Nov 24 2011

Unkonventionelles Gas gefährdet die Umwelt

R. Burkhardt | Kategorie: Aktuelles | 0 Kommentare

Konventionelle Energiequellen sollen dank regenerativen Ressourcen bald der Vergangenheit angehören, aber auch die Förderung von unkonventionellem Gas gefährdet die Umwelt. Die Landesfraktion Bündnis 90/ Die Grünen äußert scharfe Kritik am Vergabemodell der Aufschlusslizenzen für das riskante Geschäft mit dem Gas.

Unkonventionelles Erdgas wird mit dem sogenannten Fracking Verfahren (Hydraulic Fracturing) gewonnen, bei dem Flüssigkeit in das gebohrte Loch gepresst wird, um damit Risse zu erzeugt und zu stabilisieren. Allerdings scheint diese Methode mit folgenschweren Nebenwirkungen behaftet zu sein, denn insbesondere in der USA, wo dieses Verfahren intensiv angewendet wird, kann die EPA seit 2008 Verunreinigungen des Grundwassers mit den Stoffen Butoxyethanol (2-BE), Benzol und Phenole nachweisen. Auch Spuren von Diesel wurden gefunden.

Die Grünen sprechen insbesondere die damit gefährdete Trinkwasserversorgung an und bemängeln außerdem die Informationspolitik durch die Regierung. Beim aktuellen Stand der Dinge werden die Lizenzen unter Ausschluss der Öffentlichkeit vergeben. Daher ist die Forderung der Grünen nach einem neuen transparenten Vergabesystem durch das Landesbergamt entstanden. Probebohrungen sollen strenger untersucht und kontrolliert werden, damit die Vergabe transparentere Kriterien bekommt. Auf ihrer Seite haben sie ebenfalls unabhängige Experten, die bei einem Anhörungsverfahren des Bundestages, die Modalitäten kritisierten.

Frank Augsten von den Grünen sieht aber Hoffnung, wenn jede Probebohrung einer Prüfung auf Umweltverträglichkeit unterzogen wird. Eine Verpflichtung ist hier unumgänglich. Die Befürchtung liegt nämlich nahe, dass die Interessen der großen Konzerne stärker sind, als das Interesse an einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Energiewirtschaft. Das Bodenschätze wie z.B. das Schiefergas von marktwirtschaftlichem Interesse sind, sieht man besonders daran, dass sogar ein kanadischer Energiekonzern (BNK Petroleum) 2010 Lizenzen zur Erkundung von Schiefergas erworben hat.

Wer sich einen Überblick über die Gaspreisentwicklung in Deutschland machen will kann mittels Gaspreisvergleich Tarife von E wie Einfach und andereren Anbietern miteinander vergleichen.

Nov 22 2010

Keramikspeicher für Kommunen und öffentliche Einrichtungen

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles | 0 Kommentare

Keramikspeicher, Saint Gobain, Klimawandel, Unternehmen Saint Gobain, Heizkosten- und Schadstoffreduzierung, Klimaschutzprogramm, Umweltschutz, Umweltschutz in Deutschland

Der innovative High Tech-Keramikspeicher hilft beim Erreichen von Klimazielen

Aktiver Klimaschutz ist derzeit die größte umweltpolitische Herausforderung. Viele Industrienationen haben sich zu einer Reduktion von Treibhausgasen – insbesondere des bei Verbrennungsprozessen entstehenden Kohlendioxids (CO2) verpflichtet. So sieht das Klimaschutzprogramm der Deutschen Bundesregierung, das auf den Vereinbarungen des Kyto-Protokolls beruht, bis zum Jahr 2012 eine Reduktion der Emissionen um mindestens 5 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 vor. Auf Ebene der Europäischen Union sieht das entsprechende Klimaschutzpaket eine Reduktion von Emissionen der Mitgliedstaaten um 20 Prozent bis zum Jahr 2020 gegenüber demselben Vergleichswert vor.

Öffentliche Einrichtungen setzen auf Keramikspeicher

Träger öffentlicher Einrichtungen erkennen zunehmend die Effekte des Keramikspeichers Accuramics 1100, der in herkömmliche Heizkessel eingebaut wird und Energiekosten sowie Schadstoffemissionen um mindestens 10 Prozent senkt. So wurden im Januar im Auftrag der Stadt Sindelfingen zwei Heizkessel à 600 KW mit dem Produkt ausgerüstet. Auch die Kommunalverwaltung in Vilsbiburg hat seit März dieses Jahres zwei Keramikspeicher in 600 KW-Heizkesseln im Einsatz. Im Oberlandesgericht München sorgen zwei Accuramics 1100-Keramikspeicher seit Mai für deutliche Schadstoffreduktion in zwei 200 KW-Heizkesseln. Bis Ende 2010 werden rund ein Dutzend Accuramics-Installationen für verschiedene öffentliche Einrichtungen in Deutschland  abgeschlossen sein.

Erreichen von Klimazielen ist politisches Anliegen

„Das Erreichen von Klimazielen ist für viele Kommunen eines der dringendsten politisches Anliegen. Gleichzeitig erschweren leere Kassen die Erfüllung der anstehenden Vorgaben. Mit unserem Produkt Accuramics 1100 erhalten öffentliche Träger eine effiziente Technologie, die sich in der Regel bereits in weniger als zwei Jahren amortisiert.  Im Vergleich zu aufwändigen Dämm-Maßnahmen oder einem kompletten Austausch von Heizsystemen stellt unsere Technologie eine deutlich kostengünstigere Alternative dar“, sagt Accuramics-Geschäftsführer Olaf Tinzmann.

Heizkosten- und Schadstoffreduzierung

Accuramics 1100, der HighTech-Keramikspeicher zur Heizkosten- und Schadstoffreduzierung, wird  in den Heizkessel eingebaut und durch die Flammenergie während der Brennerlaufzeit aufgeheizt. Der Vorteil: Die gespeicherte Flamm- und Wärmeenergie wird nach dem Abschalten des Brenners kontinuierlich an den Heizkessel abgegeben. Dadurch werden das erneute Zuschalten des Brenners verzögert und seine Stillstandszeiten erheblich verlängert. Heizkosten können somit um mindestens 10 Prozent gesenkt werden, entsprechend verringern sich auch CO2- und Feinstaubbelastung.

Über Accuramics

Die Accuramics GmbH ist ein innovativer Anbieter effizienter Energiesysteme. Die Marke Accuramics steht für neue, starke Impulse für die bestmögliche Energieausnutzung – zugunsten spürbarer Kostenreduzierung und dem Schutz der Umwelt. Alle Produkte sind qualitativ hochwertig und sorgen für mehr Effizienz beim Betrieb von Heizungsanlagen. Accuramics 1100 wird in Kooperation mit Saint Gobain, dem weltweit führenden Hersteller von Hochleistungskeramik, gefertigt.

Weitere Informationen zu Keramikspeicher

Informationen zu Großwärmepumpen für Kommunen, Industrie und Gewerbe

Sep 20 2010

Ecogood bietet Tipps für Klimaschutz

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles | 0 Kommentare

Klimaschutz, Klimawissen, Klimawandel, CO₂-Emissionen

Ecogood ist ein Klimaschutzportal mit dem Ziel, möglichst vielen Menschen ein klimafreundliches Leben zu ermöglichen. Unter Klimawissen erhält man nützliche Informationen zu Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung und Maßnahmen gegen den daraus resultierenden Klimawandel, sowie Fakten und Wissenswertes über das Treibhausgas CO₂.

Tipps für alltäglichen Klimaschutz

Da Klimawandel heute in aller Munde ist, viele Menschen aber nicht wissen, was sie genau dagegen tun können, liegt der Schwerpunkt von ecogood auf Klimaschutztipps. Diese Tipps zeigen, wie man im alltäglichen Leben in Bereichen wie z.B. Haus, Büro, Mobilität oder Urlaub  die eigenen CO₂-Emissionen reduzieren kann. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, den Spaß an Klimaschutz zu demonstrieren.

Klimaschutz muss nicht teuer sein

Denn Klimaschutz muss nicht entgegen der allgemeinen Vorstellung teuer und anstrengend sein, bei ecogood wird man Dank der Energiespartipps spielend leicht zum Klimaschützer und spart neben Energie und CO₂ auch noch bares Geld.

Wer also stressfrei, mit geringem Aufwand und persönlichen Vorteilen seinen eigenen CO₂-Fußabdruck verkleinern möchte, ist bei ecogood genau richtig.

Sep 14 2010

Klimawandel – Problem nicht erkann

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles | 1 Kommentar

Klimawandel, Erderwärmung, Klimawandel Ursachen, Nachhaltigkeit

Die Problematik der globalen Erderwärmung besteht nicht erst seit gestern. Klimaforscher haben schon früh erkannt, welche Risiken der Wirtschaftsboom mit sich bringt und haben auch lautstark Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes gefordert. Doch lange Zeit verhallten ihre Rufe ungehört.

Für Politiker ist das Thema Klimawandel schick

Erst in den letzten Jahren kamen auch die Politiker darauf, dass es nun endlich an der Zeit wäre etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Doch wie es nun einmal in der Politik so ist, es wird erst ewig lange beraten und diskutiert, dann vorgeschlagen, abgelehnt, um schließlich doch angenommen zu werden. Bleibt die Frage, wie sinnvoll sind denn die Maßnahmen der Politiker? Wie ernst nehmen sie die Problematik der globalen Erwärmung eigentlich wirklich.

Klimagipfel in Kopenhagen eine reine Lachnummer

In Anbetracht des letzten Klimagipfels in Kopenhagen scheinbar nicht sehr ernst. Immerhin haben die Verantwortlichen sich dann doch auf einen, wenn auch kleinen, Konsens einigen können. Es wurde beschlossen, nach Möglichkeit, die Erderwärmung auf ein Plus von zwei Grad einzuschränken. Es hat sich aber niemand dazu geäußert, wie genau das passieren soll.  Welche Sofort- und welche Langzeitmaßnahmen sind dafür geplant? Zu diesen Fragen hat sich niemand geäußert.

Politiker verstehen die Welt ;-)

Das ist in Anbetracht der Tatsache, dass die Politiker die Problematik des Klimawandels nicht erkannt haben und die Warnungen der Klimaforscher hielten sie für übertrieben. Und nun, da es schon fast nicht mehr fünf vor zwölf, sondern eher schon fünf nach zwölf ist, sind sie überfordert. Angesichts der unzähligen Baustellen, an denen dringendst Abhilfe geschaffen werden müsste. Aber warum haben die Politiker nicht eher reagiert? Nun ist der Deutsche an sich ja an das Versagen der Politik in verschiedensten Bereichen gewohnt, aber gerade bei einem so wichtigen Thema sollte doch das Vertrauen der Bürger in die Politik nicht enttäuscht werden. Schließlich geht es um unser Erbe an unsere Nachkommenschaft.

Die Erde braucht die Menschen nicht und Politiker schon gar nicht!

Aug 25 2010

Klimawandel: Wo ist sie hin die Aufregung der letzten Jahre?

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles | 2 Kommentare

Alle wollten die Welt retten
Dürren, versinkende Küstenstädte, Hungersnöte und tödliche Hitzewellen – dies sind nur einige der katastrophalen Folgen der globalen Erderwärmung. Immerhin hat sich die Erde nachweislich um knapp 0,8 Grad erwärmt, wobei die Erwärmung in der zweiten Hälfte mehr als doppelt so stark war wie in der Ersten. Dies hat unter anderem zur Folge, dass die Meeresspiegel um durchschnittlich 20 Zentimeter angestiegen sind.

Umweltkatastrophen erinnern an den Klimawandel

Der Kohlendioxidausstoß ist bis zum Jahr 2004 rasant angestiegen. Dies zog heftige Diskussionen nach sich und doch, die Diskussion um den Klimaschutz im Allgemeinen ist keine neue und wird immer wieder neu angefacht durch die verschiedensten Umweltkatastrophen. Ständig werden neue Zahlen veröffentlicht, Klimakonferenzen einberufen, ganz dringende Entscheidungen werden gefordert.

Klimaschutz muss umgesetzt werden

Wenn man sich anschaut, was alleine in den letzten zehn Jahren gefordert und lautstark verkündet wurde, angefangen von der Reduzierung der Treibhausgase, FCKW-freie Kühlschränke, dann die Grüne Plakette, um Fahrzeuge mit hohen Emissionswerten aus den Innenstädten rauszuhalten. Es wird viel geredet und versprochen, mit Sicherheit ist auch unumstritten schon viel bewirkt worden, aber hat das auch wirklich geholfen? Immerhin steht Deutschland mit 2,76 Prozent der weltweiten CO2 Emission bereits auf Platz sieben des Klimaschutz-Index.

Wir alle leben auf der Erde

Es ist vielleicht wirklich die Aufregung der letzten Jahre: „Alle wollen die Welt retten“. Nun ja, an sich ein löblicher Vorsatz, aber wer tut denn wirklich etwas dafür? Da reicht es nicht, dass ein Herr Trittin ab und an mit dem Fahrrad (er tut es aber wirklich) in die Arbeit fährt. Nein. Klimaschutz ist etwas, das jeden Bürger angeht und bevor sich nicht die Einstellung und das Bewusstsein eines jedes Einzelnen in Richtung Klima-und Umweltschutz geändert hat, solange wird es auch keine wirklich effektiven Ergebnisse geben.

Klimaschutz für alle: Klima sucht Schutz

Klimaschutz für den Hausbau:  Passivhaus kaufen

Klimaschutz durch Solartechnik: Solaranlagen-Kosten.de

Umweltfreundlich Heizen: Erdwaermepumpe.de – das Verbraucherportal

Aug 24 2010

Abwrackprämie für Autos und Haushaltssperre für erneuerbare Energien

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles | 0 Kommentare

Abwrackprämie, bafa Abwrackprämie, Abwrackprämie Stand

Autoindustrie ist der Gewinner

Die Abwrackprämie: sie hat den Staat Milliarden gekostet, die Automobilindustrie hat es gefreut! Letztere hat nach Abschluss der ganzen Aktion satte Gewinne verbuchen können. Nun stellt sich die Frage, wo da der große Sinn hinter der Aktion steckte?

Grundgedanke war der Umweltschutz

Der eigentliche Grundgedanke der Abwrackprämie war der, alte Autos mit ihren überdimensionalen Emissionswerten aus dem Verkehr zu ziehen und stattdessen die Bevölkerung zum Kauf eines umweltschonenden Neuwagens zu bewegen. Das ist ja soweit auch gut umgesetzt worden und es wäre auch alles wunderbar, wenn da nicht die Kosten/Nutzen-Rechnung wäre. Vielleicht hat niemand damit gerechnet, dass der Ansturm so groß werden würde, wie auch immer, die Milliarden sind weg, das Haushaltsloch, welches die Aktion Abwrackprämie hinterließ ist da und wird den Steuerzahler die nächsten Jahre teuer zu stehen kommen.

Steuerzahler bezahlte die Neuwagen

Und wie sieht es mit den Automobilkonzernen aus? Die haben am meisten davon profitiert und saubere Gewinne eingefahren. Da ist es nicht einmal verwunderlich, dass nun Stimmen aus der Politik laut werden, die von den Automobilkonzernen einen Teil des Gewinnes fordern, quasi als Beteiligung an den Kosten der Aktion.

Politiker fordern das Geld zurück, wer das glaubt…

Im Grunde genommen eine sehr solide Forderung. Ähnlich sieht das auch der CDU Haushaltspolitiker Alexander Funk, der erst kürzlich die Regierung aufforderte, einen Vorschlag zur Verteilung der Kosten unter der gesamten Branche zu machen. Auch der FDP Bundestagsabgeordnete Volk sprach sich für eine Aufteilung der Kosten aus.

Beim Klimaschutz wurde gespart

Die Leidtragenden sind die Steuerzahler und der Klimaschutz, denn was an Geld für die Abwrackprämie verschlungen wurde, wurde einfach aus den Kassen zur Finanzierung der erneuerbaren Energien genommen. Also, ein Schritt vor in Sachen Klimaschutz und gleichzeitig fünf Schritte zurück. Die erneuerbaren Energien sollten stärker gefördert werden, statt das Haushaltsgeld quasi den Automobilriesen in den Rachen zu werfen.

Politik ist käuflich, aber das Klima nicht!

Aktuelle Links zum Klimawandel:

Wetter- und Klimawandel

Klimaveränderung

Klimawandel

© 2006 Umweltenergie- und Umweltwaermeblog | Wordpress | dKret2 1.3 | Top