Okt 23 2011

Mini-Blockheizkraftwerke ergänzen Fernwärmenetz

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, moderne Heizung | 0 Kommentare

Im Rahmen eines Effizienzdialogs diskutieren der Wirtschafts- und Energieminister Harry K. Voigtsberger mit NRW-Abgeordneten und der ASUE Arbeitsgemeinschaft fuer sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. über die Möglichkeiten der Kraft-Wärme-Kopplung. Die neuen Perspektiven des Energielandes Nordhein-Westfalen wird ebenso im Mittelpunkt der Veranstaltung liegen. Nach einer ASUE-Studie arbeiten alle KWK-Alternativen ökologischer als die getrennte Erzeugung in Heizkesseln und Kraftwerkparks, wie Dr. Bernhard Hoersgen, ASUE-Mitglied und Vorstand der Gelsenwasser AG mitteilte.

Die kleinen KWK-Anlagen sparen den Zahlen nach bis zu 33 Prozent Primärenergie ein und belasten die Umwelt mit bis zu 16 Prozent weniger CO2. Eine solche Anlage sei dazu in der Lage auch außerhalb der Ballungszentren in Ein- und Mehrfamilienhäusern mit einer kombinierten Strom- und Wärmegenerierung einen wichtigen Anteil zu der geplanten Energiewende beizusteuern. Die Landesregierung NRW plant bis zum Jahr 2020 den Energieverbrauch um 20 Prozent zu senken und es soll über 25 Prozent des in dem Bundesland generierten Stroms aus KWK-Anlagen stammen.

Wie Voigtsberger weiter ausführt, produzieren moderne Blockheizkraftwerke den Strom verbrauchernah und die Stromnetze würden gegenüber der Stromerzeugung aus ortsfernen Großkraftwerken spürbar entlastet. Auf die Mitwirkung der regionalen Versorger setzt die Landesregierung besonders um das Ziel erreichen zu können. Nach dem Ergebnis der Studie könnten in Deutschland rund 10 Millionen Tonnen CO2 jährlich eingespart werden, wenn alte und bestehende Heizungsanlagen ersetzt bzw. modernisiert werden. Dies kann durch den Einsatz eines BHKW erreicht werden, welches dezentral Strom und Wärme erzeugen kann. Die dezentralen KWK-Anlagen lassen sich künftig mit intelligenten Stromnetzen zu virtuellen Kraftwerken zusammenschließen.

In den kommenden Jahren gilt es knapp 5 Millionen von 17,8 Millionen Heizungen in Einfamilienhäusern zu ersetzen. Bei einer verstärkten Nutzung der KWK-Technologie erfolgt eine effiziente Nutzung der Energie und elektrische Leitungsverluste werden vermieden. Zur Zeit sind 4400 BHKW in Deutschland in Betrieb aber im 2010 sind nur noch 4000 Mini-KWK aktiv geschaltet worden. Als Grund für diese geringere Zahl wurde die Einstellung des Mini-KWK-Förderprogramms genannt. Bei den Mikro-KWK-Anlagen bis 10 kWel Leistung wurden erste Geräte schon eingeführt und weitere befinden sich in der Entwicklung. Die Anbieter solcher Anlagen sind namhafte deutsche Heizungsanlagenhersteller.

Die so genannten “Strom erzeugenden Heizungen” erlauben es Hausbesitzern die Wärme und im beschränkten Umfang einen Teil des erforderlichen Stroms selbst zu erzeugen. Als Brennstoff kommt Erdgas zum Einsatz, bei deren Verbrennung zugleich thermische Energie (Wärme) und mechanische Energie produziert wird. Der überflüssig erzeugte Strom kann sogar in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden, die entsprechend vergütet wird. Wenn sich Anlagennutzungsgrad auf über 70 Prozent beläuft, so erhält der Anlagenbetreiber die Energiesteuer erstattet. Einen KWK-Zuschlag erhalten die BHKW-Besitzer für den gesamten erzeugten Strom. Der Strombedarf kann mit einer KWK-Anlage zu 80 Prozent und der Wärmebedarf sogar praktisch zu 100 Prozent gedeckt werden.

 

Sep 21 2011

Zukünftige Strom- und Wärmeversorgung von Wohnhäusern

bhkw-consult | Kategorie: Aktuelles, Bauen | 0 Kommentare

 

Der Einsatz von BHKW in Ein- und Mehrfamilienhäusern wird für Hauseigentümer und Mieter immer interessanter. Dies hängt einerseits mit neuen technologischen Entwicklungen wie Stirlingmotoren und kleineren Motoren zusammen und andererseits mit den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Eine Fachkonferenz am 06. Oktober in Mainz informiert über die wichtigsten Aspekte eines BHKW-Einsatzes in Ein- und Mehrfamilienhäusern.

 

Blockheizkraftwerke (BHKW) sind stationäre Motoren, die in Gebäuden nicht nur Wärme sondern gleichzeitig auch Strom erzeugen. Dadurch werden dezentrale Energiesysteme geschaffen, welche die Energieversorgung effizient und teilweise unabhängig von den bestehenden Stromnetzen übernehmen können. Derartige dezentrale Strukturen führen außerdem zu einer Entlastung der Stromverteilnetze.

In den letzten Jahren hat sich im BHKW-Bereich sehr vieles verändert. Neue Technologien wie Stirlingmotoren und kleinere Verbrennungsmotoren sind geeignet, auch in Ein- und Zweifamilienhäusern mit Laufzeiten von mehr als 3.000 Stunden pro Jahr eingesetzt zu werden. Dadurch wird nach Meinung des BHKW-Infozentrums Rastatt ein sehr großes zusätzliches Anwendungsfeld geschaffen. Verdeutlicht wird dies durch Zahlen über die Anzahl der Gebäude in Deutschland: Während in Deutschland gerade mal rund 45.000 Hotels und 7.000 Schwimmbäder existieren, weist der Sektor der Wohngebäude eine Anzahl von mehr als 17 Millionen Gebäuden auf.

Neue Konzepte wie das Zuhausekraftwerk von Lichtblick bringen zusätzliche Dynamik in den BHKW-Markt in der Wohnungswirtschaft. Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, die u.a. durch den Einsatz von BHKW-Anlagen erfüllt werden, führen  zusammen mit dem KWK-Gesetz und dem neuen EEG zu Anreizen für einen verstärkten BHKW-Einsatz in Wohngebäuden.

Das Unternehmen BHKW-Consult hat bereits früh auf diese Veränderungen reagiert und bietet am 06. Oktober 2011 in Mainz bereits zum fünften Mal eine Fachkonferenz zum Thema „BHKW in der Wohnungswirtschaft“ an. Aktuelle Informationen über neue BHKW-Technologien, die Planung und Einbindung von BHKW-Anlagen sowie die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen werden Themen dieser Konferenz sein.

 

 

Ansprechpartner

 

BHKW-Consult

Frau Lesley McBain

Rauentaler Straße 22/1

76437 Rastatt

Telefon: 0049 7222 158912

Telefax: 0049 7222 158913

eMail: lesley.mcbain@bhkw-consult.de

Webseite: www.bhkw-consult.de

Twitter: http://twitter.com/bhkwinfozentrum

 

BHKW-Consult (www.bhkw-consult.de) ist ein im Jahre 2003 gegründetes Beratungsunternehmen, das sich auf die Planung und Beratung im BHKW-Bereich spezialisiert hat. Derzeit sind 3 Ingenieure /Ingenieurinnen bundesweit in der Planung von BHKW-Anlagen ab einer Modulleistung von 50 kW bis 500 kW tätig. Die Leistungsphasen 1-9 der HOAI werden dabei vollständig abgedeckt. Die Beratungen und Ausschreibungen erfolgen VOB-konform und herstellerunabhängig. Außerdem werden mit einem weiteren Ingenieur sowie Praktikanten und Diplomanden Markt- und Technologiestudien im BHKW-Bereich erstellt.

Seit 2003 werden Konferenzen und Seminare zu Energiethemen sowie dem Themenbereich BHKW und KWK angeboten. Dabei steht der Praxisbezug der jährlich rund 30 bundesweit veranstalteten Tagungen im Fokus. Die Teilnehmerzahlen variieren von 10-25 Personen bei Seminaren und 40-200 Personen bei Konferenzen. Insgesamt drei Mitarbeiterinnen sind für die Realisierung der BHKW-Konferenzen und Seminare zuständig.

Außerdem werden themenspezifische kostenlose Informationsportale im Internet betrieben wie zum Beispiel das BHKW-Infozentrum, KWK24 oder BHKW-Investment.

 

Link:

http://www.bhkw-konferenz.de

Sep 09 2011

Planung von BHKW-Anlagen wird komplexer

bhkw-consult | Kategorie: Aktuelles, moderne Heizung | 0 Kommentare

Die Planung von Blockheizkraftwerken (BHKW) gehört wohl zu den komplexeren planerischen Tätigkeiten eines Ingenieurs. Eine Vielzahl von Planungsaspekten ist zu berücksichtigen, da so eine BHKW-Anlage gleichzeitig Strom und Wärme produziert und daher im Planungsbereich eine Vielzahl von Optimierungsmöglichkeiten besteht. Außerdem sind Normen und eine Vielzahl unterschiedlicher Gesetze bei der Planung und der Wirtschaftlichkeitsberechnung zu beachten. Gerade in dem gesetzlichen Bereich kommt es ständig zu Veränderungen. Eine Weiterbildung erscheint daher für Planer unerlässlich.

Inzwischen hat sich im Bereich der Planer-Seminare das Rastatter Unternehmen BHKW-Consult als Marktführer etabliert. Seit 2004 werden neben Konferenzen und Workshops mehrmals pro Jahr zweitägige BHKW-Planungsseminare angeboten. Mehr als 500 Personen haben zwischenzeitlich das Zweitages-Seminar, dessen Inhalte ständig aktualisiert werden, besucht. In diesem Jahr findet am 21./22. September 2011 noch einmal ein Seminar in Koblenz statt. Das darauf folgende Seminar am 14./15. Dezember in Nürnberg-Fürth wird dann das 25ste BHKW-Intensivseminar darstellen.

Seit dem ersten Seminar im Frühjahr 2004 besteht das Referenten-Team aus den beiden BHKW-Planern Markus Gailfuß (BHKW-Consult Rastatt) und Frank Peetz (midiplan Bietigheim-Bissingen). Während Frank Peetz insbesondere die Planung, Auslegung, Einbindung und Wirtschaftlichkeitsberechnung von BHKW-Anlagen thematisiert, ist Markus Gailfuß für die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die technologischen Weiterentwicklungen zuständig.

386 Seiten umfasst inzwischen das in gebundener Form vorliegende Seminar-Skriptum, das nur an die Seminarteilnehmer herausgegeben wird. Da dieses Werk ständig angepasst wird, gleicht keines der bisherigen Skripte vollständig dem anderen. Für die September-Veranstaltung in Koblenz befinden sich gegenüber der Juni-Veranstaltung insbesondere die Kapitel über das Energiewirtschaftsgesetz und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in der Überarbeitung. Außerdem werden die Teilnehmer im Bereich der Mikro-KWK-Anlagen bis 3 kW elektrischer Leistung einige neue Aggregate zu sehen bekommen. Das inhaltliche Hauptaugenmerk des Intensivseminars, an dem maximal 20-25 Personen teilnehmen dürfen, liegt aber auf dem BHKW-Leistungssegment von 20 kW bis 500 kW.

Da die täglichen Praxiserfahrungen aus dem Planungsalltag sowie die zahlreichen Anfragen beim BHKW-Infozentrum Rastatt in die Seminarinhalte einfließen, geht den beiden Referenten die Arbeit an den Seminarinhalten nie aus. Außerdem sorgt die Bundesregierung durch ständige Veränderungen an den Gesetzen für zahlreiche notwendige Aktualisierungen. Für die Veranstaltung im Dezember erwarten die Referenten daher die Notwendigkeit, das Kapitel über das KWK-Gesetz zu überarbeiten.

 

Ansprechpartner

BHKW-Consult

Frau Lesley McBain

Rauentaler Straße 22/1

76437 Rastatt

Telefon: 0049 7222 158912

Telefax: 0049 7222 158913

eMail: lesley.mcbain@bhkw-consult.de

Webseite: www.bhkw-consult.de

Twitter: http://twitter.com/bhkwinfozentrum

 

BHKW-Consult (www.bhkw-consult.de) ist ein im Jahre 2003 gegründetes Beratungsunternehmen, das sich auf die Planung und Beratung im BHKW-Bereich spezialisiert hat. Derzeit sind 3 Ingenieure /Ingenieurinnen bundesweit in der Planung von BHKW-Anlagen ab einer Modulleistung von 50 kW bis 500 kW tätig. Die Leistungsphasen 1-9 der HOAI werden dabei vollständig abgedeckt. Die Beratungen und Ausschreibungen erfolgen VOB-konform und herstellerunabhängig. Außerdem werden mit einem weiteren Ingenieur sowie Praktikanten und Diplomanden Markt- und Technologiestudien im BHKW-Bereich erstellt.

Seit 2003 werden Konferenzen und Seminare zu Energiethemen sowie dem Themenbereich BHKW und KWK angeboten. Dabei steht der Praxisbezug der jährlich rund 30 bundesweit veranstalteten Tagungen im Fokus. Die Teilnehmerzahlen variieren von 10-25 Personen bei Seminaren und 40-200 Personen bei Konferenzen. Insgesamt drei Mitarbeiterinnen sind für die Realisierung der BHKW-Konferenzen und Seminare zuständig.

Außerdem werden themenspezifische kostenlose Informationsportale im Internet betrieben wie zum Beispiel das BHKW-Infozentrum, KWK24 oder BHKW-Investment.

Link:

http://www.bhkw-seminar.de

Aug 31 2011

Kraftwaermekopplung – Machtwort der Bundesnetzagentur

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, moderne Heizung | 0 Kommentare


Keine Erschwernisse für Hauseigentümergemeinschaften

 

Eine Eigentümergesellschaft, die den Mietern von nicht selbstgenutzten Wohnungen im Haus keinen Strom aus dem BHKW im Heizungskeller liefert, muss keine getrennten Elektroleitungen ziehen lassen. Das entschied kürzlich die Bundesnetzagentur. Eine BHKW-Anlage in Stuttgart hatte unter anderem zu solch einer Auseinandersetzung zwischen dem regionalen Versorger und dem Betreiber geführt.

 

Im Wesentlichen ging es um die Anschlussmodalitäten. Erstens: Die EnBW verlangte im Gebäudekomplex eine galvanische Trennung zwischen KWK-Strom-Bezieher und Tarif-Strom-Bezieher. Das hätte bedeutet, vom Übergabepunkt öffentlicher Netzbetreiber/gebäudeeigenes Niederspannungsnetz aus hätte die Eigentümergemeinschaft zusätzlich zu dem vorhandenen Steigestrang im Haus eine zweite Kabeltrasse im Treppenflur hochziehen zu müssen: also Wände aufstemmen und wieder verputzen, um an diesem Kabel ausschließlich die Abzweige zu den vermieteten Wohnungen anzuklemmen.

 

Das wäre natürlich erheblich ins Geld gegangen. Und was wäre, wenn ein Mieter, der bis dato den Strom aus dem BHKW bezogen hätte, auszöge und der Nachmieter nicht in den KWK-Vertrag einsteigen, sondern sich bei seinem städtischen Versorger nur ummelden wolle? Eigens für ihn den Hausflur zur Baustelle machen?

 

Zweitens wollte sich die EnBW nicht ausschließlich mit dem üblichen Wirkstromzähler für jede der öffentlich versorgten Wohnungen begnügen. Da die Mieter in dem mit rund 150 Wohnanlagen großen Komplex auf über 100.000 kWh Jahresbezug kämen, müsste diesen einfachen Summenzählern eine RLM-Messeinrichtung vorgeschaltet werden. Die Anschlussbedingungen für Kunden mit mehr als 100.000 kWh/a sehen im Allgemeinen die „Registrierte Leistungsmessung“ vor. Kurz RLM. Dabei misst eine Elektronik jede Viertelstunde den Wert der in dieser Viertelstunde in Anspruch genommenen Leistung. Aus dieser Erfassung errechnet die Software des Versorgers den Lastgang. Der Lieferant weiß so, zu welcher Uhrzeit welche Leistung er bereitstellen muss.

 

Nur wäre eine solche Ausrüstung zusätzlich ins Geld gegangen und hätte im Verbund mit der galvanischen Trennung dem gewollten BHKW das Aus beschieden. Für die Eigentümergemeinschaft, die sich wegen der Energie- und Energiekosteneinsparung auf eine BHKW-Kaskade von EC-Power, bestehend aus drei gasbetriebenen XRGI-Einheiten mit je 15/30 kW elektrisch/thermisch, geeinigt hatte, ging die renommierte und auf Energiefragen spezialisierte Berliner Kanzlei Berliner Kanzlei BBH Becker Büttner Held vor die Rechtsinstanzen.

 

Mit auf der Klägerbank saßen Günter Fuchs, Betreiber der EM Energiemanagement, Kernen. Sein Büro bereitet unter anderem im Auftrag von Wohneigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen die Verträge mit den internen Nutzern von BHKW-Strom vor. Ebenfalls gehörte zur Klägerseite die Firma Wilhelm Schetter GmbH Haustechnik, Kernen-Stetten, der BHKW-Anlagenbauer. Sie pochten auf das KWK-Schutzgesetz, das vor allem aus Umweltgründen die energieeffiziente dezentrale Stromwärmeerzeugung wolle. Unmögliche Auflagen von Seiten der öffentlichen Netzbetreiber würden das Ziel torpedieren.

 

So sah es denn auch die Bundesnetzagentur. Es sei keine galvanische Trennung nötig, und zur Mengenkalkulation der Fremdstromkunden genügten die standardisierten Prognosen. Doch dürfe der KWK-Strom-Vertrag und die mit ihm verbundenen Privilegien nach dem KWK-Gesetz (Fördergelder, Boni, Befreiung von bestimmten Ökosteuern) nicht die Taschen der Betreiber füllen. Der Preis für die Kilowattstunde müsse sich deshalb zum einen am Angebot des preiswertesten regionalen Anbieters orientieren, und zum anderen sei es nicht gestattet, den Stromliefervertrag mit irgendwelchen weiteren Verträgen, beispielsweise den Mietverträgen, zu koppeln.

 


Autor: Bernd Genath, Journalist, Hermannstraße 42, D-40233 Düsseldorf

 


Aktuelle Broschüre zum Thema Mini-KWK vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Aug 02 2011

Kompetente Beratung, wenn es um Strom und Wärme geht

meldung | Kategorie: Aktuelles, Strom | 0 Kommentare

Ein Unternehmen kann nur dann funktionieren, wenn das Management perfekt arbeitet. Das Management weiß, wie viel Fachkräfte für die Produktion benötigt werden, wie viele Angestellte in den Büros vonnöten sind, wo man Rohmaterial kauft und wie Waren am kostengünstigsten hergestellt werden. Wenn sich im Bereich des Managements ein Fehler einschleicht, kann dies fatale Folgen für den Betrieb haben – natürlich finanzieller Natur. Mit einem intakten Management ist man aber schon mal auf der sicheren Seite. Eigentlich sollte dazu auch der Bereich Energie gehören, doch genau hier ist in vielen Firmen ein besonderer Punkt erreicht, der nur halbherzig verfolgt wird. Schließlich kennt man sich wenig mit Energie Management aus. Die Lösung: Es müssen Fachleute her, die einen in diesem Fall genauestens beraten können und zeigen, wo man betriebsintern Geld sparen kann.

Die Möglichkeiten können dabei ganz unterschiedlich sein. So können Strom und Gas noch von einem Anbieter bezogen werden, der schlicht und einfach zu teuer ist. Ein Wechsel wäre hier nötig. Es kann aber auch sein, dass man besser auf erneuerbare Energien umsteigt, da diese günstiger sein können. Auch bei Maschinen, die besonders viel Strom fressen, könnte ein Austausch bessere Energiewerte bringen und Heizanlagen, die schon anno dazumal eingebaut wurden, könnten einen Austausch durchaus vertragen. Das waren nur wenige Beispiele, an denen es liegen könnte. Woran es tatsächlich liegt, das erfährt man in einer ausführlichen Energieberatung, die vor Ort durchgeführt wird. Es wird dabei begutachtet, analysiert und die Möglichkeiten aufgezeigt. Mit einem solchen Energiemanagement fährt jede Firma gut, kann sich nachhaltig Geld sparen und tut sogar noch etwas für die Umwelt.

Nov 23 2010

Vorteile der Kraft-Wärme-Kopplung bei Blockheizkraftwerken

tmw | Kategorie: Aktuelles, moderne Heizung | 0 Kommentare

Viele Blockheizkraftwerke, nutzen die Technik der Kraft-Wärme-Kopplung, kurz KWK, zur effizienten Energiegewinnung.

Funktionsweise Kraft-Wärme-Kopplung

Bei der KWK werden Strom und Wärme gleichzeitig produziert. Das Prinzip wird nicht nur bei Blockheizkraftwerken, sondern auch bei Heizkraftwerken genutzt. Ein Verbrennungsmotor treibt dabei einen Generator zur Stromerzeugung an. Bei einem normalen Kraftwerk wird dann die entstehende Abwärme über Kühltürme in die Umwelt abgeführt. Bei einem Heizkraftwerk wird die Abwärme über ein Fernwärmenetz zu den Endverbrauchern geleitet. Bei einem Blockheizkraftwerk werden Strom und Wärme dort produziert, wo sie benötigt werden, weshalb die Verluste erheblich geringer sind. Es wird die Motorwärme des Verbrennungsmotors, der den Generator antreibt, zusätzlich genutzt. Wärme und Strom werden also in einem Prozess gleichzeitig, beziehungsweise gekoppelt, hergestellt. Dabei können quasi alle Brennstoffe eingesetzt werden. Neben den üblichen fossilen Energieträgern wie Heizöl oder Erdgas kommen auch nachwachsende Rohstoffe wie Pflanzenöle oder Holz infrage.

Blockheizkraftwerk

Wie erläutert, nutzt ein BHKW diese Technik. Ein beliebiger Verbrennungsmotor, eine Gasturbine oder Stirling-Motor und neuerdings auch Brennstoffzellen treiben dabei den Generator zur Stromerzeugung an. Bei kleinen Blockheizkraftwerken werden auch Dampfmotoren eingesetzt. Es entsteht immer Abwärme, die dann zum Heizen genutzt werden kann. Zwar sinkt der Wirkungsgrad in KWK bei der Stromproduktion, durch die Nutzung der Wärme kann der gesamte Wirkungsgrad der Anlage aber erheblich gesteigert werden und damit wird natürlich Energie eingespart. Der Gesamtnutzungsgrad der Anlagen richtet sich auch nach der Technologie. Mit Verbrennungs- und Stirling-Motoren ist ein Gesamtwirkungsgrad von über 85 % zu erzielen. Für Gasturbine und Brennstoffzelle sind zwischen 80 und 85 % erreichbar. Dampfexpansionsmaschinen erreichen aber sogar Wirkungsgrade von über 95 %. KWK-Anlagen werden vom Gesetzgeber besonders gefördert. Festgelegt sind die Bedingungen im KWK-Gesetz. Für Strom, der vom Blockheizkraftwerk ins Netz eingespeist wird, wird nicht nur ein festgelegter Strompreis, sondern auch ein Zuschlag vom Netzbetreiber bezahlt.

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