Mai 11 2013

Private Erneuerbare-Energie-Anlagen liefern 33.000 Megawatt

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Marktführer der Energiewende brauchen Mitsprache bei anstehenden Weichenstellungen in der Energiepolitik

Die Energiebürger bleiben der unangefochtene Marktführer der Energiewende. Einer aktuellen Studie des Instituts trend research zufolge besitzen Privatleute und Landwirte fast die Hälfte der in Deutschland installierten Erneuerbare-Energie-Anlagen. Zusammen haben sie knapp 33.000 Megawatt Leistung installiert – das sind 46 Prozent der insgesamt in Deutschland verfügbaren Erneuerbare-Energie-Anlagen. Die großen vier Energiekonzerne RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW zusammen kommen dagegen auf einen Marktanteil von gerade einmal fünf Prozent.

Energiebürger sind somit systemrelevante Akteure

„Erneuerbare Energien in Bürgerhand tragen zu einem wesentlichen Teil zur Versorgungssicherheit bei – an sonnigen und windreichen Tagen werden über diese Anlagen bereits bis zu 25 Prozent des Verbrauchs abgedeckt. Die Energiebürger sind somit systemrelevante Akteure geworden“, berichtet Thorben Becker, Leiter Energiepolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). „Diese Entwicklung freut uns, weil sie für gelebtes bürgerschaftliches Engagement, für lokalen Klimaschutz und Generationsgerechtigkeit steht. Gleichzeitig erleben wir momentan einen handfesten energiepolitischen Skandal. Denn in den Hinterzimmern der Berliner Politik wird über die Zukunft des deutschen Energiemarktes verhandelt. Die Lobbyisten der großen Konzerne gehen dort ein und aus. Nur eine Gruppe bleibt außen vor: die Energiebürger“, so Becker weiter.

Politischen Einfluss sichern

Wenn ausgerechnet der Marktführer der Energiewende ohne Mitsprache bei der Neugestaltung des Energiemarktes bleibt, könnte dies für Hunderttausende engagierte Energiebürger unangenehme Folgen haben. So haben sich beispielsweise bis Anfang 2013 über 650 Energiegenossenschaften gegründet, in denen über 100.000 Menschen organisiert sind. „Wir befürchten, dass ihre Interessen im Wettbewerb um politischen Einfluss untergehen“, sagt Dietmar von Blittersdorff vom Netzwerk „Energiewende Jetzt“ – eine Organisation, die sich als Förderer von Energiegenossenschaften versteht.

Bürgerenergie bekommt politische Stimme und Gesicht

Um den Energiebürgern das ihnen zustehende öffentliche Gewicht zu geben, haben der BUND, Energiewende Jetzt und vier weitere Organisationen eine Kampagne initiiert. Unter dem Motto „Die Wende – Energie in Bürgerhand“ soll den Energiebürgern im Jahr der Bundestagswahl eine starke Stimme gegeben werden. „Die ersten Reaktionen zeigen, dass wir einen Nerv treffen: Bereits über 10.000 Menschen haben die Energiewende-Charta bisher unterzeichnet. Sie setzen sich damit für die Fortführung der Energiewende in Bürgerhand ein“, berichtet Fabian Zuber, Koordinator der Kampagne. „Doch unser Ansatz geht weiter. Wir wollen, dass möglichst viele Bürger in Aktionen vor Ort Flagge für „ihre“ Energiewende zeigen. Wir werden diese lokalen Aktionen dann zentral zusammenführen und den Energiebürgern in Berlin Stimme und Gesicht verleihen. So werden wir die Politik und die Öffentlichkeit nachdrücklich daran erinnern, dass die Energiebürger als Marktführer der Energiewende erste Priorität verdienen“, verspricht Zuber.

Die Initiative

Die Kampagne „Die Wende – Energie in Bürgerhand“ setzt sich dafür ein, den Energiebürgerinnen und -bürgern im Jahr der Bundestagswahl eine politische Stimme zu verleihen. Die Kampagne wurde gemeinsam vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der GLS Bank Stiftung, dem Netzwerk „Energiewende Jetzt“, der Bürgerenergie Berlin eG, der 100 prozent erneuerbar stiftung sowie der Haleakala-Stiftung initiiert und wird von diesen Organisationen gesteuert und mit inzwischen über 40 Partnern umgesetzt.

Mai 01 2013

Älteste Ochsner Wärmepumpe steht in Haag

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34 Jahre ohne Störung im Einsatz

Aus Anlass des 140-jährigen Firmenjubiläums 2012 suchte die Ochsner Wärmepumpen GmbH die älteste noch in Betrieb befindliche Brauchwasser-Wärmepumpe Österreichs. Sie stand bei Johann Huber in Haag und bekommt jetzt einen Ehrenplatz im Museum von Ochsner. Denn der Besitzer freut sich über ein topaktuelles Modell zur Warmwasserbereitung, die Ochsner Wärmepumpe Europa 323 DK, die der Hersteller für die älteste Wärmepumpe als Preis ausgelobt hat.

Seit 1979 ohne Kundendienst

Mit der Anschaffung einer Brauchwasser-Wärmepumpe vom Typ OLWP 280 gehörte Johann Huber 1979 zu den Pionieren in der Nutzung der Wärmepumpentechnik. Denn obwohl das Prinzip des thermodynamischen Prozesses zur Wärme- oder Kältegewinnung seit dem 19. Jahrhundert bekannt war, gewann sie erst seit der Ölkrise der 70er Jahre an Bedeutung für die Warmwasserbereitung und Heizung. „Auf die Wärmepumpe aufmerksam wurde ich damals über einen Schwager, der bei Ochsner arbeitete“, berichtet Huber. Bereut hat er die Anschaffung nie, denn das Gerät versah seinen Dienst 34 Jahre lang ohne Ausfälle – und ohne einen einzigen Kundendienst. „Einmal musste ein Ventilator getauscht werden, an dem Schaden war aber ein Blitzschlag schuld“, so Huber.

Vergleich des alten Geräts illustriert Fortschritt der Wärmepumpentechnik

„Der Vergleich des Modells von 1979 und der neuen Ochsner Europa 323 DK illustriert die Fortschritte, die wir in der Wärmepumpentechnik seit den Pioniertagen des letzten Jahrhunderts gemacht haben“, erläutert Karl Ochsner jun., Geschäftsführer von Ochsner. Lag das Verhältnis von zugeführtem Strom zu Umweltwärme 1979 bei einem Drittel zu zwei Drittel, benötigen aktuelle Pumpen nur mehr rund ein Viertel Strom und gewinnen gut drei Viertel der Energie aus der Luft. Die Europa 323 DK, die Johann Huber als Gewinner der Ochsner Wärmepumpensuche als Preis erhält, schneidet sogar noch besser ab. Er ist gespannt, wie sich die Technik seiner neuen Brauchwasserwärmepumpe auf die Stromrechnung auswirken wird.

Apr 29 2013

Wie hoch ist der Bio-Anteil unserer Stromkonzerne?

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Die Umwelt nicht mit unnötigen Emissionen der Stromerzeugung zu belasten, ist in der heutigen Zeit wichtiger als jemals zuvor. Das ist jedem Menschen klar. Vor allen Dingen, wenn man an die Zukunft der Kinder und Enkel denkt, sind diese Überlegungen auch wichtig, denn auch unsere Nachkommen sollen noch unbeschwert und gesund auf unserem Planeten leben können.
Andererseits sind die Strompreise etwas, das vielen Menschen immer mehr Kopfzerbrechen macht, denn die Einkommen in den meisten deutschen Haushalten steigen kaum, die Ausgaben aber ja und es bleibt immer weniger Geld übrig im Portemonnaie.

Bio-Strom, wie sieht heute eigentlich die Realität aus

Eine Statistik sagt aus, dass im Bundesdurchschnitt der Anteil an fossilen und sonstigen Energieträgern momentan 57,80 % beträgt, 24,90 % des verbrauchten Stroms kommen noch aus der Kernenergie und lediglich 17,30 % des Stroms stammen aus erneuerbaren Energiequellen, sind also das, was man unter Bio-Strom versteht. Das ist nicht viel, wenn man den Bundesdurchschnitt betrachtet. Beim Wechsel, zum Beispiel zu reinem Öko-Strom-Mix, zahlen diese Anbieter oft eine Prämie. So können Kunden bei einem Wechsel 30€ Gutschrift für Yello Strom erhalten.

Bio-Strom der einzelnen Stromkonzerne

Es gibt Stromkonzerne, die ausschließlich Bio-Strom anbieten. Viele Stromkonzerne allerdings bieten einen Mix an. Die meisten dieser Stromkonzerne möglichen außerdem, sich bei Abschluss des Vertrages mit dem Stromanbieter auszusuchen, welche Form von Strom denn geliefert werden soll.

Es ist bei vielen dieser Stromkonzerne auch möglich, sich für eine Variante zu entscheiden, die bei 100 % Strom aus erneuerbaren Energiequellen, also 100 % sogenanntem Bio-Strom besteht. Dass diese Wahl nicht immer die Variante ist, die am kostengünstigsten zu bekommen ist, liegt auf der Hand. Es mag Haushalte geben, wo die Überlegung, sich für reinen Bio-Strom zu entscheiden, aus finanziellen Gründen nicht gegeben ist. Wer es sich allerdings leisten kann, tut der Umwelt einen Gefallen, zu einem Stromanbieter zu wechseln, der einen Öko-Strommix aus reinen erneuerbaren Energien anbietet.

Apr 10 2013

Villa mit Luftwärmepumpe im Berliner Norden

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Hausbesichtigung in 16341 Panketal

Der Speckgürtel im Berliner Norden zählt zu den beliebtesten Regionen für Bauwillige. In Panketal, idyllisch zwischen Pankow und Buch gelegen, errichtet Roth-Massivhaus aktuell eine moderne Stadtvilla, die am kommenden Wochenende besichtigt werden kann.

Niedriger Energieverbrauch vom Familienunternehmen Roth

Die Bauherren hatten nach einer Villa mit viel Platz für die ganze Familie, zeitloser Architektur und niedrigem Energieverbrauch gesucht. Weil das Familienunternehmen Roth mit der Stadtvilla „Lugana“ einen passenden Entwurf mit zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten bietet, fiel die Wahl des Baupartners nicht schwer. Ausschlaggebend waren die gute persönliche Betreuung durch einen versierten Verkaufsberater und die Möglichkeit, Änderungen am Grundriss kostenfrei ausführen zu lassen.

Viel Platz auf 150 m²

Auf zwei Vollgeschossen stehen den Bewohnern gut 150 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Zentrum des Familienlebens ist das Erdgeschoss mit seinem großen Wohnbereich, der fast die Hälfte der Etage einnimmt. Dank Erker, Kamin und zahlreichen bodentief verglasten Fenstern wird er zum Treffpunkt für Familie, Freunde und Gäste.

In der oberen Etage sind zwei nahezu gleich große Kinderzimmer, der elterliche Schlafbereich und das große Familienbad angeordnet. Praktisches Detail für die Dinge des täglichen Bedarfs ist eine kleine Abstellkammer.

Luft-Wärmepumpe im KfW E 70-Haus

Um die Betriebskosten langfristig niedrig zu halten, haben sich die Bauherren für eine moderne Luft-/Wasserwärmepumpe entschieden. Mit ihr erreicht das Haus den begehrten Effizienzhausstandard KfW E 70. Damit profitieren die Bauherren auch von einer willkommenden Finanzspritze der staatlichen Förderbank.

Tag der offenen Tür nur am 13. und 14.04.2013

Das Haus kann am Wochenende in der Wiener Straße in 16341 Panketal besichtigt werden. Geöffnet ist am Samstag und Sonntag jeweils zwischen 13.00 und 16.00 Uhr. Die Anfahrt ist beschildert.

Apr 05 2013

Wie kann man Strom sparen?

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Strom | 0 Kommentare

Stromverbrauch senken

Mit dem Bewusstsein steigender Energiepreise und dem Hintergrund, mit Rücksicht auf die Natur soweit wie möglich auf die „Verschwendung“ von Energie zu verzichten, lassen sich zahlreiche Tricks und Tipps finden, um den privaten Stromverbrauch deutlich zu senken. Doch irgendwann sind alle klugen Ideen ausgeschöpft und die Einsparungsmöglichkeiten scheinen begrenzt. Allerdings ergeben sich über die üblichen Ideen hinaus noch andere Wege, um den eigenen Energieverbrauch zu reduzieren.

Stromspartipps vom Profi

Experten im Umgang mit Stromfressern werden nicht müde, von der Nutzung des Stand by-Modus abzuraten. Problematisch kann dies werden, wenn elektrische Geräte gar keine Möglichkeit besitzen, sich komplett ausschalten zu lassen. Wer sich technisch versiert fühlt, kann diese Geräte durch simple Zusatzschalter entsprechend umrüsten. Doch leichter und absolut sicher, auch in Bezug auf Garantie und Gewährleistung der Hersteller, ist die Nutzung von Steckdosenleisten, die durch einen Schalter ausgeschaltet werden können. Wer mag, kann sie auch bei Bedarf vom Stromnetz trennen.

Durchschnittlichen Stromverbrauch senken

Stromsparprofis unterstützen die regelmäßige Neuanschaffung alter und defekter Elektrogeräte. Denn jede neue Gerätegenration überzeugt durch deutlich geringeren Energiebedarf gegenüber den jeweiligen Vorgängern. Insbesondere in der Küche finden sich Energiefresser, denn für die Schaffung von Wärme und Kälte wird ausgesprochen viel Strom benötigt. Manch ein Haushalt geht sogar so weit, dass während der Wintermonate auf die Nutzung des Kühlschranks verzichtet wird, um entsprechende Lebensmittel im Freien zu kühlen. Auch bei der Raumbeleuchtung kann nicht nur mithilfe von Energiesparlampen gearbeitet werden. Die clevere Platzierung von Spiegeln ermöglicht eine optimale Ausnutzung vorhandener Lichtquellen.

Strom sparen durch richtiges Verhalten

Doch alle technischen Finessen sind sinnlos, wenn das eigene Verhalten zur Energieverschwendung führt. Oftmals steht einem Umdenken und -handeln der Gedanke des Komfortverlustes gegenüber. Aber langfristig gesehen ist dieser absolut zu vernachlässigen, denn das Ergebnis ist schlussendlich identisch. Somit wäre es möglich, anhand stromfreier Alternativen mit beinahe der Hälfte des aktuellen Strombedarfs auszukommen. Das würde nicht nur Geld sparen, sondern auch der Umwelt zugutekommen.

Mrz 26 2013

Energieeffiziente Häuser zum Kauf im Internet finden

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Das Internet ist schon längst zum größten Marktplatz der Welt mutiert und bietet absolut alles Vorstellbare und auch Unvorstellbare an. Einer der ersten großen Märkte waren neben Fahrzeugen die Immobilien. Inzwischen können im Internet Immobilien aus aller Welt betrachtet werden. Aber selbst die beste Präsentation im Netz ersetzt nicht die reale Besichtigung. Das gilt im Besonderen für energieeffiziente Häuser, die einige Besonderheiten aufweisen.

Was ist ein energieeffizientes Haus?

Unter dem Begriff energieeffizientes Haus ist ein Gebäude gemeint, dessen Heiz- und Stromverbrauch aufgrund von Bauweise und technischer Einrichtung möglichst gering ist. Natürlich immer im Verhältnis zur Wohnfläche. Dabei ist der Begriff energieeffizient keine klare Aussage. Diese macht aber der Energieausweis des Hauses und der ist seit diesem Jahr, 2013, als Pflichtauskunft vom Verkäufer der Immobilie unaufgefordert vorzuzeigen. Diese Zeigepflicht erstreckt sich zudem auf Inserate und Anzeigen. Sodass der potenzielle Käufer bereits im Inserat erkennen kann, ob hier nicht etwa eine Heizkostenfalle verkauft wird. Der Energieausweis ist in zwei verschiedenen Ausgaben möglich. Einmal als Bedarfsausweis und einmal als Verbrauchsausweis. Der wesentlich gründlichere und aussagekräftigere ist hierbei der Bedarfsausweis. Der von einem Fachmann erstellte Bedarfsausweis klärt über die bestehende Dämmung des Hauses auf und zeigt den Vergleichswert an. Dieser Vergleichswert ist die Grundlage für Neu- und Umbauten, denen heute Häuser in Deutschland entsprechen müssen.

Wie kann das richtige Haus gefunden werden?

Unter den Stichwörtern Nullenergiehaus, Niedrigenergiehaus oder Passivhaus finden sich in den einschlägigen Seiten viele Angebote für praktisch jede Gegend im Bundesgebiet. Neben den Werten der passiven Dämmung ist es auch interessant, ob das Haus über aktive regenerative Energieerzeuger wie eine Solarstromanlage oder eine Wärmepumpe verfügt. Denn selbst sehr gute Wärmedämmung schützt nur bedingt vor steigenden Heizölkosten. Moderne Heizölanlagen im Verbund mit umweltverträglichen Wärmeerzeugern können akzeptabel sein. Ab einem bestimmten Alter der Heizanlage, vor allem wenn sie mit Öl befeuert wird, sollte über den Kauf gut nachgedacht werden.
Aufgrund der neuen Vorgaben im Baurecht sinken die Immobilienpreise für Objekte, die nicht den Anforderungen entsprechen. Hier bietet sich eine gute Möglichkeit, ein Haus günstig zu erwerben und dann den Umbau selbst vorzunehmen. Nach wie vor fördert der Staat und die Bundesländer mit Steuererleichterungen und zinsgünstigen Krediten die Renovation.

Fazit

Energieeffiziente Häuser lassen sich über die richtigen Suchwörter für jedes Gebiet finden. Aber der Immobilienmarkt funktioniert wie kaum ein anderer Markt auf Angebot und Nachfrage. Darum wird ein schönes Haus in Berlin, einem Ballungsgebiet, in der Regel immer teurer sein als in ländlichen Gebieten. Folglich werden energieeffiziente Häuser gerade in den begehrten Lagen ihren Preis haben. Wer es sich leisten kann, muss sich darüber keine Gedanken machen. Andere sollten in der Kostenkalkulation eventuell die Kosten für eine längere Anfahrt zur Arbeit miteinbeziehen und ein preiswerteres Häuschen auf dem Lande suchen.

Mrz 07 2013

Kleine App ermittelt Heizlast und spart Energie

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Ideal beim Heizungstausch

Bei der Dimensionierung und Auslegung einer Heizungsanlage ist die Heizlast des Gebäudes eine zu bestimmende Größe, die unbedingt möglichst zuverlässig ermittelt werden muss. Beim Neubau ist das in der Regel kein Problem – im Zuge des Bauantrags und der Planung der haustechnischen Anlage ist die Berechnung selbstverständlich. Beim Austausch einer Heizungsanlage allerdings wird häufig einfach der entsprechende Wert der alten Anlage übernommen. „Das kann zu fatalen Folgen führen, die die Effizienz und damit die Wirtschaftlichkeit der neuen Heizung drastisch negativ beeinflussen“, informiert Frank Röder,
Leiter Anlagenplanung und Support bei Deutschlands führendem Wärmepumpen-Hersteller STIEBEL ELTRON. „Gerade wenn der veraltete Öl- oder Gasbrenner gegen eine moderne, umweltfreundliche Heizung wie eine Wärmepumpe ausgetauscht wird, ist die möglichst exakte Heizlast von großer Bedeutung.“ Mit der neuen Heizlast-App des Unternehmens ist eine komfortable Ermittlung der Gebäude-Heizlast und der Wärmeerzeugerleistung nach DIN EN 12831 Beiblatt 2 näherungsweise möglich.

Kleine App kann helfen

Dem Programm reichen einige wenige Angaben zum Gebäude sowie der Öl- oder Gasverbrauch der vergangenen Jahre für die Bestimmung. Denn die Norm lässt explizit die vereinfachte Berechnung anhand von bekannten Verbrauchsdaten zu. „Natürlich ist dabei keine exakte und raumweise Bestimmung der Gebäude-Heizlast möglich“, erklärt der Experte, „dafür muss eine Berechnung nach DIN EN 12831 erfolgen. Dies bieten wir als Serviceleistung aber auch gern an. Dafür sind deutlich weitergehende Angaben, wie z.B. Angaben zur Gebäudehülle und tiefergehende Berechnungen notwendig.“ Und auch, wenn der Verbrauch nicht bekannt ist, kann die App mit einigen zusätzlichen Angaben zum Gebäude einen ungefähren Wert für die Heizlast aus den eingegebenen Daten sowie hinterlegten Erfahrungswerten zur Verfügung stellen.

Hat die App die individuelle Heizlast berechnet, werden auf Wunsch anschließend für den ermittelten Bedarf und das Gebäude optimal passende Wärmepumpen vorgeschlagen. „Noch genauere Daten liefert dann gegebenenfalls unsere ‚Wärmepumpen-Navigator-App‘, die bereits seit einigen Monaten verfügbar ist und von zahlreichen Fachpartnern und Endkunden genutzt wird“, so Röder.

Die „Heizlast-App“ von STIEBEL ELTRON ist ab sofort im AppStore verfügbar.

Mrz 01 2013

seebaWIND Service auf der Hannover Messe 2013

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Upgrade-Programm für Windenergieanlagen

Der herstellerunabhängige Serviceanbieter seebaWIND Service präsentiert auf der kommenden Hannover Messe vom 08. bis 12. April seine Leistungen im Bereich Upgrades für Windenergieanlagen (WEA). Dazu zählen Hindernisfeuer der neuen Generation sowie verbesserte Pitch- und Umrichter–Komponenten. Das auf Nordex-, REpower- und Fuhrländer-WEA spezialisierte Unternehmen wird sein Angebot am Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen in Halle 27, Stand E50, vorstellen.

Effizienz der Windenergieanlagen wird verbessert

Die seebaWIND Service hat in Kooperation mit Komponentenherstellern Upgrades speziell für WEA der -Hersteller Nordex, REpower und Fuhrländer entwickelt. Als erfahrener Service-Anbieter kennt das Unternehmen die Schwachstellen der jeweiligen Anlagentypen. Severin Mielimonka, Geschäftsführer der seebaWIND Service, erklärt: „Aufgrund unserer Unabhängigkeit von Erstausrüstern können wir kritische Komponenten ersetzen, auf einen aktuellen Stand bringen und so die Effizienz der Anlagen verbessern.“

Senkung der Betriebskosten

Die Upgrades werden nach einer ausführlichen Begehung der Anlage individuell für diese WEA ausgewählt. Durch diese Upgrades können übliche und häufige Fehler behoben und vorzeitiger Verschleiß vermieden werden. Das kann durch den insgesamt geringeren Wartungs- und Reparaturaufwand zu einer deutlichen Senkung der Betriebskosten führen. Aufgrund der reduzierten Störanfälligkeit der Anlage wird außerdem die technische Verfügbarkeit und somit der Ertrag der WEA erhöht.

Wer ist die seebaWIND Service GmbH?

Die seebaWIND Service GmbH mit Hauptsitz in Osnabrück und zwei Service-Centern ist ein herstellerunabhängiges Dienstleistungsunternehmen für Windenergieanlagen, spezialisiert auf Anlagen der Hersteller Nordex, Fuhrländer und REpower. Das Leistungsspektrum umfasst technische Betriebsführung mit 24/7-Fern-über-wachung sowie Service, Wartung und Instandsetzung. Die seebaWIND Service bietet außerdem die Beteiligung an Einkaufsgemeinschaften für Ersatzteile. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 40 hochqualifizierte Mitarbeiter und betreut etwa 350 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 530 MW.

Die seebaWIND Service gehört zu Windnetwork, dem deutschlandweit einzigen herstellerunabhängigen -Service-Kompetenznetzwerk für WEA von Nordex, Fuhrländer und REpower.

Feb 27 2013

Fracking – schmutziges Gas in Deutschland

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Die Bundesregierung in Deutschland sucht dringend nach weiteren Ideen, das Leben in unserem Land unmöglich zu machen. Es werden alle umweltschädlichen Industrien herzlich eingeladen, das vorhandene Trinkwasser zu verseuchen. Leider hat die industrielle Landwirtschaft in diesem Bereich noch nicht den durchschlagenden Erfolg aufzuweisen. Nun versucht man es eben mit Schiefergas.

Rösler und die Umweltverträglichkeitsprüfung

Bundeswirtschaftsminister Rösler will, den Weg für Erdgasunternehmen ganz offiziell ebnen und gibt eine Umweltverträglichkeitsprüfung in Auftrag. Reichen die schlechten Erfahrungen in den USA nicht aus?

In der USA boomt dieser Industriezweig

Es ist schon unglaublich, wie in Deutschland die Gefahren, die vom „schmutzigen Gas“ ausgehen, heruntergespielt werden. Im Gegenteil, mit dem Hinweis „In der USA boomt dieser Industriezweig“, will man das Gefühl erzeugen, dass wir in Deutschland eine tolle Entwicklung verschlafen.

Unser Beitrag vom November 2011

Der Umweltenergieblog hat schon im November 2011 in einem Beitrag auf die Gefahren hingewiesen und vor der Methode gewarnt. Unkonventionelles Gas gefährdet die Umwelt!!!

Was ist Fracking?

Unkonventionelles Erdgas wird mit dem sogenannten Fracking Verfahren (Hydraulic Fracturing) gewonnen, bei dem Flüssigkeit in das gebohrte Loch gepresst wird, um damit Risse zu erzeugt und zu stabilisieren. Allerdings scheint diese Methode mit folgenschweren Nebenwirkungen behaftet zu sein, denn insbesondere in der USA, wo dieses Verfahren intensiv angewendet wird, kann die EPA seit 2008 Verunreinigungen des Grundwassers mit den Stoffen Butoxyethanol (2-BE), Benzol und Phenole nachweisen. Auch Spuren von Diesel wurden gefunden.

„Gasland“ zeigt die Gefahren

Wer noch mehr über die Gefahren wissen will, sollte sich den amerikanischen Film „Gasland“ ansehen. Für alle Zweifler hier die Internetseite: GASLAND

Kann in Deutschland nicht passieren!

Die Befürworter der Technik und einige deutsche Politiker behaupten, dass die Probleme die es in den USA mit Fracking gibt, bei uns hier in Deutschland nicht auftreten können. Stimmt! Es gibt auch keinen Gammelfleisch-, Pferdefleisch- und Bio-Eier-Skandal. Nee, wir sind hier ganz …

Feb 26 2013

Inuktion nur ein neuer Trend oder wirklich sparsamer?

Umweltenergieblog.de | Kategorie: Aktuelles, Energieeffizienz | 0 Kommentare

Eine moderne Küche verfügt meistens über einen Induktionsherd. Das Kochen geht schneller und es wird weniger Energie verbraucht. Doch was ist Induktion und was muss beim Kochen mit energiesparsamen Induktions Kochfeldern beachtet werden?

Wie funktioniert Induktion?

Beim Induktionsverfahren wird die benötigte Wärme über Kupferspulen erzeugt. Mithilfe von Strom erzeugen die Kupferspulen ein elektromagnetisches Feld. Induktionsgeeignetes Kochgeschirr wandelt die erzeugte Energie in Wärme um. Das Kochfeld erwärmt sich dabei nicht, da die Wärme direkt im Topfboden entsteht. Wird der Topf von der Kochstelle genommen, hört die Induktion sofort auf. Bei herkömmlichen Kochplatten ist nach dem Kochvorgang Restwärme vorhanden. Diese wird durch die Kochplatten an die Umgebung abgegeben und somit nutzlos verbraucht. Das ist bei energiesparsamen Induktions Kochfeldern nicht der Fall.

Induktionsgeeigentes Geschirr finden

Nicht alle Töpfe und Pfannen können auf einem Induktionsherd verwendet werden. Voraussetzung ist, dass das Kochgeschirr einen magnetischen Boden besitzt. Sonst kann der Induktionsvorgang keine Wärme erzeugen. Ob der Topfboden magnetisch ist, kann mithilfe eines Magneten geprüft werden. Wenn der Magnet am Topf haften bleibt, dann ist der Topf induktionsgeeignet. Viele hochwertige Töpfe aus Edelstahl oder Aluminium eignen sich nicht für energiesparsame Induktions Kochfelder. Auch Glas- oder Keramik Kochgeschirr kann auf einem Induktionskochfeld nicht verwendet werden. Induktionsgeeignet sind Töpfe und Pfannen aus Gusseisen oder emailliertem Stahl. Der Handel weist induktionsgeeigentes Kochgeschirr extra aus.

Mit Induktion energiesparend und sicher kochen

Induktionskochplatten erzeugen nur dort Wärme, wo der Topfboden die Kochplatte berührt. Das Verhältnis von Topf und Kochplatte muss also nicht zwingend kongruent sein. Genau so gut können kleine Töpfe auf ein größeres Kochfeld gesetzt werden. Die Wärme wird ausschließlich im Topfboden erzeugt. Daher ist ein Induktionsherd für Familien mit Kindern sehr gut geeignet. Wenn ein Kind doch einmal in einem unbeobachteten Augenblick auf die Kochplatte fasst, dann kann es sich nicht verbrennen. Die Oberfläche ist kalt. Übergelaufene Speisen brennen daher auf der Kochplatte nicht an. Das erleichtert die Reinigung des Induktionskochfeldes.

Erwärmt das Induktionskochfeld die Speisen sparsamer?

Speisen in großen Töpfen werden genau so schnell erwärmt wie Speisen in kleinen Töpfen. Die meiste Energie wird bis zum Beginn des Kochvorganges gespart. Nach Kochbeginn gleicht sich der Energieverbrauch an herkömmliche Kochfelder an. Wasser kocht auf einem energiesparenden Induktions Kochfeld in einem Drittel der Zeit schneller als beim Kochvorgang auf Ceranfeldern. Innerhalb eines Monats können beim Kochen bis zu 50 Prozent Energie eingespart werden. Die Garzeiten der Speisen verkürzen sich dagegen nicht.

Mit welchen Nachteilen muss gerechnet werden?

Ein Nachteil besteht in der Anschaffung neue Töpfe und Pfannen. Wenn diese bisher keinen magnetischen Boden hatten, können sie nicht verwendet werden. Die elektromagnetische Strahlung könnte Herzschrittmacher beeinträchtigen. Sprechen Sie darüber vorab mit Ihrem Arzt. Schwangere Frauen sollten einen Mindestabstand von 30 Zentimetern zur Induktionskochplatte einhalten. Induktionsherde werden unter der Oberfläche aus Glaskeramik belüftet. Dieser Vorgang äußert sich mit einem brummenden Geräusch. Es kann auch noch einige Zeit nach Beendigung des Kochvorganges hörbar sein.

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