Feb 19 2009

Niedrige Zinsen und aktuelle Energiespartechnik

9876543212 | Kategorie: Aktuelles | 0 Kommentare

Neubau wird immer attraktiver

Jede Krise bietet auch Chancen: Während die internationalen Finanzmärkte sich nach den Erschütterungen der letzten Monate noch nicht erholt haben und von vielen Experten eine mehrmonatige Wirtschaftskrise erwartet wird, können Bauwillige jetzt von den Gegenmaßnahmen der Notenbanken profitieren. Die Zinsen für Immobilienkredite sind zurzeit besonders niedrig.

Das Münchener Ifo-Institut sieht eine Rezession für die globale Wirtschaft voraus, die mehrere Monate dauern wird. Im vierten Quartal 2008 ist das Weltwirtschaftsklima auf den tiefsten Stand seit mehr als 20 Jahren gesunken.

Diese schlechte Stimmung kann man nutzen, um sich für Jahre sehr günstige Zinsen zu sichern. Dabei schwanken die Angebote von Tag zu Tag. Besonders die Zinsen für lange Laufzeiten sind heute auf einem besonders günstigen Niveau. Deshalb ist es wichtig, den Markt genau zu beobachten und sich bei günstigen Angeboten langfristig den niedrigen Zinssatz zu sichern. So kann man bei 60% Beleihung aktuell für 4,5 bis 4,6 Prozent seine Zinsen über 15 Jahre festschreiben. Für 20 Jahre liegen die Zinsen bei 4,7%.

Die richtige Strategie ist heute, die Zinsen möglichst für die gesamte Laufzeit des Immobiliendarlehens festzuschreiben und die eingesparten Zinsen in die Tilgung zu investieren. Damit ist man vor Überraschungen durch steigende Zinsen sicher und kann heute bereits errechnen, was der Hausbau insgesamt kostet. Durch den höheren Tilgungsanteil ist die Laufzeit der Baufinanzierung kürzer und man kommt schneller zum abbezahlten Haus.

Das gesetzliche Sonderkündigungsrecht ermöglicht den Bauherren nach zehn Jahren, dann eventuell noch niedrigere Zinsen durch Umfinanzierung zu nutzen. Man geht damit durch die lange Zinsbindung kein Risiko ein, sondern sichert sich günstige Zinsen bis zum Ende der Laufzeit.

Ein weiterer Aspekt ist die Energiespartechnologie, die bei neuen Häusern zum Einsatz kommt. Neben der Nutzung von Fördermitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) spart man durch den deutlich reduzierten Energieaufwand des Hauses jeden Monat Nebenkosten, die in der Jahressumme etwas über einer monatlich zu zahlenden Hausrate liegen. Das Hausbau-unternehmen OKAL geht sogar noch einen Schritt weiter und baut alle Häuser ohne Aufpreis als KfW 40 Häuser. Diese Häuser verfügen über

• Lüftungsheizung mit Trinkwasserwärmepumpe
• ThermOKALPLus-Energiesparwand
• Verbesserte Fenster durch Isolierverglasung
• Verbesserter Fußboden- und Dachaufbau

Mit dieser Haustechnik ausgestattet, unterschreiten neu gebaute OKAL-Häuser die Anforderungen der im Oktober 2007 verschärften Energieeinsparverordnung (EnEV) um bis zu 70 Prozent und erfüllt darüber hinaus die Vorgaben aus dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), das seit dem 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist.

OKAL Geschäftsführer Thomas Sapper sieht in der aktuellen Zins-Situation in Verbindung mit den Energiespar-Optionen eine attraktive Chance für Bauherren: „Der langjährige Zinsvergleich zeigt, dass wir mit deutlich unter 5 Prozent Bauzinsen deutlich unter dem Durchschnitt von etwa 7% liegen. Gleichzeitig bieten unsere Häuser durch modernste Energiespartechnik deutlich günstigere Unterhaltskosten. Diese Kombination von Vorteilen sollten sich Bauherren jetzt sichern.“

Das Hausbauunternehmen OKAL wurde vor 80 Jahren gegründet und blickt als einziger Fertighausanbieter in Deutschland auf einen Erfahrungsschatz aus über 85.000 gebauten Häusern zurück. Heute ist der Hauptsitz von OKAL in Simmern im Hunsrück. Das Unternehmen verfügt über ein flächendeckendes Netz von bundesweit über 45 Musterhaus-Zentren und Beratungsbüros.мебели стара загора

Aktuelle Hausbaukataloge finden Sie unter deutscherbau.de oder  Hausbaukataloge.de

Feb 18 2009

Mehr Durchblick bei Wärmepumpen

9876543212 | Kategorie: Aktuelles | 0 Kommentare

Auf der Chillventa im Oktober 2008 in Nürnberg stellte die Initiative EnergieEffizienz Wärmepumpe ein Label zum Energieverbrauch und der Umweltfreundlichkeit von Wärmepumpen vor.

Ziel dieses Labels ist, bei der Energieeffizienz einer Wärmepumpe für mehr Transparenz zu sorgen. Es lässt den Verbraucher schon im Vorfeld erkennen, welche Güte die Wärmepumpe hinsichtlich des Energieverbrauchs besitzt. Genau wie bei den Label der Europäischen Kommission für Haushaltsgeräte werden erstmals Wärmepumpen nach Klassen A für sehr effizient bis F für weniger effizient bewertet.
Unter dem Namen „Initiative EnergieEffizienz Wärmepumpe“ haben sich führende Hersteller und Institutionen zusammen ge-schlossen. Das gemeinsame Label baut auf dem Prüfreglement zum Internationalen Gütesiegel für Wärmepumpen DACH auf und erweitert diese Anforderungen um Kriterien, die für die Klassifizierung auf Basis des Energieverbrauchs notwendig sind.

Bisher gibt es keine vollziehbaren Ansätze auf nationaler oder europäischer Ebene zu Leitlinien und Normen zur Energieetikettierung von Wärmepumpen. Diese Initiative schafft Regularien zur Festlegung und Durchführung eines Energieeffizienzlabels für Wärmepumpen. Der letztlich alleinige Maßstab für die Güte einer Wärmepumpe müssen die durch ihren Betrieb entstehenden CO2-Emissionen sein. Diese sind systemunabhängig und dienen gleichzeitig zum Vergleich mit anderen Heizsystemen.

Die Bewertung der Wärmepumpen anhand von Jahresarbeitszahlen, wie sie etwa zur Förderung verlangt wird, ist an sich ungeeignet. Die Jahresarbeitszahl ist das Verhältnis von erzeugter Heizwärme zum eingesetzten Strom über den Zeitraum eines Jahre. Sie ist aber nicht reproduzierbar, da sie von äußeren Einflüssen wie dem Gebäude, den Heizflächen, dem Nutzerverhalten oder auch dem Wetter abhängig ist. Ein höherer COP (Coefficient of Performance) führt dagegen automatisch auch zu einer höheren Jahresarbeitszahl und ist verifizierbar. Der COP (= Leistungszahl) ist das Verhältnis von abgegebener Wärmemenge zu dem dafür benötigten Strom zu genormten Prüfpunkten, z.B. A2/W35 für Luft (Air) = +2°C und Heizungswasser (Water) zu +35°C bei Luft-Wasser-Wärmepumpen.

Zur Erlangung des Labels wird eine vollständige technische Prüfung nach dem DACH-Wärmepumpen-Prüfreglement verlangt. Diese Prüfung muss bei einer autorisierten Prüfinstitution durchgeführt worden sein. Nur damit ist gewährleistet, dass tatsächlich und richtig gemessen wurde und die Angaben zum COP nachvollziehbar sind.

Die Effizienz wird anhand der EnergieEffizienzGröße (EEG) ermittelt, die aus den COP der jeweiligen Geräte bestimmt und um den energetischen Aufwand zur Wärmequellenerschliessung erweitert wird. Zur Bestimmung der Effizienzklasse dient die CO2-Emission in g CO2 pro kWh Heizwärme bezogen auf die durchschnittliche Emission der europäischen Stromerzeugung, derzeit ca. 480 g/kWh Strom.
Das Label gilt für Elektro-Wärmepumpen mit den Wärmequellen Erdreich, Wasser und Luft. Auf der Website der Initiative www.top-waermepumpe.de befindet sich ein Labelrechner, der es gestattet mit der Eingabe der vermessenen COP leicht die jeweilige Effizienzklasse des Gerätes zu ermitteln.

Weitere Informationen unter www.top-waermepumpe.de

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