Okt 29 2010

Umweltenergie – Erneuerbare Energien

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Grünes Internet | 0 Kommentare

Mit dem Stromeinspeisungsgesetz begann der Vormarsch

1990 hat niemand erwartet, dass der Anteil der Erneuerbaren Energien zwanzig Jahre später einen erheblichen Anteil der Energieproduktion in Deutschland ausmachen würde. Es sind mittlerweile immerhin rund 16 Prozent, das sind 500 Prozent mehr als noch 1990. Zu diesem Zeitpunkt war Wasserkraft die nahezu einzige Erneuerbare Energiequelle. 2010 sind Windkraft- und Photovoltaikanlagen größere Energielieferanten. Unternehmen gewinnen jedoch auch aus Wasserkraft, Bioenergie und Geothermie Energie.

Fossile Brennstoffe und Atomenergie blockieren die neuen Energien

Der Anteil Erneuerbarer Energien könnte schon längst deutlich höher sein, sagen Befürworter. Fossile Brennstoffe und Atomenergie blockieren ihrer Meinung nach den Ausbau Erneuerbarer Energien. Andere Energieexperten warnen, dass Erneuerbare Energien noch zu kostspielig und unsicher seien. Nur ein Energiemix mit Erneuerbaren Energien, Atomkraft und Kohle könne für bezahlbaren Strom sorgen und zudem die Versorgungssicherheit der Bevölkerung garantieren. Doch die Umweltenergie reicht völlig aus. Warum muss man 2010, wie in der Steinzeit, etwas verbrennen um Wärme zu erzeugen?  Wir sollten die Energie in Luft, Wasser und Erde nutzen.

Erneuerbaren Energien wurden wirtschaftlich

2000 ersetze das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) das StromEinspG. Durch das Gesetz wurde vom Staat garantiert, dass Stromerzeugung mit Erneuerbaren Energien wirtschaftlich möglich ist. Es löste einen Investitionsboom aus, da Innovationssicherheit für die Unternehmen vorlag. So finanzierten Unternehmen Abteilungen für die technologische Erforschung und Entwicklung von Anlagen zur Gewinnung von Erneuerbaren Energien. „Wenn die Weichen richtig gestellt sind, werden Erneuerbare Energien zum Selbstläufer“, sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien.

Aus Wind wurde Arbeit und Gewinn

Durch das Gesetz entwickelte sich die Gewinnung von Energie aus Wind sehr positiv, so der ehemalige Umweltminister Klaus Töpfer. In diesem Sektor seien viele Arbeitsplätze entstanden und technologische Entwicklung geschaffen worden. Diese Technik sei äußerst gewinnbringend auch ins Ausland verkauft worden. Töpfer spricht von einem „Exportschlager deutscher Umweltpolitik“. Nun dürfe sich jedoch nicht auf dem Erreichten ausgeruht werden. Es müsse eine komplette Umstellung auf regenerative Energieversorgung angestrebt werden – und das möglichst schnell. Auch die Effizienztechnologie sei ein entscheidender Faktor. Nur die Kombination könne langfristigen Erfolg bringen.

Gesamten Beitrag lesen unter:  GREENMAG

 

Okt 28 2010

Bundesregierung macht bürgerferne Energiepolitik

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Atomenergie, Politik | 2 Kommentare

CDU-Wähler gegen Laufzeitverlängerung bei Atomkraftwerken

Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid hat im Auftrag von Greenpeace im Oktober 2010 eine repräsentative Meinungsumfrage zur Laufzeitverlängerung bei Atomkraftwerken vorgenommen.  Befragt wurden 1001 Menschen in Deutschland. Demnach fände es sogar eine Mehrheit von 56 Prozent der CDU-Wähler falsch, wenn die Restlaufzeiten von bestehenden Atomkraftwerken in Deutschland über das Jahr 2021 hinaus verlängert würden, bei allen Befragten sind es 72 Prozent. Nur 30 Prozent der CDU-Wähler sprechen sich für eine Laufzeitverlängerung aus, von allen Befragten sind dies 21 Prozent.

Geheimvertrag zwischen Bundesregierung und Energiekonzerne

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesatomminister Norbert Röttgen (beide CDU) haben mit den Atomkonzernen trotzdem einen langfristigen Betrieb ausgehandelt. Die Details der Laufzeitverlängerung wurden in einem Geheimvertrag zwischen der Bundesregierung mit den Energiekonzernen RWE, E.on, EnBW und Vattenfall vereinbart. Der atomkritisch besetzte Bundesrat soll bei dieser Entscheidung bewusst umgangen werden.

Anmerkung vonTobias Münchmeyer  Energie-Experte von Greenpeace

RWE-Chef Jürgen Großmann und die anderen Atom-Bosse können sich über Geldgeschenke von der Bundeskanzlerin in Milliardenhöhe freuen. Merkel ist die Kanzlerin der Atomkonzerne, sagt Münchmeyer. Ausgerechnet die Atomkraft ist das letzte Alleinstellungsmerkmal der CDU. Mit ihrer bürgerfernen Energiepolitik steht die Bundesregierung für Täuschung und Manipulation, für Arroganz gegenüber Bürgerinteressen und für das Durchpeitschen von Klientelpolitik mit dem Wasserwerfer, so Münchmeyer.

Weitere Informationen:  Greenpeace-Aktivisten an der CDU-Parteizentrale

Okt 27 2010

Solaranlagen-Kosten ein neues Verbraucherportal

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Energieeffizienz | 0 Kommentare

Was kostet eine Solaranlage?

Wer heutzutage von Solaranlagen spricht, kann sowohl Photovoltaik-Anlagen als auch Solarthermie-Anlagen meinen. Mit den einen Anlagen wird Strom aus Solarenergie gewonnen und mit der anderen Wärmeenergie. Generell werden alle Anlagen als Solaranlagen bezeichnet, mit denen die Energie der Sonne in eine andere Energievariante umgewandelt wird. Allen Solaranlagen gleich ist eine Reihe von Vorteilen: Sowohl die Anlage für Solarthermie als auch die für Photovoltaik ist umweltfreundlich. Die eine wie die andere spart Kosten und glänzt durch eine im Verlauf der Jahre stetig gestiegene Wirtschaftlichkeit.  photovoltaik preise, photovoltaik kosten

Werden Solaranlagen gefördert?

Wer sich für die staatliche Förderung beim Bau einer Solaranlage interessiert, wird also zunächst einmal Überblick über die verschiedenen Arten der Förderung gewinnen müssen. Generell lassen sich vergünstigte Kredite von nicht zurückzuzahlenden Zuschüssen unterscheiden. Eine Adresse für vergünstigte Kredite ist beispielsweise die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Schauen Sie sich bei jeder möglichen Solarförderung, die Sie interessiert, genau die Bedingungen an, zu denen die staatliche Förderung gewährt wird. Möglicherweise gehören Sie gar nicht zum Kreis derjenigen, die die von Ihnen ausgesuchte staatliche Förderung für Solaranlagen in Anspruch nehmen können?

Wie entwickeln sich die Preise für Photovoltaik-Module

So berichtete etwa das Informationsportal zur Sonnenenergie SolarServer.de im April 2010 über Großhandelspreise von kristallinen Photovoltaik-Modulen aus Japan und Europa, die im Jahr 2009 um durchschnittlich etwa 35 Prozent gegenüber 2008 gesunken seien. Kristalline Module aus China seien preislich gar um 45 Prozent gesunken.  photovoltaik module preise

Info- und Planungsunterlagen zum Thema: Was kosten Solaranlagen?

Okt 26 2010

Stromvergleich – darauf ist zu achten

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Grünes Internet | 2 Kommentare

Die Kosten für Energie steigen immer weiter. Das ist nicht nur bei Gas und Öl so, auch der Strom wird immer teurer. Neben gestiegenen Erzeugungskosten sind auch die Steuern und Abgaben für regenerative Energien ein Grund für die steigenden Strompreise. Doch leicht lässt sich trotz gestiegener Kosten der ein oder andere Euro sparen. Dafür ist es wichtig, dass man in einem Vergleich überprüft, ob man nicht vielleicht mit einem anderen Tarif oder bei einem anderen Anbieter günstiger ist.

Der erste Schritt sollte bei einem Stromvergleich immer der Griff zur letzten Stromrechnung sein. Der Jahresrechnung ist zu entnehmen, wie hoch der Verbrauch im letzten Jahr gewesen ist. Diesen benötigt man, um sich über Angebote anderer Anbieter informieren zu können. Bevor man dies tut, sollte man allerdings bei seinem aktuellen Anbieter nachfragen, ob es dort eventuell verschiedene Tarife gibt. Gerade örtliche Stromversorger bieten oftmals mehrere Tarife an, stufen ihre Kunden aber nur auf Nachfrage in den für sie günstigsten Tarif ein. Erkundigt man sich nicht, bleibt man im teuren Tarif für die Grundversorgung und zahlt jedes Jahr zu viel für seinen Strom.

Ist die Nachfrage beim jetzigen Versorger nicht zufrieden stellend, sollte man sich Angebote anderer Anbieter einholen. Im Internet finden sich auf vielen Seiten Preisvergleiche, die einem auf den eigenen Verbrauch ausgerechnet die günstigsten Anbieter empfehlen. Bei einem Vergleich ist hier allerdings auf die genauen Vertragsbedingungen zu achten. Ein Großteil der günstigen Anbieter verlangt eine Vorkasse vom Kunden, teils sogar mit Kautionszahlungen. Geachtet werden sollte auch auf die Vertragslaufzeit sowie mögliche Preisgarantien. Wer sich für 12 Monate oder länger bindet, den Preis aber nur für drei oder sechs Monate garantiert bekommt, zahlt am Ende womöglich drauf. Diverse Bonuszahlungen, die Neukunden versprochen werden, sind ebenfalls mit Vorsicht zu genießen. Teils sind diese nämlich an bestimmte Bedingungen geknüpft. Wer beispielsweise vor Ablauf des ersten Jahres wieder wechselt, bekommt unter Umständen den versprochenen Wechselbonus nicht, da dieser erst nach frühestens 12 Monaten Vertragslaufzeit ausgezahlt wird.

Wichtig ist es somit sich umfassend zu informieren und besonders auf die Vertragsbedingungen zu achten. Wer sich unsicher ist, ruft den Anbieter am besten an und lässt sich unverbindlich beraten, ohne allerdings Daten wie eine Bankverbindung gleich am Telefon anzugeben. Man bekommt so nämlich einen guten Eindruck davon, welcher Anbieter dem potenziellen Kunden wirklich unverbindlich berät und wo man dagegen nur möglichst schnell einen Vertrag aufgeschwatzt bekommen soll – und welchen Anbieter man somit besser meidet.

Okt 25 2010

ATOMKRAFT? NEIN DANKE! Aufkleber wird 35

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Atomenergie | 0 Kommentare

Ein Anti-Atomkraft-Symbol aus Dänemark erobert die Welt

Atomkraft Nein Danke Aufkleber wird 35 Jahre alt

Es war keine hochbezahlte Marketingagentur, es waren keine berühmten dänischen Designer, die wochenlang bis tief in die Nacht Entwürfe diskutierten, es war die damals 21-jährige Wirtschaftsstudentin Anne Lund aus Aarhus in Dänemark, die an ihrem Küchentisch das Symbol der Anti-Atomkraftbewegung entwarf.

Freundliche und unmissverständliche Marke der Atomkraftgegner

Die Studentin schaffte eine freundliche und doch unmissverständliche Marke, die klar sagt, wofür  sie steht, „Nein zur Atomkraft“. Anne Lund konnte damals nicht ahnen, dass diese kleine freundliche Sonne, einmal genauso bekannt ist wie das M von MC Donald’s. Die Dänin schaffte bewusst oder unbewusst eine friedliche Marke. Eine lachende Sonne  die sich alt oder jung anstecken können, ohne  die Gegenseite zu provozieren. Atomkraft? Nein Danke!-Button

Umweltenergie statt Atomkraft in Dänemark

In Dänemark hatte die Anti-Atom-Kraftbewegung erfolg, denn 1985 entschied das Parlament, auf die Atomkraft zu verzichten. Der Druck aus der Bevölkerung war zu groß und so musste man in Dänemark nach Alternativen suchen. Windkraft, Wasserkraft und Energieeffizienz spielen seit dem eine große Rolle.    Auch die Solarenergie und die Geothermie spielen in Dänemark eine Rolle, dank dem klaren NEIN zur Atomkraft.

20 Millionen Exemplare des Atomkraft Nein Danke Aufklebers

Das Zeichen wurde am 1.Mai 1975 erstmals im dänischen Aarhus in einer Stückzahl von 200 gedruckt und verkauft. In den letzten 35 Jahren wurden 20 Millionen Exemplare weltweit in über 40 Sprachen verteilt.   Die Markenrechte liegen beim nichtkommerziellen OOA-Fonds. Umweltorganisationen können gegen eine geringe Gebühr das Nutzungsrecht erwerben.

„Tak“ für dein friedliches Symbol, Anne Lund.

Okt 19 2010

Erneuerbare Energien jetzt

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit | 0 Kommentare

Erneuerbare Energie, Alternative Energie, Elektromobilität, Energie Alternative

Alternative Energie für Kommunen und Landkreise

Am 29. und 30. September 2010 trafen sich über 750 Teilnehmer im Kongress Palais Kassel zum zweiten Kongress „100% Erneuerbare-­­­­Energie-Regionen – Umsetzungsstrategien für Kommunen und Landkreise“. ­Nobert Röttgen war Schirmherr der Veranstaltung. Er unterstrich noch einmal, dass es für den Klimaschutz gilt, bis 2050 die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent zu reduzieren. Dafür sei es nötig, die Energieversorgung überwiegend auf Basis Erneuerbarer Energien (EE) umzustellen. Dass dieses Ziel gar nicht so ehrgeizig und weit entfernt ist, hatte bereits der erste Kongress 2009 unterstrichen.

Elektromobilität muss effizienter werden

Dr. Wiebke Zimmer vom Öko-Institut e.V. zeigte mit ihrem Vortrag „Fahrzeugtechnik: Energieeffizienz und Perspektiven der Elektromobilität“ eine weitere Thematik auf und unterstrich den Anteil des Verkehrsektors an der energiebezogenen Treibhausgasemission, der eine stärkere Wachstumsrate aufwies als andere Sektoren. Daraus leitete sie etwa die Notwendigkeit der Erhöhung der Fahrzeugeffizienz, eine auf längere Sicht mögliche Stellung der Elektromobilität im Klimaschutz (wenn technische Hürden genommen sind) und die unmittelbare Notwendigkeit von Verkehrsvermeidung und –verlagerung ab. Über die Theorie hinaus konnte der interessierte Teilnehmer vom Projekt „ZUKUNFT erFAHREN“ (unterstützt vom Bundesministerium Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) bereitgestellte Elektrofahrzeuge besichtigen und Probefahrten unternehmen.

Den gesamten Artikel lesen: GREENMAG

Okt 15 2010

Heizkosten mit einem Kaminofen senken

tmw | Kategorie: Aktuelles, moderne Heizung | 1 Kommentar

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Was ist ein wasserführender Kaminofen?

Wasserführender Kaminofen? Der Name mag im ersten Moment widersprüchlich klingen. Dabei ist diese Technik gerade jetzt sehr in Mode. Immer mehr Menschen lassen sich einen solchen Kaminofen installieren, da er besonders zukunftsweisend und Umweltschonend ist. Und nebenbei lassen sich noch die Heizkosten senken. Aber was genau steckt hinter diesem Namen?

Der wasserführende Kaminofen ist ein geschlossenes System Heizsystem, bei dem kaltes Wasser aus dem Rücklauf der Heizung in den Kaminofen gepumpt wird und sich dabei erwärmt. Entweder fliest es durch die doppelten Seitenwände oder besondere Wassertaschen Aufsätze. Nachdem das Wasser aufgeheizt wurde wird es über das Heizungssystem in die anderen Wohnräume in die Heizkörper gepumpt, wo es dann zu einer Entlastung – beispielsweise einer Zentralheizung – kommt. Bis zu 70% der Energie des Kaminofens können auf diese Weise an die Heizung abgegeben werden, die übrigen 30% an die Luft.

Technisch gesehen ist der wasserführende Kaminofen eine selbstständige Heizung. Besonders positiv ist vor allem, dass die Leitung sowohl von Frischluft als auch von Rauchgas bei dieser Ofenform optimiert ist. Diese Kaminart fällt in die Kategorie Feststoffkessel, allerdings mit dem äußeren Erscheinungsbildes des traditionellen Kamins.

Kaminofen kann auch mit Pellets beheizt werden

Auf dem Markt gibt es mittlerweile auch Varianten die mit Pellets befeuert werden können, wodurch der Ofen automatisch oder halbautomatisch betrieben werden kann. In diesem Fall benötigt man eine Förderschnecke, einen Saugmechanismus (jeweils vollautomatisch) oder aber einen ausreichenden Vorratsspeicher (halbautomatisch, muss regelmäßig aufgefüllt werden). Hierbei stellen sich Pellets als idealer Brennstoff heraus, weil sie energieintensiv sind und sich darüber hinaus leichter in den Kessel tranportieren lassen.

Vor Kaminofenkauf den Bezirksschonsteinfeger befragen

Bevor Sie sich einen wasserführenden Kaminofen einbauen lassen, sollten Sie unbedingt mit dem Bezirksschornsteinfeger Kontakt aufnehmen. Er wird Ihnen erzählen können, ob bei Ihnen zu Hause die Installation einer solchen Ofenanlage möglich ist. Darüber hinaus ist es wirklich wichtig, dass geprüft wird, ob Ihre vorhandene Heizungsanlage eine Anschlussmöglichkeit hat, um den Kaminofen mit dem System zu verbinden.

In der Regel erreichen wasserführende Kaminöfen eine kW-Leistungsspanne zwischen 8kW und 10kW. Das hängt wiederum davon ab, für welches Model Sie sich entscheiden. Die Auswahl auf dem Markt ist bereits sehr groß, Tendenz steigend.

Moderner Kaminofen

Der große Vorteil eines solchen Ofens ist in jedem Fall, dass damit auch andere Räume beheizt werden können. Andere Kamine beheizen lediglich den Raum, in dem der Ofen auch wirklich aufgebaut ist. Des Weiteren ist die Verwendung von Holz als Brennstoff sehr ökologisch, da die CO2 Bilanz ausgeglichen ist; deshalb sind die Emissionswerte bei einem wasserführenden Kaminofen meistens auch deutlich niedriger als die gesetzlich festgesetzten Grenzwerte. Sofern nur zugelassenes Holz verfeuert wird, halten sich die übrigen Schadstoffe auch in Grenzen.

Okt 14 2010

Heizsystem mit besonders hohem Wirkungsgrad

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, moderne Heizung | 2 Kommentare

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Moderne Heiztechnik ist der Schlüssel

Moderne Heizungen braucht das Land – darin sind sich Regierung, Umweltverbände und auch die meisten Hauseigentümer einig. Das hochgesteckte Ziel: eine ausgeglichene Energiebilanz bei Neu- und Bestandsbauten bis zum Jahr 2020. Doch zwei Fragen bleiben dabei offen: Wird es auch künftig noch staatliche Fördermittel für den Neu- und Umbau von Heizanlagen geben? Und: Mit welchem Anlagentyp lohnt sich die Investition wirklich?

Neu ist der SolarEis-Speicher

Zumindest auf die zweite Frage haben Wissenschaftler nun eine Antwort gefunden. Im Wirrwarr der zahlreichen Angebote umweltschonender Heizsysteme wie Pelletkessel, herkömmlicher Wärmepumpen oder sogenannter Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen kristallisiert sich eine besonders innovative Technologie als möglicher Favorit heraus: der SolarEis-Speicher.

Speicher für regenerativen Energiequellen

Dabei handelt es sich um einen unterirdischen Wassertank, der Energie gleich aus mehreren regenerativen Energiequellen speichert: aus Sonnenkraft, Lufttemperatur und Erdwärme. Gewonnen werden diese Energien durch einen auf dem Dach montierten Luft-/Sonnenkollektor und über die Erdwärme in unmittelbarer Umgebung des – meist unter der Garage versenkten – Eisspeichertanks. Schließlich wird die auch über längere Zeit speicherfähige Energie durch einen Wärmetauscher in einer Art „umgekehrter Kühlschrankfunktion“ in Heizwärme verwandelt und über eine Wärmepumpe an das Gebäude abgegeben.

Wärmepumpe hat nur geringen Bedarf an Energie

Die Wärmepumpe selbst wird – bei äußerst geringem Bedarf an Betriebsenergie – mit Gas (zum Beispiel Biogas) betrieben. Um die übrigen natürlichen Energiequellen Sonne, Luft und Erdwärme besonders effizient nutzen zu können, greift das SolarEis-System auf den physikalischen Effekt der sogenannten Kristallisationswärme zurück, der beim Gefrieren von Wasser auftritt: Bei diesem Prozess wird eben soviel Energie frei wie sie auch dann entsteht, wenn man 80 Grad heißem Wasser die Wärme bis auf Null Grad entzieht. Auf diese Weise können die Heizkosten für Einfamilienhäuser auf circa 30 Euro pro Monat gesenkt werden. Im Sommer fungiert der SolarEis-Speicher zusätzlich als nahezu kostenneutrale „Klimaanlage“. Damit gelang dem Erfinder Alexander von Rohr ein Durchbruch auf dem Gebiet der Heiz- und Klimatechnik. Mit seiner Firma isocal HeizKühlsysteme GmbH aus Friedrichshafen kann sich einmal mehr ein deutsches Unternehmen in der Welt als Technologieführer in Sachen nachhaltiges Bauen und energieeffiziente Gebäudetechnik präsentieren.

Eisspeicherheizung wird im ARD-Ratgeber „Bauen und Wohnen“ vorgestellt

Auch für Dr. Sylvia Schädlich vom Institut für Energie-, Kälte- und Klimatechnik (InEKK) in Gladbeck gehört die Eisspeicher-Heizung zu den wichtigsten Entwicklungen auf dem Gebiet der CO2-neutralen Gebäudetechnik: „Bei normalen Solaranlagen wird Wärme mit hoher Temperatur genutzt … aber die Solaranlage liefert auch noch Wärme, wenn die Temperatur zu niedrig ist für eine direkte Nutzung im Heizsystem. Der Vorteil der Eisheizung liegt einfach darin, dass man diese geringe Wärme durch einen Eisspeicher in Verbindung mit einer Wärmepumpe auch noch ausnutzen kann,“ so Institutsleiterin Sylvia Schädlich im ARD-Ratgeber „Bauen und Wohnen“.

DBU macht gerade Praxistest

Im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) untersucht das InEKK derzeit die Wirkungsweise und Effizienz des Eisspeicher- Systems in der Praxis. Als Untersuchungsobjekt für die auf 30 Monate angelegte Feldstudie dient den Wissenschaftlern dabei ein 4-Sterne-Hotel am Bodensee: Der Heiz- und Kühlbedarf der 55 Zimmer, drei Konferenzräume, einer Bar, zwei Restaurants, zwei Küchen und eines Wellnessbereichs mit Swimmingpool wird vollständig durch einen SolarEis-Speicher der Firma isocal abgedeckt – insgesamt 500 Kilowatt.In einer ersten Zwischenbilanz stellte das Team um Dr. Sylvia Schädlich dabei eine erstaunliche Energieeffizienz des SolarEis-Speichersystems fest: „Durch die Kombination aus Gas-Absorptionswärmepumpe und saisonalem Eisspeicher kann aufgrund der gleichzeitigen Nutzung von Wärme und Kälte eine Gesamteffizienz von über 200 Prozent, bezogen auf die eingesetzte Primärenergie, erreicht werden,“ so das InEKK in einer Stellungnahme.

Bessere Jahresarbeitszahl

Ein weiteres unabhängiges Institut bescheinigte dem SolarEis-Speicher unterdessen ebenfalls einen besonders hohen Wirkungsgrad: Demnach liegt die am kompletten System ermittelte Jahresarbeitszahl – vor allem dank der angeschlossenen Solaranlage – mit einem Wert von 5,46 deutlich über dem Wirkungsgrad einer herkömmlichen Erdsonden-Wärmepumpe. Errechnet wurde dieser bislang unerreichte Wert auf Basis der Richtlinie 4650 des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). Damit stößt der SolarEis-Speicher nun auch die bisherige Nummer eins in Sachen energieeffizientes Heizen vom Thron – und kann zugleich mit weiteren Vorteilen aufwarten: „Von einem unterirdischen Wasserspeicher gehen keine Gefahren für das Grundwasser aus, ein Genehmigungsverfahren wie bei Erdbohrungen entfällt,“ so isocal-Geschäftsführer Alexander von Rohr.

Öffentliche Einrichtungen interessiert

Kein Wunder, dass nicht nur zahlreiche Unternehmen auf den SolarEis-Speicher setzen, sondern auch öffentliche Einrichtungen wie etwa das „Kompetenzzentrum für Erdgasgewinnung“ der Handwerkskammer Hamburg oder das in einem Wasserschutzgebiet gelegene neue Stuttgarter Stadtarchiv. Neben solchen Großprojekten kommt der SolarEis-Speicher jedoch hauptsächlich in Eigenheimen zum Einsatz.

Weitere Infos: isocal.de

 

 

Okt 13 2010

Energiesparhäuser: Finanzierung und Förderung

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, Bauen | 0 Kommentare

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Öko-Bilanz im Auge haben

Bauherren oder Immobilienkäufer, die von Anfang an auch die ökologische Bilanz im Auge haben, können nicht nur später Geld sparen, sondern schon bei der Finanzierung. Die Zahl der Bauherren, die ein energie- und umweltbewusstes Baukonzept wählen, steigt ständig. Dabei werden besonders Bauvorhaben gefördert, bei denen Klimaschutz und Energiesparen beachtet werden und als wesentliche Aspekte in die Planung einfließen.

Energiesparhäuser lohnen sich

Bei einem Neubau lohnt sich daher die Entscheidung für ein Energiesparhaus. Hier gibt es vielfältige und zielgerichtete Förderprogramme. Unter einem Energiesparhaus versteht man ein Wohngebäude, das im Vergleich zu einem Durchschnittsgebäude deutlich weniger Energie für Warmwasserversorgung und Heizung benötigt. Entsprechend energieeffiziente Bauprojekte werden von der Bundesregierung nicht nur gefördert, sondern auch durch die im Jahr 2002 in Kraft getretene Energiesparverordnung vorgeschrieben. Diese legt Mindeststandards fest. Darüber hinausgehende Bauprojekte werden natürlich auch unterstützt.

Baukonzepte für Energiesparhäuser

Bekannte Baukonzepte für Energiesparhäuser sind das Niedrigenergie-, das Passiv-, das Drei-Liter- und das Nullenergiehaus. Bestimmte Messwertergebnisse und Leistungsanforderungen bezüglich Transmissionswärme, Energieeffizienz sowie Lüftung und Kühlung sind mit diesen Konzepten verbunden. Im Hinblick auf die Finanzierung und die möglichen Förderungen für ein Energiesparhaus ist es sinnvoll, sich ausführlich zu informieren und beraten zu lassen, welche Finanzprodukte und Förderprogramme infrage kommen.

Bausparvertrag ist günstig

Ein Bausparvertrag ist meist günstig bei der Finanzierung über eine Bank, denn hier werden in der Regel spezielle Kreditmöglichkeiten angeboten. Bei der Finanzierung über einen Baukredit oder ein Hypothekendarlehen sollte vorher die Höhe des Zinssatzes beobachtet werden und auch sinnvolle Bedingungen hinsichtlich der Zinsbindung ausgehandelt werden. Bei diesen Finanzierungsformen wird außerdem ein Grundbucheintrag vorgenommen.

Bauherren sollten auch die passende Bank auswählen, die entsprechende Finanzierungs- und Förderprogramme anbietet.

KfW kompetenter Partner

Die staatliche KfW Privatkundenbank erweist sich hier oft als interessanter und kompetenter Partner. Die Förderprogramme wurden 2009 noch ausgeweitet und es stehen zahlreiche Angebote zur Finanzierung energiesparender Bauvorhaben und Nutzung von alternativen und erneuerbaren Energieformen zur Verfügung. Die Förderungen können sowohl Privatpersonen als auch zukünftige Vermieter beanspruchen.

Für den Neubau eines Energiesparhauses bietet das Förderprogramm 153 der KfW-Bank interessante Konditionen. Unter bestimmten Voraussetzungen können bis zu 100 Prozent der Baukosten oder maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit gedeckt werden. Der Förderkredit beinhaltet außerdem bis zu zehn Prozent Tilgungszuschuss zur Kreditsumme in Abhängigkeit vom erreichten Effizienzhaus-Standard, einen effektiven Jahreszins von 2,88 Prozent bei zehnjähriger Zinsbindungsfrist sowie kostenfreie Sondertilgungen.

Förderprogramme werden auch für die energieeffiziente Sanierung von Immobilien bereitgestellt.

Das richtige Energiesparhaus finden: Hausbau-Konfigurator

Okt 12 2010

Luft-Wärmepumpen nutzen die Umweltenergie

123-energiesparen | Kategorie: Aktuelles, moderne Heizung | 1 Kommentar

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Luft-Wärmepumpen können Ein- und Mehrfamilienhäuser beheizen

Eine Wärmepumpe steigert die Temperaturen natürlich vorhandener Wärmequellen, um sie auf ein Niveau zu bringen, mit dem sich Häuser beheizen lassen. Die Luft-Wärmepumpe ist eine Variante der Wärmepumpen. Mit modernen Luft-Wärmepumpen können kostengünstig Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser beheizt werden. Bei Mehrfamilienhäuser benötigt man eine Grosswärmepumpe.

Zwei Varianten der Wärmepumpe

Unterschieden werden bei der Luft-Wärmepumpe zwei Systeme: die Luft-Luft-Wärmepumpe und die Luft-Wasser-Wärmepumpe. Der Begriff Luft-Wärmepumpe bedeutet grundsätzlich, dass der Luft Wärme entzogen wird, um sie zum Heizen eines Hauses zu nutzen.

Genutzt wird die Umweltenergie

Mit den Begriffen Luft-Luft-Wärmepumpe und Luft-Wasser-Wärmepumpe wird jeweils eine Luft-Wärmepumpe bezeichnet, die ein unterschiedliches Trägermedium für die Wärmeenergie aus der Luft nutzt: Wasser im einen Fall, wiederum Luft im anderen. Beiden Varianten der Luft-Wärmepumpe haben gemeinsam, dass sie häufig zu Einsparungen bei den Kosten für die Wärmeenergieversorgung eines Hauses beitragen.

Luft-Wärmepumpen senken die Heizkosten

Darüber hinaus handelt es sich bei der Luft-Wärmepumpe um ein sehr umweltfreundliches Verfahren und mit dem günstigen Wärmepumpenstrom lassen sich Kosten einsparen. Leider besteht der Wärmepumpenstrom zu einem erhelblichen Teil aus fossilen Brennstoffen und Atomenergie. Würde eine Wärmepumpe mit Ökostrom betrieben werden, hätte man die umweltfreundlichste Heizung neben der Solar-Heizung. Leider ist der grüne Strom im Moment noch zu teuer.

Die richtige Luft-Wärmepumpe finden: Wärmepumpen-Konfigurator

 

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