Feb 25 2011

Ein günstiges Haus mieten

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Bauen | 0 Kommentare

Billig ist nicht immer günstig

Manchmal reicht einfach eine Wohnung zur Miete nicht mehr für eine Familie aus. Dann wird nach einem Haus zu mieten gesucht, welches man für besonders günstige Konditionen bekommen möchte. Die Liste in der Rubrik „Haus zu mieten“ ist zwar bei weitem nicht so lang, wie die Liste der Wohnungen, welche zur Miete angeboten werden, aber mit etwas Geduld findet man auch hier günstige Objekte. Doch sollte ein Mieter nicht nur auf die Kaltmiete schauen, sondern auch die Nebenkosten im Auge behalten.

Wichtiger Punkt ist der Energieverbrauch

Ein wichtiger Punkt in der jetzigen Zeit ist auch die Frage nach dem Energieverbrauch. Ältere Einfamilienhäuser mit Öl- oder Gasheizung haben es schwer, neue Bewohner zu finden. Alte Fenster, keine Kellerdämmung, schlechtgedämmte Fassaden und ein nicht gedämmtes Dach drücken den Mietzins für den Vermieter stark. Gerade bei Einfamilienhäusern lassen sich die Unterhaltskosten schlecht prüfen, denn je älter die Heizung wird, umso höher fällt der Öl- oder Gasverbrauch aus. Bei steigenden Energiekosten auf dem Weltmarkt eine Spirale ohne Ende.

Heizöl war früher billig

1990 störte sich ein Mieter nicht an einem Heizölverbrauch von 4.000 Litern pro Jahr. Öl war einfach billig. Umgerechnet 0,15 Euro/l mussten für das schwarze Gold vom Mieter an den Lieferanten bezahlt werden. 600 Euro im Jahr erschienen günstig. Im Jahr 2011 müssen für die gleiche Menge Heizöl zwischen 3.200 bis 3.800 Euro bezahlt werden. Aus der Heizenergie wurde ein echter Kostenfaktor.

Nebenkosten beachten

Nicht die Kaltmiete wird in Zukunft betrachtet werden, sondern die Nebenkosten entscheiden über Vermietung oder Leerstand. Oft sind einfache und preiswerte Lösungen die ersten Schritte.

Decke zum Dachboden dämmen

Bei alten Häusern sind die Decken zum Dachboden oft nicht gedämmt. Wird hier eine Dämmung angebracht können bis zu 30% Heizenergie eingespart werden. In unserem Fall, wären das 1.200 Liter Heizöl. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich echtes Geld sparen.

Energetische Sanierung ist der Königsweg

Wer auch in Zukunft sein fremdvermietetes Eigenheim erhalten möchte, sollte rechtzeitig mit einer kompletten oder teilweisen energetischen Sanierung beginnen. Hier hilft der Energieberater. Er nimmt den Ist-Zustand des Objektes auf und erarbeitet einen Sanierungsplan. Gleichzeitig kümmert er sich um Fördermittel die von Bund, Ländern, Kommunen oder auch von Energieversorgern angeboten werden. Anschließend werden Angebote von Handwerkern eingeholt und geprüft. Die Sanierungsarbeiten werden vom Energieberater ebenfalls überprüft und begleitet. Nach Abschluss der Arbeiten wird wieder der neue Ist-Zustand aufgenommen und dokumentiert. Da die Tätigkeit des Energieberaters auch mit Fördermitteln unterstützt wird, sind die Kosten für Hauseigentümer überschaubar. Allerdings sollte eine Zertifizierung vom Energieberater vorgelegt werden.

Höhere Miete, dafür geringere Nebenkosten

Mit einem energetisch sanierten Haus lassen sich im Anschluss zahlungskräftige Mieter finden. Gerade bei steigenden Energiekosten eine lohnende Investition in die Zukunft, denn Mieter bleiben in einem Einfamilienhaus mit niedrigen Energiekosten länger und akzeptieren auch eine höhere Kaltmiete.

Feb 24 2011

Neue Umwelt-Community savemynature.com online

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Grünes Internet | 0 Kommentare

Umwelt-Community  nicht nur für aktive Umweltschützer

Social-Community für  Nachhaltigkeit und Umweltschutz

save my nature ist eine Social-Community mit dem Ziel, das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz in seiner ganzen Bandbreite zu präsentieren. Es ist die erste Umwelt-Community für eine breite Zielgruppe: save my nature richtet sich an aktive Umweltschützer, umweltbewusste Menschen und die, die es gerne werden möchten genauso wie an Naturliebhaber und Umweltfreunde.

Bündelt weltweit den Umweltschutz

Überall auf der Welt gibt es Menschen, die etwas für unsere Umwelt tun oder gerne tun möchten. save my nature verbindet sie und bietet ihnen eine Plattform: Hier kann jeder seine Umweltaktivitäten, Aktionen und Visionen veröffentlichen, teilen und mit anderen diskutieren.

Zeigt Umweltprobleme und Aktivitäten

Die gesamte Community „schwimmt“ auf der Weltkarte: Durch die permanente Einbindung der Weltkarte in die Benutzeroberfläche können Inhalte geocodiert (d.h. direkte Verknüpfung von GPS-Daten und Texten, Fotos, Filmen, Userdaten, etc.), kommuniziert und diskutiert werden: Termine, Fotos, lokale Umweltprobleme oder positive Beispiele sowie eigene Umweltaktivitäten.


Jeder kann etwas bewirken

 

User von save my nature sollen zu einem gesellschaftlichen Gewicht werden – eine Macht, die mobilisieren, Druck ausüben, etwas verändern kann.  s ave my nature wird die weltweite Plattform für nachhaltig lebende und konsumierende, umweltbewusste Menschen und Gruppen, die ihnen Gesicht und Gewicht gibt.

Testversion online

Die Community ist in einer Testversion online unter www.savemynature.com s ave my nature ist eine Initiative der save our nature foundation, einer Umwelt-Medien-Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Umweltbewusstsein einer breiten Öffentlichkeit mit entsprechenden Bildungsmaßnahmen und Medien wie Filmen und Internetprojekten zu fördern sowie Umweltschutzprojekte zu unterstützen. Die Medienprojekte der Stiftung – Kinofilme und SocialGames – werden auf save my nature präsentiert.

Weitere Informationen zur Stiftung unter www.saveournature.net

Feb 23 2011

Der Kredit für regenerative Energien sichert nachhaltiges Bauen

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Fördermittel | 1 Kommentar

Die ehrgeizigen Energieeinsparungsziele sind nicht nur Thema bei der Europäischen Union oder in diversen Energieeinsparverordnungen, sondern bieten auch Chancen für Häuslebauer und Immobilienbesitzer. Deshalb hat die DKB eine zusätzliche Kreditart in das Angebot aufgenommen, die ausschließlich den Einsatz erneuerbarer energien fördern soll.

Kredit berechnen bei kreditrechner.be

Im Kern handelt es sich um einen Ergänzungskredit für bereits laufende Bauvorhaben eines Bauherren. Wenn er sich dazu entschließt sowohl der Umwelt durch niedrigeren Energieverbrauch zu helfen, als auch seinen eigenen Geldbeutel von hohen Kosten für Energie zu entlasten, dann ist der Kredit für regenerative Energien die richtige Wahl.

Damit kann man entweder die Wärmepumpe für die Versorgung des eigenen Hauses finanzieren oder auch Strom mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage herstellen. Der besondere Reit einer Photovoltaik-Anlageliegt darin, dass man den Strom nicht nur zum Eigenverbrauch herstellen kann, sondern diesen auch an den Stromversorger weiterverkaufen kann. Dies hängt dann lediglich von der zur Verfügung stehenden dachfläche ab. Sicherlich kennen Sie auch die diversen Zeitungsberichte und Zeitschriftenartikel, in denen vor einem steigenden Strompreis gewarnt wird !

Der Kredit für regenerative Energien ist hier die Lösung. Besonders interessant an einer Photovoltaik-Anlage ist die Langfristigkeit der Investition. Das Energie Einspeisungs Gesetz sichert dem Betreiber einer Photovoltaik-Anlage die Abnahme des umweltfreundlich erzeugten Stromes zu Spitzenpreisen für einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren zu. Dabei gilt für die zeitliche Berechtigung und den Abnahmepreis nicht etwas eine ungünstige Marktentwicklung, sondern ein staatlich garantierter Mindestpreis für den Strom. Hier lassen sich also Umweltfreundlichkeit und Gewinnerzielung in einzigartiger Weise verbinden. Mit erneuerbaren Energien kann man ganz ohne Abgase, Geräusche oder sonstiger Umweltbelastung zum Stromerzeuger werden.
Die DKB zahlt den Kredit auf Wunsch aufs Girokonto aus, hier finden Sie ein Girokonto Test der DKB.

Durch das nachhaltige Bauen mit Energieeinsparung auf dem modernsten Stand und eigener Stromproduktion steigert man zusätzlich den Wert der Immobilie. Denn gerade in Zeiten steigender Öl- und Erdgas-Preise möchte eigentlich niemand eine ungedämmte Immobilie kaufen, die sich nachträglich auch noch als Energieverschwender herausstellt. Mit einer nach modernsten Gesichtspunkten gebauten und energetisch optimal bewirtschafteten Immobilie kann man nicht nur mehr Lebensqualität genießen, sondern hat auch die beste Voraussetzung für eine hohe Wertbeständigkeit der Immobilie selbst geschaffen. Neben der berühmten Lage einer Immobilie wird in Zukunft das Thema Energie das zweitwichtigste Entscheidungs- und Wertkriterium für eine Immobilie sein.

Da der Kredit für regenerative Energien eben diese Chancen und das geringe Risiko einer umweltoptimierten Bauweise verbindet kann er zu sehr günstigen Konditionen angeboten werden. Und ein Großteil der Investition zahlt sich im Normalfall sowieso durch Energieeinsparung oder Stromverkauf ab.

Feb 22 2011

Wärmepumpe – Funktionsweise und Typen

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, moderne Heizung | 0 Kommentare

Wärmepumpe – nutzen, was die Natur uns gibt

Wärmepumpen nutzen die Wärme der Umwelt für das Beheizen eines Hauses. Sie nehmen also Wärme aus der Luft, aus dem Wasser oder aus dem Erdreich und steigern deren Temperaturniveau, bevor die Wärme dann dem Hausinneren etwa über eine Fußbodenheizung zur Verfügung gestellt wird. Es gibt unterschiedliche Arten von Wärmepumpen, die beispielsweise Namen wie Luft/Wasser-Wärmepumpe oder Sole/Wasser-Wärmepumpe tragen. Das erste Element steht dabei für dasjenige Element, aus dem die Wärme gewonnen wird: bei der Luft/Wasser-Wärmepumpe wäre das also die Luft. Das zweite Element – in diesem Fall also das Wasser – dient als Medium, das die Wärme transportiert. In der Regel handelt es sich nicht um reines Wasser, sondern um eine mit Frostschutz versehene Flüssigkeit.

Wärmepumpe – Funktionsweise

Die Wärmeträgerflüssigkeit (Kältemittel) im geschlossenen Heizkreislauf nimmt die Umweltwärme – etwa aus der Erde – auf und wechselt im so genannten Verdampfer der Wärmepumpe vom flüssigen in den gasförmigen Zustand.

Im Verdichter der Wärmepumpe wird das Kältemittel verdichtet, was seine Temperatur deutlich erhöht.

Im Verflüssiger gibt das nun deutlich wärmer gewordene Kältemittel seine Wärme ans Heizsystem des Hauses ab und wird wieder flüssig. Es fließt zurück in den Verdampfer und der Kreislauf beginnt erneut.

Die richtige Wärmepumpe finden: Wärmepumpen-Konfigurator

Feb 14 2011

Internetwerbung für Handwerksbetriebe

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Grünes Internet | 0 Kommentare

кожени спалниVerbraucherportal Erdwaermepumpe.de bietet Handwerkereintrag

Im Jahr 2004 startete das Verbraucherportal Erdwaermepumpe.de. Ziel war und ist es bis heute, über das Thema umweltfreundliches Heizen mit Wärmepumpen zu informieren. Die Portalbetreiber arbeiten eng mit Herstellern im In- und Ausland zusammen, um immer über die neusten Entwicklungen berichten zu können. Die Mitgliedschaft im BWP (Bundesverband für Wärmepumpe e.V.) unterstreicht dieses starke  Engagement für die moderne Heiztechnik.

Erdwaermepumpe.de sucht Handwerksbetriebe

Nachdem in den letzten Jahren viele namhafte Wärmepumpenhersteller den Weg zu erdwaermepumpe.de gefunden haben, möchten die Betreiber nun auch Handwerksbetriebe als Werbepartner gewinnen.

Handwerkereintrag bietet günstige Werbung

Unter dem Begriff  Handwerkereintrag bietet das Verbraucherportal nun eine kostengünstige Werbeform an. Kleine und mittlere Handwerksbetriebe können für einen geringen jährlichen Betrag von  375,00 Euro + MwSt. neben den Großen der Branche werben. Zum Eintrag gehört ein Werbetext mit  bis zu 100 Worten, ein Link zur Handwerkerseite, das Anzeigen der Telefonnummer und der Anschrift, sowie die Abbildung des Firmenlogos.  Auch werden die Werbetexte und die Programmierung der Anzeige von erdwaermepumpe.de übernommen. Diesen Service erhalten die Firmen für gerade einmal  31,25 Euro + MwSt. im Monat.

Etablierten Informationsseite bei Suchmaschinen vorn

Der Eintrag im Portal hat natürlich für die Handwerksbetriebe einen weiteren Vorteil, denn die Nennung auf einer etablierten Informationsseite ist nicht nur aus Werbezwecken sondern auch aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung wichtig.

Kostenlose Infobroschüre  anfordern:  Handwerksbetriebe aus Deutschland

Kostenlose Infobroschüre anfordern: Handwerker aus Österreich

Feb 11 2011

Solaranlage, Wärmepumpe und die Wertsteigerung von Immobilien

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Energieeffizienz, moderne Heizung | 0 Kommentare

Solaranlagen und Wärmepumpen sichern den Wert einer Immobilie

Der Energieverbrauch eines Hauses oder einer Mietwohnung gewinnt für potenzielle Immobilienkäufer oder -mieter an Bedeutung. Das ist ein Ergebnis der Befragung von über 700 Maklern, die im Rahmen einer Studie durchgeführt wurde. Die Effizienz herkömmlicher Heizsysteme durch eine Solaranlage, Wärmepumpe oder Großwärmepumpe zu steigern, ist daher nicht nur für Eigenheimbesitzer eine Möglichkeit, Heizkosten entscheidend zu senken. Auch wer den späteren Verkauf der Immobilie plant oder Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus zur Miete anbietet, zieht Vorteile aus der Integration erneuerbarer Energien ins Heizsystem.

Stärkere Nachfrage nach Energieeffizienz von Häusern und Wohnungen

Der Informationsbedarf in Bezug auf den Energieverbrauch eines Hauses sei bei potenziellen Immobilienkäufern gestiegen, antworteten rund 65 Prozent der Makler in dieser Studie. Bauherren lassen sich schon vor dem Hausbau zum Thema Energieverbrauch beraten. Auch bei etwa jeder dritten Besichtigung einer Mietimmobilie wird inzwischen nach dem Energieverbrauch der Wohnung gefragt, so die Studie weiter. Dieser Trend dürfte anhalten. Es gibt bereits jetzt Experten, die die Chancen auf den Verkauf einer wenig energieeffizienten Immobilie zu einem guten Preis für die Zukunft eher skeptisch beurteilen. Bauherren achten schon vor dem Hausbau

Heizkosten lassen sich sparen

Sowohl Solaranlagen als auch Wärmepumpen tragen durch ihre Unterstützung des Heizsystems zur Senkung der Heizkosten und damit auch zur Wertsteigerung einer Immobilie bei. Laut Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft lassen sich etwa mit Solarthermie, der Nutzung von Sonnenenergie für Wärmeerzeugung, bis zu fünfzig Prozent der Heizkosten einer Immobilie einsparen. In einer Modellrechnung des Magazins „Focus“ für einen energetisch gut sanierten Altbau wurde ein jährlicher Heizenergieverbrauch bei einer Wärmepumpe mit Erdsonden von 3324 Kilowattstunden im Vergleich zu 13 226 Kilowattstunden bei der Öl-Brennwertheizung errechnet.

Gesamtkosten berücksichtigen

Allerdings gilt es, Gesamtkosten und auch Lage und Art des jeweiligen Hauses zu berücksichtigen, für das eine Heizungs-Erneuerung geplant ist. Alte Heizungssysteme auszutauschen, lohnt sich fast immer. Inwieweit Solaranlagen oder Wärmepumpen sich als Investition in die Wertsteigerung der Immobilie rechnen, muss im Einzelfall entschieden werden. Eine Option, über die Hausbesitzer einmal nachdenken sollten, sind sie in jedem Fall.

Feb 06 2011

Modern Bauen in der Steiermark

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Bauen | 0 Kommentare

Fertighaus in der Steiermark beliebt

Ein Fertighaus ist oft eine der Möglichkeiten, welche oftmals gewählt wird, jedoch können dann nicht alle Wünsche, welche die Bauherren meist haben, berücksichtigt werden. Die unterschiedlichsten Fertighäuser allerdings ermöglichen die Wahl so zu treffen, dass die Vorstellungen des eigenen Hauses weitestgehend berücksichtigt werden können, denn die Größen, Anzahl der Etagen oder auch die äußeren Bedingungen, beispielsweise soll ein Garten oder Vorgarten vorhanden sein, sind sehr verschieden.

Graz setzt auf moderne Heiztechnik

Auch in Graz werden gemütliche Fertighäuser geboten, welche ein intelligentes Raumkonzept und eine moderne Haustechnik bieten. Hier werden die meisten Häuser so gebaut, dass auch bei den Heizkosten gespart werden kann, dies ermöglichen die moderne Heizsysteme, Zusatzdämmung, Primäröfen und eine Wohnraumlüftung, welche alle samt mit einer hochdämmender Wand ausgestattet werden. Der Einsatz von Wärmepumpen oder Solarheizungen ist sehr verbreitet. Gerade durch den Einbau von hochmodernen Heizungen lassen sich Einfamilienhäuser wertbeständig errichten.

Aktuelle Informationen zum Thema Hausbau in Österreich

Feb 02 2011

Wirtschaftlichkeit von Pelletheizungen im Vergleich zu Öl- und Gas

tmw | Kategorie: Aktuelles, moderne Heizung | 2 Kommentare

Eine Pelletheizung kann ein Ein- oder Mehrfamilienhaus genauso komfortabel heizen wie eine Öl- oder Gasheizung. Es ist nur ein unwesentlich höherer Aufwand gegeben, weil der Ascheanfall bei der Pelletheizung selbst entsorgt werden muss. Demgegenüber steht aber ein sehr hoher umweltbezogener Nutzen. Mit Holzpellets kann kohlendioxidneutral geheizt werden. Bei der Entscheidung für eine dieser Heizungen wird aber jeder Eigentümer zunächst die Wirtschaftlichkeit der Pelletheizung abschätzen wollen. Dazu ist es sinnvoll, eine Kosten-Nutzen-Analyse durchzuführen.

Investitionskosten
Es sollten zunächst die Investitionskosten aufgeführt werden. Hierzu zählen neben den Anschaffungskosten für Heizkessel, Brenner, Regler auch die Kosten für den Schornstein, die Montagekosten und die Aufwendungen für die Lagerung der Pellets. Stellt man diese Posten einer herkömmlichen Heizung, die mit Gas oder Öl betrieben wird, gegenüber, schneidet eine Pelletheizung meist schlechter ab, das heißt, sie ist teuer. Damit ist aber noch nicht die Wirtschaftlichkeit der Pelletheizung infrage gestellt.

Betriebskosten
Man geht bei der Bewertung der Wirtschaftlichkeit der Pelletheizung von einer Nutzungsdauer der Heizung von rund 20 Jahren aus. Es sollte also genau berechnet werden, wie viel Brennstoff in dieser Zeit pro Jahr voraussichtlich benötigt wird. Um die Wirtschaftlichkeit der Pelletheizung einschätzen zu können, sollten die Kosten für den Brennstoff, den Alternativen gegenübergestellt werden (also zum Beispiel Öl und Gas). Dabei müssen Preissteigerungen einkalkuliert werden, die bei den verschiedenen Brennstoffen auch unterschiedlich ausfallen. Zu den jährlichen Betriebskosten zählen natürlich auch die Kosten für den Schornsteinfeger, die Instandhaltungs- und Wartungskosten, aber bei Pelletheizungen auch die Stromkosten für die Pelletaustragung, Pumpe, Regelung und Heißgebläse.

Von den Investitions- und Betriebskosten sollten dann die Fördermittel abgezogen werden. Auch die günstigeren Finanzierungsmöglichkeiten über Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau beeinflussen positiv die Wirtschaftlichkeit von Pelletheizungen.

Untersuchungen der Wirtschaftlichkeit von Pelletheizungen berücksichtigen häufig auch die Kapitalkosten. Selbst wenn diese in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vernachlässigt werden, schneidet eine Pelletheizung bei der Wirtschaftlichkeit gegenüber Öl- oder Gasheizungen besonders gut ab. Dies ist in erster Linie auf die niedrigen Betriebskosten zurückzuführen. Angesichts der zunehmenden weltweiten Nachfrage nach fossilen Brennstoffen ist das Ausweichen auf regional verfügbare alternative Energien sinnvoll, weil diese nicht so hohe Preissteigerungen verzeichnen, wie auch die Vergangenheit gezeigt hat.

Fazit
Die Deutsche Energieagentur hat in Beispielrechnungen gezeigt, dass sich der Einbau einer Pelletheizung schon nach sieben Jahren amortisiert hat. Einschränkend muss natürlich gesagt werden, dass die Wirtschaftlichkeit von geschätzten Brennstoffpreisen ausgeht, die sich auch anders entwickeln können.

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