Okt 11 2011

EnergieEffizienz-Messe 2011 stieß in neue Dimensionen vor

R. Burkhardt | Kategorie: Aktuelles | 0 Kommentare

Frankfurt am Main, 11. Oktober 2011 – Die Nachfrage nach EnergieEffizienzlösungen steigt und immer mehr Experten können konkrete Lösungen anbieten. Das ist das Fazit der EnergieEffizienz-Messe 2011, die am 5. und 6. Oktober zum vierten Mal in Frankfurt am Main stattgefunden hat.

1.842 Teilnehmer besuchten die Messe, das sind 32 % mehr als im Vorjahr. Vor allem die Besucherzahl außerhalb des Rhein-Main-Gebietes stieg signifikant, was beweist, dass die EnergieEffizienz-Messe ihre Position als EnergieEffizienz-Leitmesse in Deutschland mit Recht beansprucht.

“Für Unternehmen steigen die Energiekosten. Energieeinsparungen und Energieeffizienz-Maßnahmen, tragen dazu bei, den Verbrauch zu senken und Energiekosten zu reduzieren. Immer mehr Betriebe sehen Energieeffizienz als Wettbewerbsfaktor. Sie verpflichten sich aus eigener Verantwortung zu mehr Energieeffizienzmaßnahmen”, kommentiert der Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, Horst-Günter Döll, die Besucherzahlen der EnergieEffizienz-Messe.

Noch beeindruckender ist die Zahl der Experten, die an den Messeständen und im Kongressprogramm ihre Expertise weitergaben. Im Vergleich zum letzten Jahr wuchs die Anzahl an Experten um 127 %. Mehr als 300 Experten informierten zu allen wichtigen Feldern in der Energieeffizienz in den Bereichen Gebäude, Industrie, Gewerbe, Kommunen und Mobilität.

Kay Lied, BVMW-Kreisgeschäftsführer und Projektleiter des BVMW-Gemeinschaftsstandes auf der EnergieEffizienz-Messe, bestätigte: “Das Spektrum der Aussteller ist so breit wie auf keiner anderen Messe in Deutschland, die auch das Thema Energieeffizienz aufgreift”. Das Interesse an Kooperationen von mittelständischen Lösungsanbietern im Segment EnergieEffizienz sei enorm und entspräche damit den Anforderungen und Wünschen der Kunden.

Einen weiteren wichtigen Aspekt erläutert Stephan Theis, Geschäftsführer econ Solutions: “Im Vergleich zum letzten Jahr nahmen nicht nur die Zahl und Qualität der Besucher signifikant zu, sondern es wurden mehr konkrete Fragen zur Umsetzung von Projekten gestellt”. Das zeige, dass nach Jahren der Aufklärung das Thema EnergieEffizienz in Industrie, Wirtschaft und Kommunen angekommen und der konkrete Handlungsbedarf jetzt sehr groß sei.

“Durch die drei Themenschwerpunkte im Kongressprogramm “Energiemanagement”, “Kälte-Klima-Effizienz” und “Energieeffiziente Gebäudetechnologien” haben wir genau die Interessen der Besucher getroffen”, freut sich die Geschäftsführerin des unabhängigen Messeveranstalters beewell Business Events, Mireille Gaby Siebert.

Im nächsten Jahr wird die 5. EnergieEffizienz-Messe am 30./31.08.2012 wieder in Frankfurt am Main stattfinden. Zielgruppe sind Entscheidungsträger aus Immobilienwirtschaft, Industrie, Logistik, Handel, Hotel- und Gaststättengewerbe und Kommunen sowie Systemintegratoren, Energieberater, Facility Manager, Ingenieure, Architekten und weitere wichtige Multiplikatoren.

Veranstalter waren beewell Business Events, die IHK Frankfurt am Main und die IHK-Arbeitsgemeinschaft Hessen. Partner waren das Energiereferat Stadt Frankfurt, die Mainova AG und die Frankfurter Rundschau.

Presseanfragen an:
Herrn Burkhard Schneider, beewell Business Events, Friedrich-Karl-Klausing-Str. 6, 60438 Frankfurt am Main, Tel. 069 24449534, E-Mail info@beewell.de

Jun 16 2011

Energieverschwendung mindert Wettbewerbsfähigkeit

meldung | Kategorie: Aktuelles | 1 Kommentar

Unnötiger Energieverbrauch bedeutet höhere Kosten und verursacht damit einen erheblichen Wettbewerbsnachteil. Zudem erhöhen sich die Energiepreise – mehr Nachfrage, höhere Preise.

 Überwiegend rechnen sich Maßnahmen zur Energieeinsparung. Trotzdem werden solche Maßnahmen nicht durchgeführt, weil die Anlaufkosten gescheut werden.

 Das Energiekonzept der Bundesregierung sieht vor mit einer Steigerung der Energieproduktivität um durchschnittlich 2,1% pro Jahr den Primärenergieverbrauch um 20% bis 2020 und um 50% bis 2050 zu senken. Auch soll der Stromverbrauch bis zu  25% gesenkt werden.

 Hohe Energieeffizienz ist der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit, gerade bei hohen und weiter steigenden Energiepreisen. Durch modernes Energiemanagement können diese Ziele erreicht werden.

Okt 13 2010

Energiesparhäuser: Finanzierung und Förderung

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles | 0 Kommentare

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Öko-Bilanz im Auge haben

Bauherren oder Immobilienkäufer, die von Anfang an auch die ökologische Bilanz im Auge haben, können nicht nur später Geld sparen, sondern schon bei der Finanzierung. Die Zahl der Bauherren, die ein energie- und umweltbewusstes Baukonzept wählen, steigt ständig. Dabei werden besonders Bauvorhaben gefördert, bei denen Klimaschutz und Energiesparen beachtet werden und als wesentliche Aspekte in die Planung einfließen.

Energiesparhäuser lohnen sich

Bei einem Neubau lohnt sich daher die Entscheidung für ein Energiesparhaus. Hier gibt es vielfältige und zielgerichtete Förderprogramme. Unter einem Energiesparhaus versteht man ein Wohngebäude, das im Vergleich zu einem Durchschnittsgebäude deutlich weniger Energie für Warmwasserversorgung und Heizung benötigt. Entsprechend energieeffiziente Bauprojekte werden von der Bundesregierung nicht nur gefördert, sondern auch durch die im Jahr 2002 in Kraft getretene Energiesparverordnung vorgeschrieben. Diese legt Mindeststandards fest. Darüber hinausgehende Bauprojekte werden natürlich auch unterstützt.

Baukonzepte für Energiesparhäuser

Bekannte Baukonzepte für Energiesparhäuser sind das Niedrigenergie-, das Passiv-, das Drei-Liter- und das Nullenergiehaus. Bestimmte Messwertergebnisse und Leistungsanforderungen bezüglich Transmissionswärme, Energieeffizienz sowie Lüftung und Kühlung sind mit diesen Konzepten verbunden. Im Hinblick auf die Finanzierung und die möglichen Förderungen für ein Energiesparhaus ist es sinnvoll, sich ausführlich zu informieren und beraten zu lassen, welche Finanzprodukte und Förderprogramme infrage kommen.

Bausparvertrag ist günstig

Ein Bausparvertrag ist meist günstig bei der Finanzierung über eine Bank, denn hier werden in der Regel spezielle Kreditmöglichkeiten angeboten. Bei der Finanzierung über einen Baukredit oder ein Hypothekendarlehen sollte vorher die Höhe des Zinssatzes beobachtet werden und auch sinnvolle Bedingungen hinsichtlich der Zinsbindung ausgehandelt werden. Bei diesen Finanzierungsformen wird außerdem ein Grundbucheintrag vorgenommen.

Bauherren sollten auch die passende Bank auswählen, die entsprechende Finanzierungs- und Förderprogramme anbietet.

KfW kompetenter Partner

Die staatliche KfW Privatkundenbank erweist sich hier oft als interessanter und kompetenter Partner. Die Förderprogramme wurden 2009 noch ausgeweitet und es stehen zahlreiche Angebote zur Finanzierung energiesparender Bauvorhaben und Nutzung von alternativen und erneuerbaren Energieformen zur Verfügung. Die Förderungen können sowohl Privatpersonen als auch zukünftige Vermieter beanspruchen.

Für den Neubau eines Energiesparhauses bietet das Förderprogramm 153 der KfW-Bank interessante Konditionen. Unter bestimmten Voraussetzungen können bis zu 100 Prozent der Baukosten oder maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit gedeckt werden. Der Förderkredit beinhaltet außerdem bis zu zehn Prozent Tilgungszuschuss zur Kreditsumme in Abhängigkeit vom erreichten Effizienzhaus-Standard, einen effektiven Jahreszins von 2,88 Prozent bei zehnjähriger Zinsbindungsfrist sowie kostenfreie Sondertilgungen.

Förderprogramme werden auch für die energieeffiziente Sanierung von Immobilien bereitgestellt.

Das richtige Energiesparhaus finden: Hausbau-Konfigurator

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