Jan 23 2013

Energieeffizient Sanieren 2013

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Energieeffizienz, Fördermittel, Nachhaltigkeit, Politik | 1 Kommentar

KfW-Förderprogramms – Wer wird gefördert?

Wer energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen an seinem Haus plant, kann Fördermaßnahmen im Rahmen des KfW-Förderprogramms beantragen. Gefördert werden können alle Eigentümer, d.h. Privatpersonen, Wohnungsunternehmen, Wohnungseigentümergemeinschaften und Eigentümer oder Betreiber von Wohnheimen einer Wohnimmobilie. Dabei können sowohl Selbstnutzer als auch Vermieter gefördert werden.
Außerdem besteht für Ersterwerber von saniertem Wohnraum, Contracting Gebern und Mieter einer Wohnimmobilie Anspruch auf Förderung.

Was wird gefördert?

Gefördert werden dabei alle energetischen Maßnahmen, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen. Dazu zählt beispielsweise die Wärmedämmung von Außenwänden, Dachflächen und Keller- und Geschossdecken. Zudem gefördert wird die Erneuerung von Fenstern, Türen und der Heizung. Der Einbau einer Lüftungsanlage wird ebenso von der KfW gefördert. Zusätzlich gefördert werden Baunebenkosten und Wiederherstellungskosten sowie Beratungs-, Planungs- und Baubegleitungsleistungen. Auch die Sanierung von Baudenkmalen und Gebäuden mit einer besonders erhaltenswerten Bausubstanz können bei Bedarf gefördert werden.

Energieberater und energieeffiziente Sanierung

Da jedes Haus individuell ist, ist es ratsam eine fachmännische Planung vor jeder energetischen Sanierung durchzuführen. Wer einen Antrag für das KfW-Förderprogramm stellen möchte, kann einen Energieberater beauftragen, der die Sanierungsmaßnahme plant und auf die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen der KfW achtet. Für den Kreditantrag ist zumindest die Bestätigung über die Eignung der geplanten Sanierungsmaßnahmen eines Energieberaters notwendig. Bei einem Energieberater handelt es sich um einen Sachverständigen für Energieeffizienz.

Was bestätigt der Energieberater?

Durch die Bestätigung wird sichergestellt, dass keine Bauschäden verursacht werden und dass das geplante Energieniveau erreicht wird. Der Bauantrag oder die Bauanzeige für das Wohngebäude, welches energetisch Modernisiert werden soll, muss vor dem 01.01.1995 gestellt worden sein. Sind alle Voraussetzungen erfüllt und geprüft, steht dem Antrag für die Fördermaßnahmen der KfW nichts mehr im Weg.

Okt 04 2012

Kein Marktanreizprogramm für Elektro-Autos

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Fördermittel, Politik, Verkehrsmittel | 0 Kommentare

Was brachte das Spitzentreffen im Kanzleramt?

Elektro-Autos könnten die Autos der Zukunft sein, doch der Verkauf geht nur schleppend. Zum Thema Elektro-Autos lud Kanzlerin Merkel zu einem Spitzentreffen ins Kanzleramt. Dabei machte sie deutlich, dass es keine Kaufprämien für Elektro-Autos geben wird. Sie hofft stattdessen darauf, dass die Innovation es richten wird. Zudem setzt sie darauf, dass deutsche Autobauer die besten Produkte haben. Doch diese Argumente werden wohl kaum reichen, um den Verkauf von e-Mobilen in Schwung zu bringen.

Hauptaktionäre haben kein Interesse an Fördermitteln

Dieses Treffen ist eher ein Verhinderungsgipfel und wird den Verkauf von Elektro-Autos nicht fördern. Die deutsche Autoindustrie hat noch nicht den Weg zur e-Mobilität gefunden. Das Problem bei der Förderung von e-Mobilen liegt darin, dass viele der Hauptaktionäre in der deutschen Autoindustrie ölfördernde Staaten sind, die sich bei den deutschen Autoherstellern durchgesetzt zu haben scheinen. Diese besitzen kein Interesse an einem Marktanreizprogramm für die Elektro-Mobilität. Weiterhin würden die Fördermittel nur der Konkurrenz aus Frankreich und Japan nutzen, denn diese Autobauer können marktgerecht liefern.

Deutsche Kunden lehnen überteuerte Elektro-Autos ab

Zwar gibt es bereits einige Elektro-Autos der deutschen Autoindustrie auf dem Markt, jedoch werden diese viel zu teuer angeboten. Ein Großteil der Kunden weicht deswegen doch wieder auf die alte Verbrennungstechnik aus.

Vorbild Marktanreizprogramm für Wärmepumpen

Ein gutes Beispiel dafür, dass Marktanreizprogramme zum Durchbruch eines umweltfreundlichen Produkts beitragen können ist die Wärmepumpe. Trotz starkem Wettbewerb durch Konkurrenzprodukte aus China und Japan konnten sich deutsche Hersteller von Wärmepumpen auf dem Markt durchsetzen. Hier stimmen Leistung und Innovation der deutschen Wärmepumpenhersteller.

Absatzkrise in der Autoindustrie

Es bleibt zu hoffen, dass sich die deutschen Automobilhersteller nicht an der Blockadepolitik von Kanzlerin Merkel beteiligen. Nur durch gezielte Verkaufsförderung und attraktive Preise kann der Verkauf von Elektro-Autos angekurbelt werden. Die Förderung von e-Mobilen könnte so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten und die Absatzkrise beenden.

Aug 13 2012

Gute Nachricht für Wärmepumpen

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Energieeffizienz, Fördermittel, moderne Heizung | 1 Kommentar

Mehr Fördergelder für Wärmepumpen

Ab dem 15.08.2012 werden im Rahmen des Marktanreiz-Programms, die Fördermittel für erdgekoppelte Wärmepumpen und für Luft-Wasser-Wärmepumpen erhöht. Neu ist auch ein Zuschuss für Pufferspeicher und einen Effizienzhaus-Bonus.

Höhere Förderung für Wärmepumpe und Pufferspeicher

So erhalten ab dem 15 August 2012 Käufer einer effizienten Wärmepumpenheizung 400 Euro mehr Förderung. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Luft-Wärmepumpe oder um eine Erdwärmepumpe handelt. Der Kauf einer Wärmepumpe mit bis 10 Kilowatt Leistung wird dann mit 2.800 bzw. 1.300 Euro unterstützt. Es ist bekannt das Pufferspeicher im Altbau die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpenheizung erhöhen, aus diesem Grund wird in Zukunft der Einbau von mindestens 30 Liter pro Kilowatt Wärmeleistung zusätzlich mit 500 Euro belohnt.

Zusätzliche Dämmung – zusätzliche Unterstützung

Wer sein Haus noch zusätzlich dämmt und im Anschluss den KfW-Effizienzhaus 55-Standard erreicht wird zusätzlich mit einem Extrabonus unterstützt.

Fördermittelrechner vom Verbraucherportal aktualisiert

In den Fördermittelrechner bei www.erdwaermepumpe.de wurden die neuen Daten bereits eingearbeitet. Alle Interessenten haben ab sofort die Möglichkeit, die höheren Fördermittel zu berechnen. Es sollte aber beachtet werden, dass die neue Förderung erst ab dem 15.08.2012 in Kraft tritt.

Dez 06 2011

2012 – Foerderung der Waermepumpe aendert sich

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Fördermittel | 0 Kommentare


Nicht alle schaffen die neuen Kriterien

Die BAFA-Förderung für Wärmepumpen ist  ab Januar 2012 noch stärker abhängig von der Effizienz der Geräte. Bauherren oder Immobilienbesitzer die sich für einen staatlichen Zuschuss interessieren, müssen neue Vorrausetzungen beachten. Bis Jahresende 2011 entscheidet noch die JAZ (Jahresarbeitszahl), ob und wie viele Fördermittel ausgerecht werden. Es wird angeraten den Antrag auf Förderung der Wärmepumpe noch im Dezember 2011 beim der BAFA zustellen, denn es kann sein das einige Wärmepumpen in Zukunft nicht mehr förderfähig sind.


Bewertet wird zusätzlich der COP-Wert

Der COP-Wert wird in Zukunft zusätzlich ein neues Förderkriterium sein. Die Jahresarbeitszahl, die die Effizienz einer Wärmepumpenheizung ermittelt bleibt auch ausschlaggebend für die Förderung. COP-Wert („Coefficient of Performance“) ist eine Zahl, die unter standardisierten Laborbedingungen gemessen und ausgewertet wird und sie drückt das Verhältnis der abgegebenen Wärmeleistung zur elektrisch aufgenommenen Leistung aus.


COP-Wert eindeutige und standardisierte Messung

Da in der Vergangenheit Wärmepumpenhersteller unter verschiedenen Bedingungen die Jahresarbeitszahl und damit auch die Effizienz ihrer Wärmepumpen darstellten, war eine eindeutige und standardisierte Messung notwendig geworden. Mit dem neuen COP-Wert sind die Wärmepumpen jetzt besser miteinander vergleichbar.


Alle Wärmepumpenarten betroffen

Die neue Bewertung betrifft Luft-Wärmepumpen (Luft/Wasser), Erdwärmepumpen (Sole/Wasser) und die Grundwasser-Wärmepumpen (Wasser/Wasser)  gleichermaßen, allerdings sind die Daten die über die Förderung entscheiden unterschiedlich.


Markt wird übersichtlicher

Abschließend bleibt festzustellen, dass die Betrachtung des COP-Wertes den Markt für Wärmepumpen übersichtlicher und im Abschluss verbraucherfreundlicher macht. Unternehmen die bereits über das etablierte EHPA-Gütesiegel verfügen erreichen automatisch die geforderten COP-Werte.


Fördermittelrechner ist aktuell

Der Fördermittelrechner bei erdwaermepumpe.de wurde heute an die neuen Anforderungen angepasst und steht im Netz sofort zur Verfügung. Auch in Zukunft reicht es die JAZ in das Formular einzutragen.

Nov 28 2011

Solarförderung – eine Übersicht

tmw | Kategorie: Aktuelles, Fördermittel, Solar | 0 Kommentare

Solaranlagen, ob Photovoltaikanlage oder Solarthermie, werden in Deutschland schon seit den 80er und 90er Jahren gefördert. Ging es in der Anfangszeit der Solarförderung erst einmal darum, technisch ausgereifte Systeme für den Markt zu entwickeln, so sind seit 2004 auch die Verbraucher in den Genuss einer finanziellen Solarförderung gekommen. Die staatlichen Preisgarantien über 20 Jahre erlauben sogar die Finanzierung einer Photovoltaikanlage mit dem selbst erzeugten Strom. Jede Bank gibt auf diese Sicherheit einen Kredit, viele Hersteller bieten diesen mittlerweile auch in ihrem Komplettpaket mit an. Eine Versicherung für eine Solaranlage gehört meist auch mit dazu – damit sind sämtliche Einnahmeverluste abgesichert. Der Betrieb einer Solaranlage stellt überhaupt kein Risiko mehr dar. Mit der Erweiterung des Gesetzes zu den Erneuerbaren Energien in den Jahren 2009 und 2010 sind die Einnahmen sogar noch lukrativer geworden.

Solarförderung – das Gesetz zu den Erneuerbaren Energien

Das Gesetz zu den Erneuerbaren Energien ist die Basis der Solarstromförderung. Hier sind die Vergütungen festgeschrieben, die für die Einspeisung selbst erzeugter Energie in das öffentliche Netz gezahlt werden, und zwar immer zu dem geltenden Satz des Jahres der Inbetriebnahme. Dieser liegt weit über den üblichen Tarifen und wird für 20 Jahre garantiert. Trotz jährlicher Degression von 9 % ist diese Vergütung immer noch sehr günstig. Als Alternative hat der Gesetzgeber bereits die Vergütung für den Eigenverbrauch beschlossen. Seit 2010 wird für jede Kilowattstunde, die im Eigenverbauch des Anlagenbetreibers den 30-Prozent-Satz überschreitet, mit 22,76 Cent vergütet. Damit ist die Photovoltaikanlage doppelt attraktiv. Der Vergütungssatz für den Eigenverbauch ist stabil, ist vorerst aber nur bis zum 31.12.2013 festgelegt. Da die Degression der Einspeisevergütung irgendwann einmal den üblichen Tarif der Stromerzeuger erreichen wird, ist die Vergütung für den Eigenverbauch das Modell der Zukunft. Dazu kommt die Kostenersparnis für nicht benötigte Energie aus dem Stromnetz.

Solarthermie – die Förderung durch die BAFA

Für die Förderung von Solarthermie stellt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Fördermittel bereit. Diese Maßnahmen konzentrieren sich auf Raumheizungen bzw. die damit verbundene Warmwasserzubereitung, Prozesswärme oder solare Kälteerzeugung. Darüber hinaus gibt es auch eine Förderung für Solarkollektoranlagen, deren überwiegende Funktion darin besteht, einem Wärmenetz Wärme zuzuführen. Weiterhin förderfähig sind hier das Verbrennen fester Biomasse, die emissionsarme Vergasung von Scheitholz und Maßnahmen, die zur Verbesserung der Optik einer Solaranlage dienen. Vor allem soll die Modernisierung bestehender Anlagen soll unterstützt werden. In jedem Jahr werden besondere Schwerpunkte gesetzt.

Solarstromförderung – steuerliche Vorteile

Solaranlagen machen ihre Besitzer zu Kleinunternehmern, die damit alle Steuervorteile eines Selbstständigen erlangen. Sie erhalten die Mehrsteuer erstattet und können ihre Anlage über 20 Jahre abschreiben. Die Wahl des Abschreibungsmodells, zu einem bestimmten Betrag oder degressiv, versetzt den Steuerzahler in die Lage, seine gesamten Einkommensverhältnisse nach den günstigsten Steuerbedingungen auszurichten. Investoren können 40 % der Kosten bereits im Jahr der Anschaffung absetzen.

Auf Solaranlage.org finden sie weitere Informationen zur Förderung von Solaranlagen.

Jun 21 2011

Wärmedämmung am Dach: Förderungsprogramme zur Sanierung der Energieeffizienz

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Fördermittel | 0 Kommentare

Grün ist Trend. Immer deutlicher bildet sich ein Umweltbewusstsein in der breiten Bevölkerung heraus, das noch vor einigen Jahren als „öko“ bezeichnet worden wäre. Grund hierfür ist nicht nur die Zunahme der sichtbaren Negativ-Folgen von Umweltverschmutzung und Energieverschwendung. Auch das intensivierte Umweltprogramm der Politik trägt dazu bei. Um die Energieeffizienz in den Eigenheimen zu steigern, wurden im Rahmen der Überarbeitung der Energieeinsparverordnung die Richtlinien für Wärmedämmung und Co. entsprechend verschärft. Umweltschutz wird so von einer politischen zur Privatsache – denn die Energiesanierung ist Pflicht. Für viele Altbaubesitzer ist es allerdings eine teure Pflicht – um möglichst kostengünstig eine Dachdämmung einbauen zu lassen, wurden unterschiedliche Förderprogramme und Förderungsmaßnahmen ins Leben gerufen.

KfW – Förderungsprogramme zur Wärmedämmung

Den größten Anteil der Förderungsprogramme zur energetischen Gebäudesanierung trägt die KfW. Sanierungen, die der Verbesserung der Energieeffizienz, der Förderung von regenerativen Energien und dem Umweltschutz dienen, werden mit einem bestimmten Anteil von der Kreditanstalt für Wiederaufbau unterstützt. Maßnahmen, die gefördert werden, sind nicht nur Sanierungsarbeiten an der Wärmedämmung. Auch der Einbau besser isolierter Dachfenster oder die Montage einer Solaranlage auf dem Dach werden finanziell bezuschusst. Sanierungsmaßnahmen, die durchgeführt werden müssen, um den Richtlinien der Energieeinsparverordnung zu genügen und so den Energiepass für das eigene Haus zu bekommen, werden bis Ende 2011 intensiviert bezuschusst. Hausbesitzer, deren Haus bis 2009 gebaut oder beantragt war, können also noch bis Ende des Jahres von einer erhöhten Finanzierungssumme profitieren.

Förderung nachhaltiger Strom- und Wärmeproduktion

Auch die Fördersumme für thermische Solaranlagen wurde kürzlich für die Dauer des Jahres 2011 temporär erhöht. Statt 90 Euro pro Quadratmeter wurde die Unterstützung auf 120 Euro pro Quadratmeter bei der Installation eines Sonnenkollektors erhöht. Die Erhöhung der Zuschüsse bezieht sich neben der Solarthermie auch auf Biomasseanlagen und Wärmepumpen, die ebenfalls zur erneuerbaren Energiegewinnung und -nutzung beitragen.

Apr 17 2011

Waermepumpenfoerderung 2011 wieder aufgenommen

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Fördermittel | 3 Kommentare

Wärmepumpen sind wieder förderfähig

Der Bund hat die Förderung der Wärmepumpe wieder aufgenommen und seit Mitte März 2011 noch ausgeweitet. In den aktuellen Förderrichtlinien wird zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt der effiziente Energieeinsatz von Wärmepumpen durch finanzielle Zuschüsse gefördert. Mit dem Fördermittelrechner vom Verbraucherportal Erdwaermepumpe.de können Interessenten feststellen, mit welcher Summe Vater Staat sich an Ihrer Wärmepumpe beteiligen kann.

Wärmepumpen in Bestandsimmobilien werden gefördert

Gefördert werden nur Wärmepumpen im Altbau bzw. in Bestandsimmobilien. Es wird nach den Wärmepumpentypen unterschieden.  Die geringste Förderung erhalten die Luft-Wärmepumpen. Ein Immobilienbesitzer der dieses System zum Heizen und zur Warmwasserbereitung in sein Haus einbauen lässt, erhält bei einer Wohnfläche von 120 m² gerade einmal 900 Euro Zuschuss. Bei Grundwasser-Wärmepumpen und Erdwärmepumpen fällt der Zuschuss größer aus. Bei gleicher Wohnfläche erhält der Eigentümer ca. 2.400 Euro.

Niedrigenergiehäuser erhalten weniger Geld

Da moderne Niedrigenergiehäuser, wie sie Ende der neunziger Jahre angeboten wurden, wenig Heizenergie benötigen, fällt die Förderung nur mager aus. Der Gesetzgeber hat die Richtlinien geändert. Wurden im letzten Jahr besonders effektive Wärmepumpen gefördert und die Jahresarbeitszahl beachtet (diese zeigt wie effektiv und sparsam eine Wärmepumpe arbeitet), wird jetzt die reine installierte Heizleistung als Wert herangezogen. Je größer die Anlage, umso mehr Förderung wird vom Staat bewilligt. Ein schlechtgedämmtes Gebäude  mit 120 m² Wohnfläche, kann nun durch eine stärkere Wärmepumpe mit einer Heizleistung von z.B. 20 kW,  mehr Fördermittel bewilligt bekommen.  In diesem Fall zahlt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle 3.600 Euro. Dies ist nur im ersten Augenblick ein Vorteil, denn größere Wärmepumpen benötigen mehr Energie und eben auch größere Erdwärmesonden. Dadurch steigen die Kosten dramatisch an.

Verschiedene Förderpakete nutzen

Verbindet ein Hauseigentümer die Wärmepumpenförderung mit anderen Maßnahmen rechnet sich der Zuschuss. Über verschiedene KfW-Programme können Maßnahmen zur Reduzierung von CO2 durchgeführt werden. Dazu gehören der Austausch von Fenster und Türen, Fassadendämmung und die Kellerdeckendämmung. Durch diese Sanierung kann die zukünftige Heizleistung stark gesenkt werden. Und weniger Heizleistung bedeutet kleinere Wärmepumpe und weniger Kosten. Hilfe bei den Förderprogrammen bieten die Energieberater, deren Dienste auch mit Fördermitteln bezuschusst werden.

Aktueller Fördermittelrechner für Wärmepumpen

Feb 23 2011

Der Kredit für regenerative Energien sichert nachhaltiges Bauen

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Fördermittel | 1 Kommentar

Die ehrgeizigen Energieeinsparungsziele sind nicht nur Thema bei der Europäischen Union oder in diversen Energieeinsparverordnungen, sondern bieten auch Chancen für Häuslebauer und Immobilienbesitzer. Deshalb hat die DKB eine zusätzliche Kreditart in das Angebot aufgenommen, die ausschließlich den Einsatz erneuerbarer energien fördern soll.

Kredit berechnen bei kreditrechner.be

Im Kern handelt es sich um einen Ergänzungskredit für bereits laufende Bauvorhaben eines Bauherren. Wenn er sich dazu entschließt sowohl der Umwelt durch niedrigeren Energieverbrauch zu helfen, als auch seinen eigenen Geldbeutel von hohen Kosten für Energie zu entlasten, dann ist der Kredit für regenerative Energien die richtige Wahl.

Damit kann man entweder die Wärmepumpe für die Versorgung des eigenen Hauses finanzieren oder auch Strom mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage herstellen. Der besondere Reit einer Photovoltaik-Anlageliegt darin, dass man den Strom nicht nur zum Eigenverbrauch herstellen kann, sondern diesen auch an den Stromversorger weiterverkaufen kann. Dies hängt dann lediglich von der zur Verfügung stehenden dachfläche ab. Sicherlich kennen Sie auch die diversen Zeitungsberichte und Zeitschriftenartikel, in denen vor einem steigenden Strompreis gewarnt wird !

Der Kredit für regenerative Energien ist hier die Lösung. Besonders interessant an einer Photovoltaik-Anlage ist die Langfristigkeit der Investition. Das Energie Einspeisungs Gesetz sichert dem Betreiber einer Photovoltaik-Anlage die Abnahme des umweltfreundlich erzeugten Stromes zu Spitzenpreisen für einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren zu. Dabei gilt für die zeitliche Berechtigung und den Abnahmepreis nicht etwas eine ungünstige Marktentwicklung, sondern ein staatlich garantierter Mindestpreis für den Strom. Hier lassen sich also Umweltfreundlichkeit und Gewinnerzielung in einzigartiger Weise verbinden. Mit erneuerbaren Energien kann man ganz ohne Abgase, Geräusche oder sonstiger Umweltbelastung zum Stromerzeuger werden.
Die DKB zahlt den Kredit auf Wunsch aufs Girokonto aus, hier finden Sie ein Girokonto Test der DKB.

Durch das nachhaltige Bauen mit Energieeinsparung auf dem modernsten Stand und eigener Stromproduktion steigert man zusätzlich den Wert der Immobilie. Denn gerade in Zeiten steigender Öl- und Erdgas-Preise möchte eigentlich niemand eine ungedämmte Immobilie kaufen, die sich nachträglich auch noch als Energieverschwender herausstellt. Mit einer nach modernsten Gesichtspunkten gebauten und energetisch optimal bewirtschafteten Immobilie kann man nicht nur mehr Lebensqualität genießen, sondern hat auch die beste Voraussetzung für eine hohe Wertbeständigkeit der Immobilie selbst geschaffen. Neben der berühmten Lage einer Immobilie wird in Zukunft das Thema Energie das zweitwichtigste Entscheidungs- und Wertkriterium für eine Immobilie sein.

Da der Kredit für regenerative Energien eben diese Chancen und das geringe Risiko einer umweltoptimierten Bauweise verbindet kann er zu sehr günstigen Konditionen angeboten werden. Und ein Großteil der Investition zahlt sich im Normalfall sowieso durch Energieeinsparung oder Stromverkauf ab.

Feb 22 2010

Wärmepumpen erhalten weniger Fördermittel

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Fördermittel | 0 Kommentare

Das Umweltministerium kürzt ab sofort die Förderung der Wärmepumpe

Am Montag, dem 22.02.2010, wurden vom Umweltministerium die Förderung von Erdwärmepumpen, Luftwärmepumpen und Grundwasserwärmepumpen gekürzt. Eine noch stärkere Kürzung bzw. eine Streichung der Förderung konnte nur durch intensive Gespräche des Wärmepumpenverbands verhindert werden, dennoch treten mit sofortiger Wirkung einige relevante Änderungen in Kraft.

20 Prozent weniger Fördermittel

Die Förderhöchstbeträge werden im Einfamilienhausbereich um 20 Prozent gesenkt. Dies trifft allerdings nicht alle Bauherren und HausbesitzerHäusern gleich stark. Bei mit einer Wohnfläche von bis 120 m² bleibt alles beim Alten. Einfamilienhäuser mit einer Wohnfläche über diesem Wert erhalten weniger Förderung. Wir haben die neuen Bedingungen in unseren Fördermittelrechner eingebaut. Hier können Bauherren und Hausbesitzer, die eine Wärmepumpe in ihre Immobilie einbauen möchten die Fördermittel kostenlos und unverbindlich berechnen.

Innovationsförderung für Wärmepumpen

Da im letzten Jahr sehr viele hocheffiziente Wärmepumpen in Deutschland verkauft und eingebaut wurden, stand die Innovationsförderung kurz vor der Streichung. Diese Förderung belohnt Bauherren, die sich für solche Wärmepumpen entscheiden, die eine Arbeitszahl von 4,7 erreichen. Da dieser Punkt aber in der Öffentlichkeit auf großes Unverständnis stoßen würde, zog das Umweltministerium diesen Plan zurück.

Aktueller Fördermittelrechner von erdwaermepumpe.de

Jan 17 2010

Europäische Investitionsbank für Erdwärme

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Fördermittel | 0 Kommentare

Isländer erhalten 170 Mio EUR

Die Europäische Investitionsbank (EIB) gewährt dem Energieversorger von Reykjavik Orkuveita Reykjavikur 170 Mio EUR für den Ausbau seiner geothermischen Kraftwerkskapazitäten. Der Finanzierungsvertrag wurde schon im Novemeber in Reykjavik von EIB-Vizepräsidentin Eva Srejber, dem Verwaltungsratsvorsitzenden des Energieversorgers, Guðlaugur Gylfi Sverrisson, und dem CEO Hjörleifur B. Kvaran unterzeichnet.

Durch Ausbau zusätzlich 90 MW

Das Projekt betrifft den Ausbau der Kapazitäten des Erdwärmekraftwerks in Hellisheiði um zusätzliche 90 MW sowie den Bau eines neuen Erdwärmekraftwerks in Hverahlíð mit einer Kapazität von 90 MW. Diese neuen Kraftwerke sollen hauptsächlich die steigende Stromnachfrage exportorientierter Wirtschaftsbranchen decken und vor allem die Versorgung einer bestehenden und einer neuen Aluminiumhütte sichern. Daher steht das Projekt in Einklang mit dem Ziel der EU, die Nutzung erneuerbarer Energieträger weltweit zu fördern, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Island soll sich wirtschaftlichen Erholung

„Mit unseren Finanzierungsmitteln unterstützen wir ein Projekt, bei dem Umwelttechnik zum Einsatz kommt. Das Vorhaben wird zur wirtschaftlichen Erholung in Island beitragen, und wir knüpfen dabei an unsere Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner Orkuveita Reykjavikur an“, bemerkte EIB-Vizepräsidentin Eva Srejber.

Weitere Informationen über die Europäische Investitionsbank

Thema Klimawandel vom Politbuch

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