Dez 10 2011

5. Geburtstag von umweltenergie-top100.de

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Grünes Internet | 0 Kommentare

Vor fast fünf Jahren, im Februar 2007, ging das Portal  umweltenergie-top100.de mit dem Ziel online, ein Verzeichnis für Unternehmen zu gründen, die sich auf umweltfreundliche Energiegewinnung und klimafreundliche Technik spezialisiert haben. Zudem informiert das Portal über Umweltthemen und stellt neue Technologien im Bereich des Klimaschutzes und der Reduzierung von Treibhausgasen vor.

 

Über 500 registrierte Firmen

Umweltenergie-top100.de ermöglicht kostenlose Einträge für Unternehmen, die neue Ideen entwickeln und im Bereich der klimafreundlichen Technik aktiv sind. Zur Zeit gibt es auf dem Portal über 500 Einträge und auch in Zukunft werden weiter interessante Unternehmen hier ihren Platz finden. Die Einträge bleiben natürlich auch weiterhin kostenlos.

 

Umwelt und Klimaschutz sind die wichtigen Themen der nächsten Jahre

Das Thema Umweltschutz ist in diesen Tagen so präsent wie noch nie zuvor. Nicht zuletzt da immer mehr Studien und Untersuchungen aufzeigen, dass es höchste Zeit wird, etwas gegen die globale Erwärmung zu unternehmen. Gefragt ist hier nicht nur die Politik, sondern vor allem die Industrie, welche sich Gedanken darüber machen muss, wie man Produktivität und Klimaschutz in wirtschaftlichen Einklang bekommt. Erneuerbare Energie aus Biomasse, Wind, Wasser und Sonne sind hier nur der Anfang. Energiesparende LED Lampen helfen dabei den Stromverbrauch der Haushalte signifikant zu senken, moderne Motoren verbrauchen weniger fossile Brennstoffe und die Hybridtechnologie ermöglicht den Übergang zu sauberen Fahrzeugen.

 

Firmeneinträge bleiben kostenlos

Die Liste kann noch lange fortgesetzt werden. Auf umweltenergie-top100.de finden sich Unternehmen, die genau in diese Richtung arbeiten und dadurch einen großen Beitrag zum Erhalt unseres Planten leisten. Neben dem Firmenverzeichnis bietet das Portal noch einen interessanten Blog zum Thema Umwelt, in dem aktuelle Themen aufgegriffen werden und auch unbequeme Beiträge zum Umweltschutz erscheinen, die in den großen Medien nicht veröffentlicht werden.

Jul 11 2011

Unterirdische CO2-Endlagerung

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Politik | 0 Kommentare

Bundestagsbeschluss gegen die Bevölkerung zur CCS-Technik

 

Unsicher, unwirtschaftlich und ungewollt!

Bonn. ForestFinance, Europas größter Anbieter ökologischer Forstdirektinvestments, kritisiert die Entscheidung der Bundesregierung, eine angestrebte „Endlagerung“ von CO2 durch Verpressen im Erdreich („CCS“) zuzulassen. „Die Technik ist nicht sicher und wurde nicht ausreichend auf Risiken überprüft“, kommentiert ForestFinance Geschäftsführer Harry Assenmacher die Entscheidung. „Darüber hinaus zeigt uns die Natur seit Jahrtausenden, wie CO2 auf natürlichem Wege gebunden wird: durch die Umwandlung in Kohlenstoff beim Wachsen von Pflanzen und Bäumen.“ Alle führenden Fachleute sind sich darüber hinaus einig, dass die CO2-Abtrennung, der Transport und die jahrhundertelange Lagerung („CCS-Technologie“) vielfach teurer als die CO2-Bindung über Aufforstung, Regenwald- und Moorerhalt ist. So ermittelte eine Fachgruppe der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) einen gleich mehrfach höheren Preis von CCS gegenüber natürlicher CO2-Bindung.

Nur Wald ist eine natürliche Deponie von Klimagasen

ForestFinance setzt sich seit jeher dafür ein, dass im Geschäftsbetrieb, bei Veranstaltungen etc. zunächst CO2-Emissionen vermieden werden. „Da wo das nicht mehr geht, muss eine sichere und ökologische Lösung gefunden werden. Da gibt es unserer Ansicht nach nur eine Wahl: das Entstehen neuer Waldflächen durch globale Neu- und Wiederaufforstung“, so Assenmacher weiter. „Im Übrigen können hierdurch auch hohe Investitionen in die Erprobung neuer Mittel zur CO2-Endlagerung vermieden werden – wir neutralisieren etwa auf Grundlage valider Berechnungen seit Jahren CO2-Emissionen unserer Kunden mittels Aufforstungsprojekten.“ ForestFinance bietet im Geschäftsbereich CO2OL umfangreiche Beratungen und Dienstleistungen für den betrieblichen Klimaschutz. U. a. forstet CO2OL in Panama brachliegende Flächen wieder auf, um nicht mehr vermeidbare CO2-Emissionen zu neutralisieren.

Erfolgreiche Klimaschutzstrategien mit Aufforstung

„Technische Endlagerungssysteme wie die CCS-Technik sind nicht nur unsicher, sondern auch überflüssig, da es ja bereits ein erprobtes natürliches Verfahren gibt“, kommentiert Dirk Waltren gibt.erspacher, Bereichsleiter CO2OL bei ForestFinance mit Hinblick auf die Risiken. „CO2-Lagerstätten werden wegen der enormen Risiken bei einer CO2-Freisetzung darüber hinaus durchweg von den betroffenen Anwohnern abgelehnt. Aufforstungsprojekte hingegen schaffen wertvolle ökologische Effekte für Biodiversität und Wasserschutz. Darüber hinaus entstehen Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen, z. B. bei Aufforstungsprojekten in den Tropen.“

CO2OL folgt bei seinen CO2-Senkenprojekten durch die Validierung nach Climate, Community and Biodiversity Standard (CCBS), CarbonFix Standard (CFS) und Forest Stewardship Council (FSC) dem vom WWF geforderten Meta-Standard für Wald-Klimaschutzprojekte. Die Berechnungen aller CO2-Bilanzen basieren auf anerkannten Bilanzdatenbanken und orientieren sich an ISO-Normen zur Ermittlung von Ökobilanzen.

Weitere Informationen finden Sie unter forestfinance.de und co2ol.de.

Apr 27 2011

Waschmaschinenvergleich spart Wasser und Strom

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Energieeffizienz | 0 Kommentare

Moderne Waschmaschinen helfen Energie zu sparen

Energieeffiziente Waschmaschinen können dabei helfen, Strom und Wasser zu sparen und unsere kostbaren Ressourcen zu schonen. Sie sind somit ein entscheidender Beitrag zum Schutz der Umwelt. Daneben lässt sich mit einer neuen Maschine eine Menge Geld im Haushalt sparen. Kein Wunder, denn weil ein durchschnittlicher Haushalt in der Bundesrepublik mehr als 500 Kilogramm Wäsche pro Jahr wäscht, wirken sich geringere Betriebskosten schon merklich aus.

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Feb 24 2011

Neue Umwelt-Community savemynature.com online

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Grünes Internet | 0 Kommentare

Umwelt-Community  nicht nur für aktive Umweltschützer

Social-Community für  Nachhaltigkeit und Umweltschutz

save my nature ist eine Social-Community mit dem Ziel, das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz in seiner ganzen Bandbreite zu präsentieren. Es ist die erste Umwelt-Community für eine breite Zielgruppe: save my nature richtet sich an aktive Umweltschützer, umweltbewusste Menschen und die, die es gerne werden möchten genauso wie an Naturliebhaber und Umweltfreunde.

Bündelt weltweit den Umweltschutz

Überall auf der Welt gibt es Menschen, die etwas für unsere Umwelt tun oder gerne tun möchten. save my nature verbindet sie und bietet ihnen eine Plattform: Hier kann jeder seine Umweltaktivitäten, Aktionen und Visionen veröffentlichen, teilen und mit anderen diskutieren.

Zeigt Umweltprobleme und Aktivitäten

Die gesamte Community „schwimmt“ auf der Weltkarte: Durch die permanente Einbindung der Weltkarte in die Benutzeroberfläche können Inhalte geocodiert (d.h. direkte Verknüpfung von GPS-Daten und Texten, Fotos, Filmen, Userdaten, etc.), kommuniziert und diskutiert werden: Termine, Fotos, lokale Umweltprobleme oder positive Beispiele sowie eigene Umweltaktivitäten.


Jeder kann etwas bewirken

 

User von save my nature sollen zu einem gesellschaftlichen Gewicht werden – eine Macht, die mobilisieren, Druck ausüben, etwas verändern kann.  s ave my nature wird die weltweite Plattform für nachhaltig lebende und konsumierende, umweltbewusste Menschen und Gruppen, die ihnen Gesicht und Gewicht gibt.

Testversion online

Die Community ist in einer Testversion online unter www.savemynature.com s ave my nature ist eine Initiative der save our nature foundation, einer Umwelt-Medien-Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Umweltbewusstsein einer breiten Öffentlichkeit mit entsprechenden Bildungsmaßnahmen und Medien wie Filmen und Internetprojekten zu fördern sowie Umweltschutzprojekte zu unterstützen. Die Medienprojekte der Stiftung – Kinofilme und SocialGames – werden auf save my nature präsentiert.

Weitere Informationen zur Stiftung unter www.saveournature.net

Okt 19 2010

Erneuerbare Energien jetzt

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit | 0 Kommentare

Erneuerbare Energie, Alternative Energie, Elektromobilität, Energie Alternative

Alternative Energie für Kommunen und Landkreise

Am 29. und 30. September 2010 trafen sich über 750 Teilnehmer im Kongress Palais Kassel zum zweiten Kongress „100% Erneuerbare-­­­­Energie-Regionen – Umsetzungsstrategien für Kommunen und Landkreise“. ­Nobert Röttgen war Schirmherr der Veranstaltung. Er unterstrich noch einmal, dass es für den Klimaschutz gilt, bis 2050 die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent zu reduzieren. Dafür sei es nötig, die Energieversorgung überwiegend auf Basis Erneuerbarer Energien (EE) umzustellen. Dass dieses Ziel gar nicht so ehrgeizig und weit entfernt ist, hatte bereits der erste Kongress 2009 unterstrichen.

Elektromobilität muss effizienter werden

Dr. Wiebke Zimmer vom Öko-Institut e.V. zeigte mit ihrem Vortrag „Fahrzeugtechnik: Energieeffizienz und Perspektiven der Elektromobilität“ eine weitere Thematik auf und unterstrich den Anteil des Verkehrsektors an der energiebezogenen Treibhausgasemission, der eine stärkere Wachstumsrate aufwies als andere Sektoren. Daraus leitete sie etwa die Notwendigkeit der Erhöhung der Fahrzeugeffizienz, eine auf längere Sicht mögliche Stellung der Elektromobilität im Klimaschutz (wenn technische Hürden genommen sind) und die unmittelbare Notwendigkeit von Verkehrsvermeidung und –verlagerung ab. Über die Theorie hinaus konnte der interessierte Teilnehmer vom Projekt „ZUKUNFT erFAHREN“ (unterstützt vom Bundesministerium Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) bereitgestellte Elektrofahrzeuge besichtigen und Probefahrten unternehmen.

Den gesamten Artikel lesen: GREENMAG

Okt 13 2010

Energiesparhäuser: Finanzierung und Förderung

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Bauen | 0 Kommentare

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Öko-Bilanz im Auge haben

Bauherren oder Immobilienkäufer, die von Anfang an auch die ökologische Bilanz im Auge haben, können nicht nur später Geld sparen, sondern schon bei der Finanzierung. Die Zahl der Bauherren, die ein energie- und umweltbewusstes Baukonzept wählen, steigt ständig. Dabei werden besonders Bauvorhaben gefördert, bei denen Klimaschutz und Energiesparen beachtet werden und als wesentliche Aspekte in die Planung einfließen.

Energiesparhäuser lohnen sich

Bei einem Neubau lohnt sich daher die Entscheidung für ein Energiesparhaus. Hier gibt es vielfältige und zielgerichtete Förderprogramme. Unter einem Energiesparhaus versteht man ein Wohngebäude, das im Vergleich zu einem Durchschnittsgebäude deutlich weniger Energie für Warmwasserversorgung und Heizung benötigt. Entsprechend energieeffiziente Bauprojekte werden von der Bundesregierung nicht nur gefördert, sondern auch durch die im Jahr 2002 in Kraft getretene Energiesparverordnung vorgeschrieben. Diese legt Mindeststandards fest. Darüber hinausgehende Bauprojekte werden natürlich auch unterstützt.

Baukonzepte für Energiesparhäuser

Bekannte Baukonzepte für Energiesparhäuser sind das Niedrigenergie-, das Passiv-, das Drei-Liter- und das Nullenergiehaus. Bestimmte Messwertergebnisse und Leistungsanforderungen bezüglich Transmissionswärme, Energieeffizienz sowie Lüftung und Kühlung sind mit diesen Konzepten verbunden. Im Hinblick auf die Finanzierung und die möglichen Förderungen für ein Energiesparhaus ist es sinnvoll, sich ausführlich zu informieren und beraten zu lassen, welche Finanzprodukte und Förderprogramme infrage kommen.

Bausparvertrag ist günstig

Ein Bausparvertrag ist meist günstig bei der Finanzierung über eine Bank, denn hier werden in der Regel spezielle Kreditmöglichkeiten angeboten. Bei der Finanzierung über einen Baukredit oder ein Hypothekendarlehen sollte vorher die Höhe des Zinssatzes beobachtet werden und auch sinnvolle Bedingungen hinsichtlich der Zinsbindung ausgehandelt werden. Bei diesen Finanzierungsformen wird außerdem ein Grundbucheintrag vorgenommen.

Bauherren sollten auch die passende Bank auswählen, die entsprechende Finanzierungs- und Förderprogramme anbietet.

KfW kompetenter Partner

Die staatliche KfW Privatkundenbank erweist sich hier oft als interessanter und kompetenter Partner. Die Förderprogramme wurden 2009 noch ausgeweitet und es stehen zahlreiche Angebote zur Finanzierung energiesparender Bauvorhaben und Nutzung von alternativen und erneuerbaren Energieformen zur Verfügung. Die Förderungen können sowohl Privatpersonen als auch zukünftige Vermieter beanspruchen.

Für den Neubau eines Energiesparhauses bietet das Förderprogramm 153 der KfW-Bank interessante Konditionen. Unter bestimmten Voraussetzungen können bis zu 100 Prozent der Baukosten oder maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit gedeckt werden. Der Förderkredit beinhaltet außerdem bis zu zehn Prozent Tilgungszuschuss zur Kreditsumme in Abhängigkeit vom erreichten Effizienzhaus-Standard, einen effektiven Jahreszins von 2,88 Prozent bei zehnjähriger Zinsbindungsfrist sowie kostenfreie Sondertilgungen.

Förderprogramme werden auch für die energieeffiziente Sanierung von Immobilien bereitgestellt.

Das richtige Energiesparhaus finden: Hausbau-Konfigurator

Sep 20 2010

Ecogood bietet Tipps für Klimaschutz

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Grünes Internet | 0 Kommentare

Klimaschutz, Klimawissen, Klimawandel, CO₂-Emissionen

Ecogood ist ein Klimaschutzportal mit dem Ziel, möglichst vielen Menschen ein klimafreundliches Leben zu ermöglichen. Unter Klimawissen erhält man nützliche Informationen zu Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung und Maßnahmen gegen den daraus resultierenden Klimawandel, sowie Fakten und Wissenswertes über das Treibhausgas CO₂.

Tipps für alltäglichen Klimaschutz

Da Klimawandel heute in aller Munde ist, viele Menschen aber nicht wissen, was sie genau dagegen tun können, liegt der Schwerpunkt von ecogood auf Klimaschutztipps. Diese Tipps zeigen, wie man im alltäglichen Leben in Bereichen wie z.B. Haus, Büro, Mobilität oder Urlaub  die eigenen CO₂-Emissionen reduzieren kann. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, den Spaß an Klimaschutz zu demonstrieren.

Klimaschutz muss nicht teuer sein

Denn Klimaschutz muss nicht entgegen der allgemeinen Vorstellung teuer und anstrengend sein, bei ecogood wird man Dank der Energiespartipps spielend leicht zum Klimaschützer und spart neben Energie und CO₂ auch noch bares Geld.

Wer also stressfrei, mit geringem Aufwand und persönlichen Vorteilen seinen eigenen CO₂-Fußabdruck verkleinern möchte, ist bei ecogood genau richtig.

Sep 06 2010

Wirtschaftskrise und kein Klimawandel

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Klima, Politik | 0 Kommentare

In der Wirtschaftskrise gibt es keinen Klimawandel

Es gab Zeiten, da flossen Milliarden an Staatsgeldern in den Klimaschutz. Es war fast so, als wäre der Klimaschutz zum Anliegen Nummer eins geworden. Ob sich das nun rentiert hat oder nicht, bleibt dahingestellt. Fakt ist, die Staatskassen sind leer, die Neuverschuldung steigt unaufhaltsam an und es bleiben immer mehr Staatsanliegen auf der Strecke. So eben auch der Klimaschutz.

Unter der deutschen Politik leiden Bürger, Wirtschaft, Staat und Klimaschutz

Viele Firmen wandern ins Ausland ab, große Arbeitgeber, wie Quelle beispielsweise, müssen schließen und stürzen somit eine ganze Region in eine Katastrophe. Doch nicht nur an fehlender Gewerbesteuer und Umsatzsteuer können die Löcher in den Haushaltskassen festgemacht werden, es liegt vor allem auch an mangelndem Wirtschaftssinn der verantwortlichen Politiker. In der freien Wirtschaft wäre vieles von dem, was in der Politik verzapft wird, unmöglich. Doch das eigentlich Fatale an dem mangelnden Verantwortungsbewusstsein unserer Politiker ist doch, dass nicht nur der Bürger, die Wirtschaft und der Staat darunter zu leiden haben, sondern vor allem auch den Klimaschutz.
Und dies ist ein Thema, mit dem besonders verantwortungsbewusst umgegangen werden sollte, da wir in punkto Klimaschutz auch unseren Kindern, Enkeln und Urenkeln das entsprechende Erbe hinterlassen werden.

Wirtschaftskrise verdrängt Klimaschutz

Mit zunehmender Wirtschaftskrise geriet nun auch das Thema Klimawandel immer mehr in den Hintergrund. Es wurde zwar nach wie vor viel drüber debattiert, aber es kamen keine wirkungsvollen Lösungen mehr zu den akuten Problemen, weil kein Geld mehr vorhanden war. Da könnte wieder die Frage nach einer Art Klimaabgabe der großen Konzerne aufgegriffen werden, vielleicht wäre das eine Möglichkeit, einen Teil zum Klimaschutz beizutragen, ohne die Staatskasse zu belasten.

Klimaschutz die wichtigste Aufgabe

Letzten Endes sollte doch aber der Klimaschutz so breitgefächert aktiv betrieben werden, dass es nicht unbedingt von der wirtschaftlichen Lage oder von dem Füllstand der Staatskasse abhängt, wie viel nun aktiv in Sachen Klimaschutz geleistet werden kann.

 

Sep 03 2010

Klimawandel – die Regierung verkauft Deutschland an die Atomenergie

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Klima, Politik | 0 Kommentare

Klimawandel – die neue Regierung verkauft Deutschland an die Atomenergie

Die vier großen deutschen Stromkonzerne haben eine Vereinbarung unterschrieben, in der sie sich verpflichten, innerhalb eines Zeitfensters von 32 Jahren ihre Atomkraftwerke vom Netz zu nehmen. So weit so gut. Das wäre zum einen ein guter Schritt in Richtung effektivem Klimaschutz, zum anderen aber würde das allen Beteiligten einen ausreichenden zeitlichen Spielraum geben, um die dann folgende Versorgung mit erneuerbaren Energien, wie beispielsweise die Wind- und Wasserkraft,  die Solarenergie oder die Geothermie.

Grüne halten am Ausstieg fest

 

Nun steht aber seit Neuestem die lautstarke Forderung der vier Konzerne nach einer Verlängerung der Laufzeit im Raum. Diese Forderung wurde von den Grünen sofort vehement zurückgewiesen.

Umweltminister will moderate Laufzeitverlängerung

Umweltminister Norbert Röttgen hingegen will die Laufzeiten der Atomkraftwerke immerhin nur moderat verlängern, was auch immer er selbst darunter verstehen mag, immerhin er will sie verlängern. Sollte denn doch die Vermutung einiger Bürger zutreffen, dass sich die Regierung womöglich von der Milliardenschweren Energieindustrie letzten Endes doch in die Knie zwingen und vielleicht sogar bestechen lässt? Das Hin und Her im Streit um den Atomausstieg ist schwer einzuordnen. Fakt ist dennoch, das Volk wurde wieder einmal betrogen und für dumm verkauft. Wozu erst Vereinbarungen schließen und alles schön reden wenn nun beispielsweise CSU-Landesgruppenchef Friedrich eine Verlängerung der Laufzeit um mindestens 15 Jahre fordert.

Vertrauen in die deutsche Politik ist am Boden

Die Grünen und die SPD wollen gegen eine Laufzeitverlängerung klagen, die Regierung droht mit Gegenklage. Es ist doch kein Wunder, dass sich der Bürger bei so einem Zirkus einfach nur verkauft und verraten vorkommt. Das Vertrauen in die deutsche Politik ist doch sowieso schon am Boden, also wozu sich noch Mühe geben? So werden wohl viele Politiker denken, denn anders ist das ganze Theater doch schon gar nicht mehr zu erklären.

Informationen lesen und schreiben: Baumix.de – der Blog rund ums Bauen

Sep 01 2010

Gibt Frau Merkel den Klimaschutz auf?

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Klima, Politik | 0 Kommentare

Klimawandel in der Politik

Es ist noch nicht allzu lange her, da hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Nachhaltigkeit und die Dringlichkeit in Sachen Klimaschutz ganz löblich zur Chefsache erklärt. Fast schien es so, als habe dieses Thema für sie absolute Priorität. Doch was dann, kurze Zeit später kam, war wie ein Schlag ins Gesicht für Klimaschutz und Klimaschützer.

Tempolimit auf Autobahnen

Während kurz darauf die Vereinten Nationen ihren Klimareport veröffentlichten und sich die Allgemeinheit geschlossen hinter die Forderung für ein Tempolimit auf Autobahnen stellte, wo stand da Angela Merkel? Sie stellte sich hinter die Automobilindustrie mit ihren Abgasboliden. Auch ein Tempolimit stand für die Kanzlerin nicht zur Debatte. Das war 2007, im Februar.
Klimapolitik und die Kanzlerin

Als dann im Dezember 2007 die Bilanz zum Umweltschutz gezogen wurde, brachte Greenpeace die Sache auf den Punkt. So kritisierten sie in ihrer Umweltbilanz, es sei zwar viel geplant aber nichts Entscheidendes getan worden. Und genau dieser Punkt zieht sich wie ein Faden durch die Klimapolitik der Bundeskanzlerin.

Und wie schaut es 2010 aus?

 

Noch immer klaffen schier unüberwindbare Welten zwischen Theorie und Praxis in punkto Klimaschutz bei der Kanzlerin. Sie reden alle miteinander viel, von Veränderungen und vom Aufbruch in eine neue Zeit, eine Zeit des Klimaschutzes, doch unternehmen will letzten Endes keiner was, jedenfalls nicht konkretes.

Bestes Beispiel dafür sind die Zahlen des Staatshaushaltes. Waren ursprünglich noch 420 Millionen Euro für 2010 versprochen worden, für den internationalen Klimaschutz, so sind es tatsächlich nur 70 Millionen.
Gibt Frau Merkel den Umweltschutz auf?

Angesichts solcher Umstände stellt sich dem ein oder anderen Bürger die Frage, ob die Bundeskanzlerin den Klimaschutz nicht aufgegeben hat? Es schaut auf alle Fälle ganz stark danach aus. Aber solange die Politiker keine wirkungsvollen und abschreckenden Konsequenzen für ihre Fehlpolitik tragen müssen, wird sich an der aktuellen Lage auch nicht viel ändern.

 

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