Begriff Effizienzhäuser geführten Häuser,  werden durch ein spezielles Gütesiegel gekennzeichnet.

Energiesparhaus bauen und Geld sparen

Soll die Umwelt schont und beträchtliche Nebenkosten im Monat eingespart werden, muss man ein Energiesparhaus verwenden. Für den Bauherrn hat das den Vorteil, dass er die volle Kontrolle über die monatlichen Nebenkosten hat. Da die Verbrauchswerte bei den Häusern festgeschrieben sind und natürlich auch kontrolliert werden, weiß der Bauherr schon in der Planungsphase, mit welchen laufenden Nebenkosten er nach der Baufertigstellung rechnen muss.

Haus-Konfigurator findet nicht nur Energiesparhäuser

Der Haus-Konfigurator soll Bauherren helfen, den richtigen Haushersteller von Energiesparhäusern für das Bauvorhaben zu finden. Mit wenigen Fragen werden so die Hausanbieter angezeigt, die in die engere Wahl kommen. Erfragt werden einfache Hauseigenschaften, die ein Bauherr ohne Probleme benennen kann.

Passivhäuser sind auch auswählbar

Perfekte Dämmung vom Fundament bis zum Dachstuhl, zeichnen ein Passivhaus aus. Außerdem wurde das Gebäude bei der Planung an den Wärmebedarf der zukünftigen Bewohner angepasst. Ein Passivhaus verbraucht im Jahr pro Quadratmeter nur 15 Kilowattstunden Primärenergie. Das bedeutet, dass diese Bauweise mit ihrem Standard ca. 80% weniger Energie verbraucht als in der neuesten Energieeinsparverordnung gefordert wird.

Schnell den Hausanbieter finden

Gestellt werden Fragen zum gewünschten Haustyp, der Lage des Bauplatzes, zum Material der Fassade und der bevorzugten Dach-Form. So treffen Bauherren schon eine Vorauswahl, ohne sich mit jeder Hausbaufirma zu beschäftigen.

Dez 15 2010

Passivhaus–Energiesparen beim Hausbau

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Bauen | 0 Kommentare

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Passivhaus ist energieeffizientes Bauen

Ein Passivhaus verbraucht im Jahr pro Quadratmeter nur 15 Kilowattstunden Primärenergie. Das bedeutet, dass diese Bauweise mit ihrem Standard ca. 80% weniger Energie verbraucht als in der neuesten Energieeinsparverordnung gefordert wird.

Welche Heizung wird im Passivhaus eingesetzt?

Da im Winter nur wenig Heizenergie zugeführt werden muss, kann ein Passivhausbesitzer in eine abgesicherte Zukunft blicken. Steigende Heizölpreise oder Gaspreiserhöhungen sind kein Thema mehr. Zum Einsatz kommen Wärmepumpen, Pelletheizung oder Solarwärme und Solarenergie.

Wandaufbau vom Passivhaus ist die Lösung

Perfekte Dämmung vom Fundament bis zum Dachstuhl, zeichnet ein Passivhaus aus. Außerdem wurde das Gebäude bei der Planung an den Wärmebedarf der zukünftigen Bewohner angepasst, denn auch die Bewohner „heizen“ das Gebäude mit.

Beispiele von Passivhäusern

Info- und Planungsunterlagen von Passivhausherstellern

 

Sep 09 2010

Flughafen Tempelhof wird gruen

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Lebensräume, Politik | 0 Kommentare

Nachhaltigkeit, Effizienz, Umweltbewusstsein, saubere Energie

Die Clean Tech World in Berlin

Das Wort Clean Tech – kurz für Clean Technologies,  Saubere Techniken also – vereint die mit „grüner“ Ökonomie und Ökologie assoziierten (Mode)Wörter; Nachhaltigkeit und Effizienz, Umweltbewusstsein und Innovation. Ausgerechnet am Flughafen Tempelhof, einst Zuhause von Flugzeugen (ohne Elektromotor), wird von 15. bis 19. September das „E“ groß geschrieben. Denn bei der Clean Tech World dreht sich (fast) alles um E-Mobility.

Für eine saubere Welt

Themen wie saubere Energiegewinnung (Stichwort Erneuerbare Energie), saubere Entsorgung (Stichwort Recycling) und nachhaltige Lebensweise (Stichwort Passivhaus) dürfen dennoch nicht fehlen und stehen ebenso im Fokus der Ausstellung.

Den gesamten Beitrag finden Sie unter:  greenmag.de

Feb 07 2010

Hausbau-Konfigurator findet auch Passivhäuser

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Grünes Internet | 2 Kommentare

Verbraucherportal stellt einfachen Hausbau-Konfigurator vor

Der Konfigurator bei deutscherbau.de soll helfen, den richtigen Haushersteller für das Bauvorhaben zu finden. Mit wenigen Fragen werden so die Hausanbieter angezeigt, die in engere Wahl kommen. Erfragt werden einfache Hauseigenschaften, die ein Bauherr ohne Probleme benennen kann.

Einfache Abfragen der Bauherrenwünsche

Es werden Fragen zum gewünschten Haustyp, der Lage des Bauplatzes, zum Material der Fassade und der bevorzugten Dachform gestellt. So treffen Sie schon eine Vorauswahl, ohne sich mit jeder Hausbaufirma zu beschäftigen.

Wenige Fragen – viele Häuser

Alle Fragen zum Traumhaus beantworten. Anschließend werden die in Frage kommenden Firmen angezeigt.

Hausbau-Konfigurator testen

Jan 15 2010

Hamburger Bauherren setzt auf Solarenergie

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Solar, Strom | 0 Kommentare

Hamburg setzt auf Solarenergie

Beim Hausbau in Hamburg wird seit einer Weile auch oft die Solartechnik verwendet. Und auch an bedeckten Tagen muss man hier keinerlei Befürchtungen haben, denn an den sonnenreichen Tagen wird in der Regel so viel Energie gespeichert, dass man damit die Regentage locker überbrücken kann.

Hausbau und Umweltschutz

Wenn man beim Hausbau auch auf Aspekte wie zum Beispiel Umweltschutz und Energieeffizienz achten möchte, so öffnete sich den Interessierten oft ein ziemlich weites Feld, denn neben der Bauform, der Ausrichtung des Hauses und auch der Architektur spielen in diesem Bereich auch andere Details eine große Rolle.

Kompakt spart Energie

Wählt man eine kompakte Bauform, so ist der Energieverlust zum Beispiel deutlich geringer als bei anderen Bauformen. Durch die Ausrichtung eines Hauses und auch die Architektur kann man beispielsweise auch schon die Energie der Sonne nutzen, die zum einen völlig kostenlos und zum anderen ohnehin vorhanden ist. Darüber hinaus spielt auch noch die Dämmung eine entscheidende Rolle, denn nur ein gut gedämmtes Haus kann auch wirklich energieeffizient arbeiten.

 

Dez 15 2009

Organische Dämmstoffe

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Baustoffe | 0 Kommentare

Was sind organische Dämmstoffe?

Unter organischen Dämmstoffen versteht man, aus Pflanzen oder Mineralöl hergestellte Kohlenstoffverbindungen.

Beispiele für organische Dämmstoffe

Holzwolle-Leichtbauplatten, Kork, Kokos, Schafwolle, Flachs, Baumwolle, Schilfrohr, Holzfaserplatten, Zellulose, Polystyrol, Polyurethan

Formen und Angebote von organischen Dämmstoffen

Je nach Anwendungsgebiet werden organische Dämmstoffe als Platten, Matten, Schüttung oder einfach in loser Form im Fachhandel oder Baumarkt angeboten.

Einsatzgebiet für organische Dämmstoffe

Die Anwendung finden organische Dämmstoffe im Hausneubau und in der energetischen Haussanierung. Die einfachen Verarbeitungsmöglichkeiten und die hohen Dämmeigenschaften machen sich Baufirmen bei der Erstellung von Passivhäusern und Niedrigenergiehäusern zunutze.

Akueller Preisvergleich für Baustoffe bei Baumarkt-Preisvergleich.de

Dez 11 2009

Dämmstoff der Kokosnuss

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Baustoffe | 0 Kommentare

Aus Fasern werden Platten

Der Kokosfaserdämmstoffe bestehen aus den weichen Fasern der Hülle von Kokosnüssen. Diese werden im ersten Arbeitsschritt einem Fäulnisprozess unterzogen, bei dem nur die resistenten Fasern zurückbleiben. Diese Kokosnussfasern werden nach der Reinigung und der anschließenden Trocknung zu Dämmmatten, Dämmfilzen oder Dämmplatten weiterverarbeitet.

Naturdämmstoff aus Indien und Indonesien

Eine Imprägnierung aus Ammoniumsalze gewährleistet den Brandschutz des Naturdämmstoffs. Das Rohmaterial wird aus Indien und Indonesien importiert und gilt als resistent gegen Pilz- und Insektenbefall.

Kokosfaserdämmstoff findet Einsatz im umweltfreundlichen Bauen

Der Dämmstoff aus Kokosfasern eignet sich zur diffusionsoffenen Dämmung von Decken und Böden.
Gerade bei der umweltfreundlichen Holzleichtbauweise von Passivhäusern kann die Kokosmatte zur Zwischensparrendämmung eingesetzt werden. Auch bei Fenster- und Außentüranschlüssen eignen sich die Kokosmatten besonders gut.

 

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