Nov 01 2012

Qualitäts-Radwege in Brandenburg

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Lebensräume, Tourismus, Verkehrsmittel | 0 Kommentare

(Umwelt und Tourismus) Radfahren ist nach wie vor sehr beliebt. Viele Menschen fahren auch im Urlaub mit dem Fahrrad oder machen sogar einen Radurlaub. Schöne Radrouten sind dabei natürlich erwünscht. Die Zertifizierungen von Radrouten durch den ADFC bieten eine gute Entscheidungshilfe.

Gütesiegel für Radwege

Der ADFC-Fachausschuss Tourismus hat das Gütesiegel Entwickelt und auch in der Praxis getestet. Anhand von zehn Kriterien werden die Radwege bewertet. Bis zu fünf Sterne können vergeben werden und zeigen an, welche Qualität eine Route aufweist. Die Bewertung der Radwege durch den ADFC ist vergleichbar mit einem TÜV-Siegel. Die Sterne werden vor allem zu Marketingzwecken genutzt. Solch eine Bewertung kostet 3000 Euro. Mit den Sternen darf dann drei Jahre geworben werden. Sogar Österreich ließ bereits sechs Radwege vom ADFC bewerten, um besser für die Radwege werben zu können. Dies macht deutlich wie viel die Sterne-Bewertung wert ist. In Ganz Deutschland gibt es schöne Radwege. Bayern bietet tolle Täler und Mecklenburg-Vorpommern Seen und Meer. Aber vor allem in Brandenburg befinden sich viele Qualitäts-Radwege.

14 Qualitäts-Radwege liegen in Brandenburg

Mit 14 von insgesamt 31 Qualitätsradwegen liegt Brandenburg auf Platz 3 der beliebtesten Radfahrregionen in Deutschland. Acht der 14 Qualitäts-Radwege wurden sogar mit vier Sternen bewertet. In Brandenburg wird viel für den Radtourismus getan. Der Radtourismus macht in Brandenburg 25 % des Umsatzes durch Tourismus aus. Hungrige Radfahrer geben mehr Geld auf dem Weg aus als ein Autofahrer, weswegen der Radtourismus einen anerkannten Wirtschaftsfaktor darstellt.

So macht das Fahren mit dem Rad Spaß

Eine Radtour auf Qualitäts-Radwegen lohnt sich also für beide Seiten. Die Radfahrer profitieren von schönen Radstrecken und die Betreiber der Strecken profitieren von der Beliebtheit ihrer Strecken.

Wer fährt mit durch den Norden Brandenburgs?

Suche für mittlere Fahrradtouren durch den Norden Brandenburgs Mitfahrer. Die Touren sind zwischen 30 bis 80 km lang und führen über Fahrradwege und wenig befahrene Landstraßen. Es wird mit dem Rennrad oder mit dem MTB gefahren. Bei Interesse bitte einfach die Kommentarfunktion nutzen.

Okt 26 2012

Was sind Energiespar-Reifen?

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Energieeffizienz, Verkehrsmittel | 0 Kommentare

Energie zu sparen liegt im Trend. Nicht nur aus Kostengründen sondern auch zum Schutz der Umwelt. Herkömmliche Autos produzieren große Mengen an Kohlendioxid. Deswegen birgt die Autobranche ein großes Einspar-Potential. Neben Elektroautos sind seit einiger Zeit auch Energiespar-Reifen im Gespräch.

Geheimnis ist der Rollwiderstand

Diese Eco-Reifen verringern den Verbrauch und die Schadstoff-Emissionen. Bei Energiespar-Reifen ist der Rollwiderstand geringer als bei herkömmlichen Reifen. Dadurch sinkt der Kraftstoffverbrauch. Je nach Reifen kann bis zu drei Prozent am Verbrauch gespart werden.

Kennzeichnung von Energie-Effizienz-Klassen gefordert

Eine weitere Absenkung des Rollwiderstandes und damit des Verbrauchs ist in Planung. Die Reifenhersteller sind optimistisch, dass ein weiteres Absenken des Rollwiderstands um noch mal bis zu 25 Prozent möglich ist. Es wird sogar die Kennzeichnung von Energie-Effizienz-Klassen für Reifen wie bei Kühlschränken gefordert.

Kraftstoff einsparen auf Kosten der Sicherheit?

Ein Problem bei der Absenkung des Rollwiderstands ist jedoch, dass die Fahreigenschaften des Reifens bei Nässe leiden. So kann es beispielsweise zu verlängerten Bremswegen kommen. Tests auf trockener Fahrbahn haben kaum Unterschiede in den Messwerten von herkömmlichen und Energiespar-Reifen ergeben. Nur beim Spurwechsel bei hoher Geschwindigkeit haben die herkömmlichen Reifen besser abgeschnitten. Auf nasser Fahrbahn zeigen die Energiespar-Reifen jedoch durchweg ein schlechteres Fahrverhalten als die herkömmlichen Reifen. Energiespar-Reifen sind in jedem Fall eine gute Entwicklung, da ohne großen Aufwand der Benzinverbrauch und die Schadstoff-Emissionen gesenkt werden können. Jedoch sollte die Absenkung des Rollwiderstandes nicht auf Kosten der Fahrsicherheit zustande kommen.

Energiespar-Reifen sind nur ein Schritt von vielen

Es muss demnach in Zukunft daran gearbeitet werden, das Energiespar-Potential auszuschöpfen ohne die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Mit Energiespar-Reifen kann nämlich jeder Autofahrer etwas für die Umwelt tun, ohne sich dabei einschränken zu müssen.

Okt 16 2012

Solardorf bei Norderstedt sucht Bewohner

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Bauen, Energieeffizienz, Lebensräume, Nachhaltigkeit, Politik, Solar, Verkehrsmittel | 0 Kommentare

Mit zunehmendem Umweltbewusstsein nimmt auch die Suche nach Alternativen zur herkömmlichen Energie- und Umweltnutzung zu. Vor allem steigende Energiepreise sorgen für ein Umdenken im Bereich der Energienutzung. Alternative Energien wie Windenergie oder Solarenergie befinden sich stetig im Ausbau. Die Auswirkungen des Klimawandels tragen ebenfalls zu einem verstärkten Umweltbewusstsein bei. Elektroautos haben den kompletten Durchbruch zwar noch nicht geschafft, würden jedoch einen wesentlichen Beitrag zum Schutz vor dem Klimawandel leisten.

Die Zukunft beginnt in Schleswig Holstein

Viele Beispiele von Aussteigern zeigen, dass es auch einen Weg zu Leben gibt, der der Umwelt nicht schadet. Ein Leben ohne Strom und fließendes Wasser ist für die meisten Menschen jedoch nicht vorstellbar. Eine Alternative zum Aussteiger-Leben würde ein umweltfreundliches Dorf darstellen. Ein Projekt in Schleswig Holstein in der Nähe von Norderstedt soll solch ein Leben ermöglichen.

Baubeginn bereits im nächsten Jahr

Der Bau des sogenannten Solardorfes soll bereits im nächsten Jahr beginnen und Energiewendenbefürwortern ein Leben nur mit Ökostrom ermöglichen. Das geplante Neubaugebiet soll energietechnisch komplett unabhängig von der Umgebung sein. Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern und ein Blockheizkraftwerk sollen die benötigte Energie liefern. Die Wohngebäude werden durch ein Leitungsnetz miteinander verbunden. Nicht benötigte Energie wird an die Nachbarschaft weitergegeben. Jeder neue Haushalt bekommt zudem nach dem Einzug ein Elektroauto, welches zusätzlich als Stromspeicher genutzt werden kann.

Umweltfreundliches Heim liegt im Trend

Dieses Projekt ist bis heute einzigartig in Deutschland. Jedoch rechnen die Projektentwickler damit, dass das Projekt in der Zukunft auf Landes- und Bundesebene einige Nachahmer finden wird. Dies wäre aus Umweltschutzgründen wünschenswert. Die Gestaltung des umweltfreundlichen Heimes liegt ganz bei den Bauherren.

Umweltfreundlich und individuell

Es ist kein einheitliches Äußeres der Siedlung geplant. Vorgesehen ist, dass die ersten Familien bereits Ende des nächsten Jahres in ihre Häuser ziehen können. Inwieweit sich solch ein Projekt durchsetzten wird, wird sich in der Zukunft zeigen. Es würde in jedem Fall einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten und umweltbewussten Menschen ein von steigenden Energie- und Benzinpreisen freies Leben ermöglichen.

Interessenten können Info- und Planungsunterlagen bei Herrn Uwe Panzlaff unter der Telefon-Nr. 04392- 914 757 bestellen.

Okt 04 2012

Kein Marktanreizprogramm für Elektro-Autos

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Fördermittel, Politik, Verkehrsmittel | 0 Kommentare

Was brachte das Spitzentreffen im Kanzleramt?

Elektro-Autos könnten die Autos der Zukunft sein, doch der Verkauf geht nur schleppend. Zum Thema Elektro-Autos lud Kanzlerin Merkel zu einem Spitzentreffen ins Kanzleramt. Dabei machte sie deutlich, dass es keine Kaufprämien für Elektro-Autos geben wird. Sie hofft stattdessen darauf, dass die Innovation es richten wird. Zudem setzt sie darauf, dass deutsche Autobauer die besten Produkte haben. Doch diese Argumente werden wohl kaum reichen, um den Verkauf von e-Mobilen in Schwung zu bringen.

Hauptaktionäre haben kein Interesse an Fördermitteln

Dieses Treffen ist eher ein Verhinderungsgipfel und wird den Verkauf von Elektro-Autos nicht fördern. Die deutsche Autoindustrie hat noch nicht den Weg zur e-Mobilität gefunden. Das Problem bei der Förderung von e-Mobilen liegt darin, dass viele der Hauptaktionäre in der deutschen Autoindustrie ölfördernde Staaten sind, die sich bei den deutschen Autoherstellern durchgesetzt zu haben scheinen. Diese besitzen kein Interesse an einem Marktanreizprogramm für die Elektro-Mobilität. Weiterhin würden die Fördermittel nur der Konkurrenz aus Frankreich und Japan nutzen, denn diese Autobauer können marktgerecht liefern.

Deutsche Kunden lehnen überteuerte Elektro-Autos ab

Zwar gibt es bereits einige Elektro-Autos der deutschen Autoindustrie auf dem Markt, jedoch werden diese viel zu teuer angeboten. Ein Großteil der Kunden weicht deswegen doch wieder auf die alte Verbrennungstechnik aus.

Vorbild Marktanreizprogramm für Wärmepumpen

Ein gutes Beispiel dafür, dass Marktanreizprogramme zum Durchbruch eines umweltfreundlichen Produkts beitragen können ist die Wärmepumpe. Trotz starkem Wettbewerb durch Konkurrenzprodukte aus China und Japan konnten sich deutsche Hersteller von Wärmepumpen auf dem Markt durchsetzen. Hier stimmen Leistung und Innovation der deutschen Wärmepumpenhersteller.

Absatzkrise in der Autoindustrie

Es bleibt zu hoffen, dass sich die deutschen Automobilhersteller nicht an der Blockadepolitik von Kanzlerin Merkel beteiligen. Nur durch gezielte Verkaufsförderung und attraktive Preise kann der Verkauf von Elektro-Autos angekurbelt werden. Die Förderung von e-Mobilen könnte so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten und die Absatzkrise beenden.

Jul 29 2012

Klimawandel und Frau Merkel

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Klima, Politik, Umweltschutz, Verkehrsmittel | 0 Kommentare

Frau Merkel hat in letzter Zeit das Thema Klimawandel für sich wiederentdeckt. Jahrelang hat die Kanzlerin sich kaum mit dem Thema beschäftigt, doch jetzt spricht sie wieder häufig über die Folgen des Klimawandels.

Kyoto-Protokoll endet 2012

Aktuell ist das Thema Klimawandel in den Diskussionen, da das Kyoto-Protokoll Ende 2012 ausläuft. Das Kyoto-Protokoll stellt das bisher einzige verbindliche globale Klimaabkommen dar. Bisher ist kein Nachfolgeabkommen in Sicht. Es ist jedoch zu bezweifeln, dass die Kanzlerin dieses Thema wirklich ernst nimmt.

Politisches Taktieren und kein echtes Interesse am Klimaschutz

Wahrscheinlicher ist, dass Frau Merkel nach der erfolglosen Euro-Rettung ein positives Thema benötigt, um Wähler für sich zu gewinnen. Es handelt sich wohl eher um politisches Taktieren als um wahres Interesse am Thema Klimawandel. Einem großen Teil der Bevölkerung ist die Dringlichkeit des Themas Umwelt- und Klimaschutz mittlerweile bewusst geworden. Da sich die CDU in den letzten Jahren kaum mit diesen Themen auseinandergesetzt hat, müssen sie um viele Wähler bangen. Mit dem plötzlichen Aufleben der Themen Klimawandel und Klimaschutz versucht die Kanzlerin Wähler zurückzugewinnen. In der Wirtschaft nennt man das Greenwashing, in der Politik sicher auch.

Echter politischer Wille zum Klimaschutz sieht anders aus

Dieses angebliche Interesse hat jedoch kaum etwas mit ernst gemeintem Klimaschutz zu tun. So wären beispielsweise klare Vorgaben zur Senkung des CO2-Ausstoßes von PKW und LKW nötig. Auch die Förderung von e-Mobilität, wie Zuschüsse für Elektroautos oder Elektroroller würden dem Klimaschutz wirklich zugute kommen. Der öffentliche Nahverkehr könnte aus Klimaschutzgründen ebenfalls weiter ausgebaut werden. Doch von all diesen Themen ist in den Reden Frau Merkels nichts zu hören. Für wirklichen Klimaschutz müssten konkrete Pläne ausgearbeitet werden. Das bloße Reden darüber, was für schlimme Folgen der Klimawandel haben wird, bringt niemandem etwas.

Mai 14 2012

Die Geisterraeder von Berlin

Luise | Kategorie: Aktuelles, Verkehrsmittel | 0 Kommentare

подаръциикона за подаръкWie gefährlich ist das Radfahren in Berlin?

Wer mit dem Fahrrad in Berlin unterwegs ist, weiß, dass gerade in der Rush Hour besondere Vorsicht geboten ist. Unübersichtliche Kreuzungen, unaufmerksame Auto- und Fahrradfahrer und schlecht gekennzeichnete Fahrradwege. Derzeit laufen neue Pläne zum Ausbau der Fahrradwege in ganz Deutschland und auch Berlin hat viele Gegenden, die dringend fahrradfreundlicher werden müssen.

Steigende Zahl tödlich verunglückter Radfahrer in Berlin

Beweis dafür ist die steigende Zahl der Fahrradfahrer, die in den letzten Jahren in Berlin tödlich verunglückten.  Dabei sind nicht allein die Autofahrer schuld an den tragischen Unfällen, auch uneinsichtiges und egoistisches Benehmen seitens der Fahrradfahrer begünstigen diese.

Weiß lackierte Fahrräder – die Geisterräder von Berlin

Der Deutsche Fahrrad-Club Berlin (ADFC) stellt jedes Jahr weiß lackierte Fahrräder, sogenannte Geisterräder für die tödlich verunglückten Radfahrer auf, um einerseits zu mahnen und gedenken und andererseits auf gefährliche Stellen aufmerksam zu machen. Die meisten Unfälle zwischen Auto beziehungsweise LKW und Fahrrad passieren beim Rechtsabbiegen der Fahrzeuge. Dabei werden die Fahrradfahrer schnell übersehen und einfach umgefahren. Elf Geisterräder wurden im Jahr 2011 zum Gedenken an verunglückte Fahrradfahrer aufgestellt.

Breite Radwege fehlen

Trotz alle dem gibt es auch übersichtliche und neue Radwege auf Berlins Straßen. Die Karl-Marx-Allee beispielsweise bietet neben einem breiten Fußgängerweg einen separaten, zur Straße parallel verlaufenen Radweg. Warum gibt es nicht viel mehr sichere Radwege? Nun will Berlin von Dänemark und Holland lernen.

Apr 25 2012

Weltrekord mit Wasserstofffahrzeug

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Verkehrsmittel | 0 Kommentare

2.200 Kilometer von Oslo nach Monaco

Weltrekord: Erstmals haben Wasserstoffautos die rund 2.200 Kilometer lange Strecke zwischen Oslo und Monaco ohne Tankbegleitfahrzeug zurückgelegt. Ihren Treibstoff bezogen die beiden Hyundai iX35 FCEV (fuel cell electric vehicle) von Wasserstofftankstellen entlang der Strecke. Eine entscheidende Rolle bei dem Rekordversuch hatte dabei die im vergangenen Februar eröffnete Vattenfall-Wasserstoffstation in der Hamburger HafenCity. Hier füllten die Fahrer die Tanks ihrer Fahrzeuge in nur drei Minuten.

Wasserstoff ist wichtige Speichertechnologie

„Wasserstoff ist für uns eine wichtige Speichertechnologie, um den wachsenden Anteil von Strom aus Windkraft und Photovoltaik in das deutsche Energiesystem zu integrieren“, so Pieter Wasmuth, Generalbevollmächtigter der Vattenfall Europe AG für die Metropolregion Hamburg.

Solare Wasserstofftankstelle in Freiburg

Neben Hamburg waren außerdem Köln, Karlsruhe, Freiburg und Grenoble Haltestellen entlang der Route von Oslo nach Monaco. Möglich wurde die Rekordfahrt auch durch die Eröffnung der solaren Wasserstofftankstelle in Freiburg im vergangenen Monat. Mit dieser Tankstelle war die Lücke zwischen den Standorten in Karlsruhe und Grenoble geschlossen worden.

Tour organisierte die Umweltorganisation ZERO

Organisiert wurde die Tour von der norwegischen Umweltorganisation ZERO (Zero Emission Resource Organisation), die Vattenfall um Unterstützung gebeten hatte. Der Weltrekordversuch sollte demonstrieren, dass der Ausbau der Wasserstofftankstellen nun soweit voran geschritten ist, dass eine Fahrt mit Brennstoffzellenfahrzeugen auch bei längeren Strecken möglich ist.

Driving the future – into the future

„Dank der Unterstützung durch Vattenfall haben wir den neuen Streckenweltrekord mit den Wasserstofffahrzeugen erzielen können“, freute sich Marius Bornstein, technischer Berater bei ZERO. Weiter sagte er: „Großer Vorteil dieser Fahrzeuge ist, dass sie ausschließlich Wasser und kein CO2 ausstoßen.“ Die Tour stand unter dem Motto: „Driving the future – into the future“.

Apr 18 2012

Ohne eigenes Auto in Berlin

Luise | Kategorie: Aktuelles, Verkehrsmittel | 1 Kommentar

Spritpreise bringen Autofahrer zum Umdenken

Das eigene Auto steht für Flexibilität, Freiheit und Unabhängigkeit – so sieht das vorherrschende Bild in den Köpfen der Menschen aus. Allerdings steht das Auto auch für Bequemlichkeit und teuren Sprit, das momentan viele Autofahrer zum Umdenken bringt.

Das Auto ist ein Statussymbol der Alten

Das Auto ist des Deutschen liebstes Statussymbol, das hat sich bis heute nicht verändert, zumindest die Generation 40+ lebt noch nach dieser Philosophie. Jüngere Menschen sieht man allerdings immer weniger in schicken Fahrzeugen sitzen – und wenn doch, dann steht meistens Werbung von einer Carsharing-Firma darauf.

Carsharing für junge Städter die Alternative

Carsharing wird in Deutschlands Großstädten immer beliebter und hat auch in der Hauptstadt großen Anklang gefunden. „Drive now“ und „Flinkster“ sieht man immer häufiger durch die Stadt flitzen und möchte man selbst ein Auto mieten, muss man sich erst einmal auf die Suche machen, denn vor einigen Monaten noch standen die Autos der Carsharing-Firmen etwas verloren an Berlins großen Bahnhöfen wie dem Ostbahnhof, doch mit wachsender Kundschaft wuchs auch das Interesse rasant.

Warum nicht ein Fahrrad mieten?

Nicht nur Autos lassen sich in Berlin problemlos mieten. Fahrräder bieten in der“ Rush Hour“ das perfekte Fortbewegungsmittel und auch der Frühling macht das Radfahren zum Vergnügen. Für kurze Strecken ist die Sharing-Variante des Fahrrades deutlich billiger und umweltfreundlicher zugleich.

Öffentliche Verkehrsmittel sind ein Muss in der City

Zu guter Letzt natürlich die öffentlichen Verkehrsmittel, die in den letzten Wochen leider weniger positive Schlagzeilen machten. Doch Bauarbeiten sind Bauarbeiten und da kommt leider niemand drum herum. Alles in allem fahren S- und U-Bahn pünktlich und regelmäßig und Berlin ist eine der wenigen Städte, die auch innerhalb der Woche nachts ermöglichen, mit den „Öffis“ nach Hause zu kommen.

Jun 27 2011

Hybridantrieb im öffentlichen Personennahverkehr

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Verkehrsmittel | 0 Kommentare

1. Fachtagung Hybridnahverkehrsbusse Haus der Technik am 27. und 28.09. 11


Hybridnahverkehrsbusse verbindet Umweltschutz und Reichweite

Hybridantriebe haben ihre Praxistauglichkeit bereits beweisen, denn die Kombination von Elektroantrieb und Verbrennungsmotor versöhnt die beiden vermeintlichen Gegensätze Umweltschutz und Reichweite miteinander. Es gibt viele Pluspunkte: Senkung der CO2-Emissionen, Reduzierung der Feinstaubbelastung durch Dieselantriebe, Betrieb in den großräumigen Umweltzonen der Ballungszentren und vor allem der Innenstädte und nicht zuletzt kostengünstiger Betrieb durch deutliche Kraftstoffeinsparungen. Warum sollten die Vorteile der Hybridantriebe nicht auch im öffentlichen Personennahverkehr mit Bussen genutzt werden?

Hybridnahverkehrsbusse innovative und zukunftsweisende Lösungen

Die Tagung Hybridnahverkehrsbusse, die im September 2011 erstmalig im Essener Haus der Technik stattfindet, greift dieses Thema auf und präsentiert in der Praxis bewährte als auch innovative und zukunftsweisende Lösungen. Das Spektrum umfasst umwelt- und verkehrspolitische Betrachtungen, elektrischen Antriebsstränge und deren Komponenten, Energiespeicher, das Energiemanagement mit Simulationsmodellen sowie den Erfahrungsaustausch über Betriebserfahrungen mit Hybridnahverkehrsbussen. Eine begleitende Fachausstellung mit Vorführung des H2-Bus-NRW verspricht interessante Kontakte. Herr Robert Tencl, Geschäftsführer der Traktionssysteme Austria GmbH, wird die Abendveranstaltung eröffnen.

Wirtschaft und Politik wird eingeladen

Die Fachtagung am 27. und 28. September 2011 wird vom Haus der Technik in Kooperation mit der Traktionssysteme Austria GmbH veranstaltet. Es richtet sich an sowohl an Ingenieure und Entwickler aus der Automobilindustrie als auch an Vorstände und Betriebsleiter von Verkehrsbetrieben sowie Kommunal- und Umweltpolitiker.

Informations- und Veranstaltungsunterlagen

Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-344, E-Mail: information@hdt-essen.de oder im Internet unter:  Informations-und Veranstaltungsunterlagen

Mrz 30 2011

BMW startet eigenes Car-Sharing-System

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Verkehrsmittel | 0 Kommentare

Car-Sharing in München und Berlin, Carsharing, Carpool, car pool, DriveNow

BMW i, Mini und Sixt starten in München und Berlin

Das Programm startet ab April 2011 in München und im Laufe des Jahres kommt noch Berlin hinzu.  300 Fahrzeuge kommen  zum Einsatz. Dies dürfte für die Einführung von „DriveNow“ in München reichen. Was mir persönlich gut gefällt, ist die Abrechnung.

Nutzung wird nach Minuten bezahlt

Mit 0,29 Euro pro Minute hat BMW ieine gute Möglichkeit gefunden, um interessierte Städter anzusprechen. Im Preis enthalten sind Spritkosten und Parkgebühren. Denke ich allein an die Parkgebühren in Berlin, lohnt sich die Nutzung für Fahrten in die City auf alle Fälle.

Car-Sharing-System einfach und unkompliziert

Auch die Handhabung ist eher einfach und unkompliziert.  Angemeldet wird sich bei einer Servicestation. Ich denke, hier kommen die Büros vom Partner Sixt zum Einsatz. Der Führerschein muss vorgelegt werden und wird durch ein spezielles Verfahren zum elektronischen Autoschlüssel.
Eine Bearbeitungsgebühr von 29 Euro wird einmalig fällig. Mit diesem  „e-Autoschlüssel“ können die „DriveNow“-Wagen geöffnet und gestartet werden.

Autos findet man mit iPhone

Wer in der City schnell einen PKW benötigt, schaut auf sein iPhone. Über eine spezielle App, lassen sich freie Wagen in der Nähe finden. Auch im Internet gibt es eine Übersicht von wartenden BMWs und Minis. Tür mit dem Führerschein öffnen und Wagen starten. Nach der Fahrt einfach beim Wagen abmelden fertig.

Kommen die e-Minis in die Stadt?

Dies wäre für BMW eine Möglichkeit, die elektrisch betriebenen Minis zum Einsatz zubringen.  In diesem Fall würde die gesamte Aktion noch einen grünen Anstrich bekommen.  Sicher ist durch die Aufteilung eines Fahrzeuges auf viele Nutzer  der erste Schritt, zu weniger Verkehr in den Städten getan, aber mit umweltfreundlichen Fahrzeugen wäre der Schritt viel größer.

Entwickelt sich ein neuer Trend

Warten wir ab, wie erfolgreich das Projekt angenommen wird. Da aber derzeit ca. 170.000 Bundesbürger Car-Sharing nutzen, sollten sich in München und Berlin ausreichend Interessenten  finden lassen.

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